Henryk M. Broder

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Profil.png Profil: Broder, Henryk M.
Namen Broder, Henryk Marcin (vollständiger Name); Broder, Henryk Modest (vollständiger Name)
Beruf deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller
Persönliche Daten
20. August 1946
Kattowitz


Henryk M. Broder (* 20. August 1946 in Kattowitz, Polen) ist ein deutscher Journalist und Buchautor polnischer Herkunft und jüdischer Abstammung.

Henryk M. Broder beim Empfang des Ludwig Börne-Preises (2007)
Aufgrund seiner polemischen Kritik an der politischen Linken, wird Broder fälschlich häufig für einen Konservativen oder Vertreter der Rechten gehalten. Übersehen wird dabei, dass sich Broders Kritik schwerpunktmäßig auf Äußerungen gegenüber den USA und Israel bezieht, und dass sich Broder in der Vergangenheit dezidiert antideutsch- und antiweiß-rassistisch äußerte und etwa die demographische Verdrängung der weißen, europäischen Bevölkerung begrüßte.

1 Werdegang[Bearbeiten]

1.1 Herkunft und Studium[Bearbeiten]

Datei:Broder Feb 2012.jpg
Henryk M. Broder (2012)

Broder entstammt einer jüdischen Handwerkerfamilie;[1] seine Eltern waren Überlebende von Konzentrationslagern. Die Mutter war laut Broder 1945 nach Auschwitz deportiert worden, entkam jedoch mit drei anderen jüdischen Frauen auf einem Evakuierungsmarsch; der Vater überlebte das KZ Buchenwald. Zu seiner Herkunft führte Broder aus: „Ich bin in Polen geboren, mein Vater kommt aus Russland, meine Mutter aus Krakau.“[2][3]

Broder wurde 1946 im polnischen Katowice geboren. 1957 verließ er Polen und kam mit seinen Eltern über Wien 1958 in die Bundesrepublik Deutschland und lebte zunächst in Köln, wo er im Herbst 1966 sein Abitur am mathematisch-naturwissenschaftlichen Hansagymnasium in Köln erwarb. Die Zeit an dieser Schule beschrieb er später mit den Worten: „Sie gehört zu den schlimmsten Erinnerungen meines Lebens. Ich träume noch heute, dass ich das Abitur nicht schaffe. Es war keine Schule, es war ein Zuchthaus. Deswegen möchte ich nichts darüber schreiben.[4]

Broder studierte anschließend Rechtswissenschaft, Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Universität zu Köln, beendete das Studium jedoch ohne Abschluss.[5]

1.2 Beginn der journalistischen Tätigkeit[Bearbeiten]

Am Hansagymnasium hatte Broder bereits in der Oberstufe die Schülerzeitung Hansekogge redigiert. Nach dem Abitur begann er neben seinem Studium für den Westdeutschen Rundfunk zu arbeiten und war u.a. Pressesprecher der Internationalen Essener Songtage 1968.

Nach dem Abbruch seines Studiums erlernte er - zusammen mit Stefan Aust und Günter Wallraff - das Handwerk des Journalisten bei der St. Pauli Zeitung, einem damals sehr gut verkauften Sexblatt mit linksgerichteten Inhalten, das einige Seiten Nachrichten anbieten musste, um als Zeitung zu gelten und damit weitgehend Schutz vor Übergriffen des Staatsanwalts genoß.[6]

Gleichzeitig startete Broder eigene Medienprojekte, die immer wieder linke politische Agitation mit pornographischen Inhalten verbanden. 1969 gründete er gemeinsam mit dem Pop-Impresario Rolf-Ulrich Kaiser, dem Grafiker Reinhard Hippen und dem Fred Viebahn, den er bereits seit ihrer gemeinsamen Pennälerzeit im Kölner „Politischen Arbeitskreis Oberschulen“ kannte, die antiautoritäre und linke Zeitschrift po-po-po (Pop-Politik-Pornographie), die allerdings nach wenigen Ausgaben eingestellt wurde, 1970 gefolgt von einem weiteren kurzlebigen Journal im Zeitungsformat, bubu / eiapopeyea, für das nur noch Broder und Viebahn verantwortlich zeichneten.[7] in Hamburg als Autor bei den St. Pauli-Nachrichten zu arbeiten.

1.3 Auseinandersetzung mit der Linken und Verlegung des Wohnsitzes nach Israel[Bearbeiten]

Broder war auch Mitarbeiter der Musikzeitschrift song und in den 1970ern bei Pardon und Spontan, die beide oft explizit erotische Aufmacher und eine linke Grundhaltung verknüpften. Im selben Zeitraum begann seine Auseinandersetzung mit antisemitischen Tendenzen innerhalb der Linken. Von 1979 bis 1981 gab er gemeinsam mit dem Autor und Deutsche-Welle-Redakteur Peter Finkelgruen die Zeitschrift Freie Jüdische Stimme heraus. 1981 verließ er Deutschland und verlegte für zehn Jahre seinen Wohnsitz nach Israel,[8] um dort zu arbeiten, unter anderem als Autor bei der englischsprachigen Tageszeitung Jerusalem Post. Als Grund für seinen Weggang aus Deutschland nannte er, rückblickend im Jahr 1993, unter anderem einen Artikel der Journalistin Ingrid Strobl in Emma, in dem das Existenzrecht Israels bestritten wurde. Er habe sich mit „linken Antisemiten à la Schwarzer und Paczensky“ nicht mehr auseinandersetzen wollen. Daraufhin klagte der Journalist Gert von Paczensky, und Broder verpflichtete sich, die Formulierung „linker Antisemit à la Paczensky“ nicht mehr zu verwenden.[9] Broder zufolge habe Alice Schwarzer eine Mitarbeiterin für untragbar erklärt, weil sie „die Geliebte eines militanten Juden“ gewesen sei.[10][11]

Eine 1984 wegen seines damaligen Konflikts[8] mit Alice Schwarzer von Wolfgang Pohrt vorgeschlagene Anthologie zusammen mit Eike Geisel und Christian Schultz-Gerstein über das Verhältnis der deutschen Linken zum Antisemitismus[12] kam nicht zustande. Broder nahm außerdem Anstoß an der von Schwarzer initiierten PorNO-Kampagne, welche der Presse vorwarf, Frauen sexistisch und als Objekte darzustellen. Dabei unterstellte er Schwarzer unter anderem einen autoritären Charakter.[13]

Die Auslieferung von Broders Buch Der ewige Antisemit wurde im Zusammenhang mit Aussagen zum Skandal um das Theaterstück Der Müll, die Stadt und der Tod von Rainer Werner Fassbinder zeitweise gestoppt, nachdem der Intendant des Frankfurter Schauspiels, Günther Rühle, gegen Antisemitismusvorwürfe Broders eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte. 1991 kam es zu einem Skandal um einen Israelbesuch von Politikern der Grünen, der unter anderem aufgrund von Äußerungen Hans-Christian Ströbeles in einem Interview mit Broder abgebrochen werden musste. Ein auf Betreiben Ströbeles in Deutschland erfolgtes gerichtliches Nachspiel blieb für Broder folgenlos.

1.4 Rückkehr nach Deutschland[Bearbeiten]

1993 wurde Broder von Manfred Bissinger bei der Hamburger Zeitung Die Woche[14] engagiert. Im Anschluss daran begann er 1995, für das Magazin Der Spiegel und dessen Online-Ausgabe zu schreiben.

Broder publizierte auch in der Zeit, im profil, in der Weltwoche und der Süddeutschen Zeitung. In den 1980er Jahren moderierte er mit Elke Heidenreich und anderen die SFB-Talkshow „Leute“ aus dem Café Kranzler in Berlin.

2 Tätigkeiten und Themen[Bearbeiten]

Broders Publikationen handeln überwiegend von Juden, Israel und Antisemitismus, bzw. dem was Broder darunter versteht. Broder betrachtet nahezu jedwede Kritik am Staat Israel und seiner Regierung als Antisemitismus. Eine weiteres Hauptthema Broders ist die Kritik an der politischen Linken in Deutschland, die Auswüchse ihrer Politik und ihrer Doppelstandards, wobei wiederum der Schwerpunkt auf dem linken Verhältnis zu den Juden und Israel zu erkennen ist.

Broder hat zusammen mit Dan Diner, Wolfgang Pohrt und Eike Geisel in den 1970er Jahren die Kritik am Antizionismus in die politische Linke getragen,[15] was mit zur Entstehung der sogenannten Antideutschen[16][17] beitrug. Bekannt wurde 1991 ein Interview Broders mit Hans-Christian Ströbele in Jerusalem, der 1991 eine Israel-Delegation der Grünen leitete. Thesen Ströbeles zur militärischen Unterstützung Israels bzw. zu einer israelischen Verantwortung für die Angriffe Saddam Husseins riefen nach Veröffentlichung in der Jerusalem Post (in Deutschland in der SZ und der taz) erhebliche Proteste in Israel hervor, worauf Ströbele seinen Israel-Besuch vorzeitig abbrach und sein Vorstandssprecheramt bei den Grünen verlor.[18]

Sein Bruch mit der traditionellen deutschen Linken – vor allem im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Antiamerikanismus und des Antizionismus –, der öffentliche Umgang mit dem Islamismus und die deutsche Vergangenheitsbewältigung sind neben dem Nahostkonflikt und Israel Broders zentrale Themen. Von Anfang an unterstützte er den Irakkrieg und den Sturz Saddam Husseins. Er wirft den Europäern vor, gegenüber Diktatur, Islamismus und Terrorismus Appeasement-Politik zu betreiben. Vorübergehend beschäftigte er sich auch mit der deutschen Wiedervereinigung und publizierte einige kulturpolitische Arbeiten, so beim Jüdischen Kalender oder über das Berliner Scheunenviertel. Zusammen mit Eike Geisel, einem Mitautor aus der Hamburger Zeit, hatte er 1992 mit Veröffentlichungen und einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Kulturbund auf ein bislang unbeachtetes Kapitel der Kulturpolitik in der NS-Zeit aufmerksam gemacht.

Abseits seiner üblichen thematischen Schwerpunkte hat Broder 2005 bei Spiegel Online ein Reisetagebuch mit Einzelbeiträgen über Kunst, Kultur, Alltagswelt und Landschaft Islands verfasst.[19] Broder schätzt Island vor allem wegen der faktischen Abwesenheit seiner drei „Problemvölker“: keine Juden, keine Araber und nur ganz wenige Deutsche.[20]


2.1 Engagement gegen Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik[Bearbeiten]

Broder bezeichnet jedwede Kritik an Israel und dessen Regierungspolitik als Antisemitismus. So betrachtet Broder den Antizionismus als eine Form des Antisemitismus: „Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus hätte. [...] Ein antizionistischer Jude ist tendenziell ein Antisemit. Der Antizionismus ist für Nichtjuden wie für Juden nur eine Ausrede, ihren Antisemitismus sozusagen in einer politisch aseptischen Form präsentieren zu können.“[21] Er stellt damit Kritik an einer politischen Ideologie mit einer pauschalen, irrationalen Abneigung gegen ein ganzes Volk gleich.

Zusammen mit Dan Diner, Wolfgang Pohrt und Eike Geisel trug Broder in den 1970er Jahren die Kritik am Antizionismus in die politische Linke hinein und trug damit zur Entstehung der sogenannten Antideutschen bei.[15][22][17]

Broders 1986 erschienenes Buch Der ewige Antisemit[23] führte zu einer heftigen Kontroverse. Er richtete seine Analysen darin nicht gegen den extremistischen Rand der Gesellschaft, sondern gegen linke und bürgerliche Positionen, in denen er Antisemitismus auszumachen glaubt. Die Auslieferung des Buches wurde im Zusammenhang mit Aussagen zum Skandal um das Theaterstück Der Müll, die Stadt und der Tod von Rainer Werner Fassbinder zeitweise gestoppt, nachdem der Intendant des Frankfurter Schauspiels, Günther Rühle, gegen Antisemitismusvorwürfe Broders eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte.

Seinen weit-gefassten Antisemitismus-Vorwurf trug Broder auch bei einer öffentlichen Anhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages zum Thema Kampf gegen Antisemitismus am 15. Juni 2008 vor. Ganz ähnlich den linksextremen Vertretern der "Extremismus der Mitte"-These, warf Broder dem deutschen Volk einen weit-verbreiteten Antisemitismius vor. Der Antisemitismus habe sich verändert; anstatt sich mit verbreiteten Vorurteilen oder mit Außenseiterpositionen etwa eines Horst Mahlers zu beschäftigen, sollten moderne, auch im Mainstream praktizierte antisemitische und antizionistische Ressentiments thematisiert und näher betrachtet werden.[24]

1981 zog Broder für einige Zeit von Deutschland nach Israel, wo er unter anderem als Autor bei der Jerusalem Post arbeitete.[8] 1993 behauptete er rückblickend, dass der Grund für seinen zeitweiligen Wegzug aus Deutschland, unter anderem ein Artikel der Journalistin Ingrid Strobl im Frauenmagazin Emma gewesen sei, in dem das Existenzrecht Israels bestritten wurde. Des Weiteren habe er sich mit „linken Antisemiten à la Schwarzer und Paczensky“ nicht mehr auseinandersetzen wollen. Der Journalist Gert von Paczensky verklagte ihn und Broder verpflichtete sich daraufhin, die Formulierung „linker Antisemit à la Paczensky“ nicht mehr zu verwenden.[25]

Broder ist zusammen mit Michael Miersch und Dirk Maxeiner Betreiber des neokonservativen Weblogs Die Achse des Guten, welches 2004 zur Unterstützung der US-Außenpolitik unter George W. Bush ins Leben gerufen wurde.[26][27]


2008 führte Broder einen Rechtsstreit mit der deutsch-jüdischen Publizistin Evelyn Hecht-Galinski, der Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski.[28][29][30][31][32][33][34][35] Broder hatte ihr wegen ihrer israelkritischen Aussagen Antisemitismus vorgeworfen. Hecht-Galinski erwirkte zunächst eine einstweilige Verfügung, die es Broder bis auf weiteres verbot, in seiner Kritik den Begriff „antisemitisch“ zu verwenden. Die erste gerichtliche Instanz entschied, es handele sich um ein Werturteil, bei dem die Grenze zur Schmähkritik überschritten sei, so dass die Klägerin Unterlassung verlangen könne. Gegen dieses Urteil legte Broder jedoch erfolgreich Berufung ein. Das Oberlandesgericht Köln hob die einstweilige Verfügung mit der Begründung auf, die Kritik Broders sei zwar überzogen und ausfällig, werde jedoch letztlich vom Grundrecht auf Meinungsäußerung gedeckt, da sie als Beitrag zu einer die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Frage verstanden werden könne. Das Hauptsacheverfahren vor dem Landgericht Köln steht noch aus. Im selben Jahr hatte Hecht-Galinski Broder in einem Artikel einen „Pornoverfasser“ genannt. Henryk M. Broder hatte sie daraufhin verklagt, verlor diesen Prozess jedoch endgültig am 17. August 2009.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuz 1. Klasse durch den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler an die deutsch-israelische Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer am 16. Juli 2009 wurde von Broder scharf kritisiert, weil diese für ihre stark israelkritische Haltung bekannt ist. Vorgeschlagen worden für das Bundesverdienstkreuz war Langer von Hecht-Galinski.

Als das Simon Wiesenthal Center den Journalisten Jakob Augstein bei seinen „2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“ auf Platz 9 gesetzt hat, wurde dabei ein ins Englische übersetztes Zitat Broders über Augstein wiedergegeben, in welchem er Augstein als „antisemitische Dreckschleuder“ bezeichnete.[36][37][38][39][40][41]

Henryk M. Broder sagte über Augstein: Augstein sei kein Salon-Antisemit, sondern ein lupenreiner Antisemit, der nur dank der Gnade der späten Geburt um die Chance gekommen ist, Karriere bei der Gestapo zu machen ... [42] Am 11. Januar 2013 entschuldigte er sich.[43][44][45]; Zitat: "Ein Hühnerstall ist kein KZ, die Moslems sind nicht die Juden von heute. Ich habe solche Dramatisierungen bei anderen immer kritisiert. Und nun bin ich in dieselbe Falle getappt. Dafür entschuldige ich mich. Und nur dafür."[46]

2.2 Engagement für völkerrechtswidrige Kriege und Militäreinsätze[Bearbeiten]

Gemäß seiner politischen Überzeugungen engagiert sich Broder immer wieder für Angriffskriege, sofern diese den geostrategischen Interesse Israels dienen. Durch die von Broder im Laufe seines Lebens befürworteten Kriege kamen konservativen Schätzungen zufolge etwa eine halbe Million Menschen ums Leben.[47][48]

Broder unterstützte 1991 den ersten Irak-Krieg und im Jahre 2003 auch den völkerrechtswidrigen zweiten Irakkrieg. 1991 richtete er einen Aufruf an alle Gutmenschen, die ihren Philosemitismus vor sich hergetragen hatten wie eine Monstranz“, dass sie „jetzt tatkräftig ihre Solidarität beweisen und in das bedrohte Israel reisen“ sollten. Diesem Aufruf kam Broders früherer Hamburger Kollege Günter Wallraff nach, indem er vor Ort reiste, sich mit Israel solidarisierte und dort seine Eindrücke von Luftalarmen und Raketeneinschlägen beschrieb. Zusammen mit Michael Miersch und Dirk Maxeiner rief er den neokonservativen Weblog Die Achse des Guten 2004 ins Leben, um die US-amerikanische Außen- und Kriegspolitk unter George W. Bush zu unterstützen.[49][50]

Im Jahre 2012 befürwortete Broder einen Krieg gegen den Iran.[51]

Nachdem der Schriftsteller Günter Grass im April 2012 sein israelkritisches Antikriegs-Gedicht Was gesagt werden muss[52] veröffentlicht hatte, wurde er von Broder als Antisemit bezeichnet.[53] Vertreter der traditionellen Friedensbewegung werden von Broder immer wieder mit heftigen Ausdrücken angegriffen: So bezeichnet er Noam Chomsky als „absoluten Psycho“,[21] Alfred Grosser als „Ekel Alfred“ und „postsenile Plaudertasche“,[54] unterstellte Horst-Eberhard Richter eine „Psychoanalyse auf Al-Kaida-Niveau“[55] und bezeichnete Jörg Zink als „alten Nazi im Theologen-Kostüm“, „geschwätzigen Dummbatz“ und „vertrottelten Scheinheiligen“.[56] Bei der Verleihung des Ehrenpreises der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in Aachen 2011 beschwerte sich Broder über das seiner Meinung nach „alternative friedensbewegte rote Pack“ und bezeichnete u.a. den israelischen Friedensaktivisten Reuven Moskovitz als „nützlichen Idioten der Linken“.[57][58][59][60]

3 Broder – ein Rechter?[Bearbeiten]

Aufgrund seiner polemischen Kritik an der politischen Linken, wird Broder – von der Linken wie von Teilen der Rechten gleichermaßen – für einen Vertreter der Rechten gehalten. Übersehen wird dabei häufig, dass sich Broders anti-linke Kritik schwerpunktmäßig gegen deren zu geringe transatlantische Bündnistreue und Loyalität gegenüber den USA ("Antiamerikanismus") und Kritik an Israel (was Broder "Antisemitismus" nennt) richtet. Auch hat sich Broder alles andere als deutscher Patriot erwiesen. Broders einziger Patriotismus gilt Israel und seine einziges Interesse an einem Volk gilt dem Jüdischen. Die staatlichen Interessen Israels und die ethnischen Interessen des jüdischen Volkes sind das Hauptanliegen Broders. Sie stehen im Mittelpunkt seiner Weltanschaung und bilden das Fundament seines journalistischen und publizistischen Schaffens. Gegenüber Deutschland hingegen Broder hingegen keine erkennbare Zuneigung gezeigt und auch kein Interesse an einer Zukunft des deutschen Volkes. Ganz im Gegenteil, Broder äußerte sich in der Vergangenheit dezidiert antideutsch- und antiweiß-rassistisch und begrüßte begeistert die demographische Verdrängung der weißen, europäischen Bevölkerung.

„Broder:

Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr "arisch" weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.
Tachles:
Heisst ein farbiges Europa, dass davon keine Katastrophen mehr ausgehen?
Broder:
Das könnte es bedeuten. Es könnte aber auch bedeuten, dass Europa zu existieren aufhört. (...) Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.“

Interview in Tachles vom 14. Juli 2006: [61]

„Ich glaube tatsächlich, dass Europa ein übernahmereifer Kontinent ist. (...) Ich finde es grundsätzlich gut, daß das so genannte "weiße, heterosexuelle, blonde, arische" Europa seinem Ende entgegengeht.“

Interview mit Berner Zeitung am 8. Februar 2007

„Deutschland schafft sich ab. Na und? Gesellschaften schaffen sich öfter mal ab und nicht zwangsläufig zu ihrem Nachteil.“

Zeit Online im Interview mit Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad am 10. März 2011: [62]

Martin Lichtmesz analysierte Broders Weltanschauung folgendermaßen:

„Wer sich den Kampf gegen die "Political Correctness" auf die Fahne schreibt, hat in der Regel stets seine eigenen "politisch Unkorrekten" im Visier, wie auch jeder Antirassist seine Neger und jeder Antisemitenriecher seine Juden kennt. Kabarettreif kann man das auf dem allseits beliebten Portal "pi-news" betrachten, in dem zwar ständig über die Nazikeule gejammert wird, gleichzeitig aber beflissen mitgejubelt wird, wenn sie nun gegen Günter Grass geschwungen wird. [...] In Broder selbst spitzt sich diese Zwiespältigkeit markant zu: unter dem Schutzschild eines "Ich-darf-das-ich-bin-Jude"-Nimbus nimmt er sich allerlei Provokationen und Regelverstöße heraus, die ihm mediale Aufmerksamkeit sichern und seinem Publikum ein lukratives Prickeln bereiten, gleichzeitig wacht er wie ein Rottweiler darüber, daß die Diskursgrenzen dort enden, wo seine eigenen politischen Interessen beginnen, die offenbar vorrangig zionistischer Natur sind. (Es ist jedenfalls nicht Deutschland, dem seine vorrangige Loyalität gilt.) Und dann wird scharf geschossen, und zwar, wie der Fall Jebsen zeigt, mit den miesesten Mitteln. [...] Er weiß sich sicher in einer Machtposition, in der er es nicht mehr nötig hat, auf Kritik ernsthaft zu antworten. Er kann wahlweise für oder gegen "Political Correctness" sein, wie es ihm gerade in den Kram paßt. So bringt Broder das Kunststück fertig, sich im bundesrepublikanischen Medienzirkus als besonders ausgefallene und im Vergleich weniger langweilige Star-Attraktion zu inszenieren, aber gleichzeitig seinen Status und Machterhalt zu sichern, zu dem auch die Existenz des Zirkus, panem et circenses, selbst gehört. Broder ist zweifellos intelligent und zynisch genug, dieses Spiel restlos zu durchschauen. Das triumphale Behagen, ein unangreifbares, immer obenauf schwimmendes Fettauge auf der Suppe zu sein, ist ihm unverkennbar ins Gesicht geschrieben. Manchmal fragt man sich, ob dies alles nicht auch eine Art von subtiler Rache an den Deutschen ist. Die speichelleckende Anbetung, die ihm von vielen pi-news-Fans entgegenschlägt, muß ein sadistischer Genuß ersten Ranges sein. Die pawlowsche Klaviatur der landesüblichen Komplexzonen funktioniert heute derart perfekt, daß es sich Broder zu seiner bloßen Unterhaltung leisten kann, darauf nach Gusto zu extemporieren und zu testen, wie weit man dem bundesdeutschen Fifi Auslauf gönnen kann, wohlwissend, daß auch die längste Leine eben nur eine Leine bleibt.“

Martin Lichtmesz: [63]

4 Islamkritik[Bearbeiten]

Eng verbunden mit Broders Engagement gegen Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik, ist seine Kritik am Islam. Obwohl er die Multi-Kultur ausdrücklich befürwortet und begrüßt, dass „diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist“,[21] steht er der muslimischen Zuwanderung seit dem 11. September 2001 kritisch gegenüber. Seine Kritik ist dabei nicht rechts motiviert, sondern entspringt seiner Israel-Solidarität: Der Ausprägungs- und Verbreitungsgrad der primär religiös (islamisch) motivierten antijudaistischen bzw. antisemitischen und israelfeindlichen Einstellungen ist innerhalb der muslimischen Bevölkerung in Deutschland u.a. bedingt durch den Nahost-Konflikt, höher, als in der nicht-muslimischen Mehrheitsbevölkerung.

5 Sonstiges[Bearbeiten]

Am 17. Mai 2011 warnte Broder als vor der Grünen Öko-Diktatur in Deutschland. Anlass war das erfolgreiche Mobbing der neuen Regierung in Baden-Württemberg gegen Hany Azer, den Chefplaner von Stuttgart 21.[64]

6 Zitate[Bearbeiten]

  • "Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen. [...] Europa wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die es überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es sein politisches System aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben."[21]
  • "Die Leute, die über ihn herfallen, tun das aus zwei Gründen: Um ihn zum Schweigen zu bringen. Und um in sich selber Zweifel zum Verstummen zu bringen, Zweifel an ihrer bisherigen Politik. Sarrazin spricht aus, was andere ahnen, aber nicht zur Kenntnis nehmen möchten. Das ist sein Verbrechen."[65]
  • "Übrigens: Wenn Frau Käßmann „menschenverachtend“ sagt, dann kann ich nur sagen: Menschenverachtend ist es, besoffen mit einem Auto herumzufahren. Denn dabei kann es wirklich jemanden erwischen."[66]
  • Am 30. August 2010: "Ich überlege, ob ich es nicht umgekehrt machen und Google darum bitten soll, „mein“ Haus ungepixelt zu zeigen, schon deswegen, weil von meinem Balkon eine US-Fahne weht."[67]
  • Am 21. Juli 2011: "Peinlich in diesem Zusammenhang ist nicht der Besuch Sarrazins in Kreuzberg und der Versuch des ZDF, das Ereignis zu dokumentieren, peinlich ist nur Ihre unsägliche Stellungnahme, mit der Sie sich auf die Seite des Pöbels stellen, der in Teilen von Kreuzberg mittlerweile das Sagen hat."[68]
  • "Das ist auch meine einzige Kritik an Thilo Sarrazin , dass er auf dieser Panikwelle mitschwimmt. Deutschland schafft sich ab. Na und? Gesellschaften schaffen sich öfter mal ab und nicht zwangsläufig zu ihrem Nachteil. Deutschland hat sich sogar schon mal völlig aufgelöst, am 8. Mai 1945, und darüber sind wir heute alle froh." [69]
  • "Grass ist der Prototyp des gebildeten Antisemiten, der es mit den Juden gut meint. Von Schuld- und Schamgefühlen verfolgt und zugleich von dem Wunsch getrieben, Geschichte zu verrechnen, tritt er nun an, den "Verursacher der erkennbaren Gefahr" zu entwaffnen."[53]
  • "Jakob Augstein ist kein Salon-Antisemit, er ist ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder, ein Überzeugungstäter, der nur Dank der Gnade der späten Geburt um die Gelegenheit gekommen ist, im Reichssicherheitshauptamt Karriere zu machen. Das Zeug dazu hätte er."[36]

6.1 Ausbildung[Bearbeiten]

Er studierte von 1966 an der Universität Köln Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Statistik und Sozialpsychologie, bis er sein Studium, nach eigenen Worten, „erflogreich“ abbrach.

6.2 Kritik an Henryk M. Broder[Bearbeiten]

  • Am 14. Sepember 2012 schrieb FR: "Die Polemik gegen Islam und „linksreaktionäres Gutmenschen­pack“ verzückt PI-Fans" [70]
  • Am 18. Dezember 2011 kündigte die Aachener Bürgermeisterin Hilde Scheidt ihren Austritt aus der Deutsch-Israelischen Gesellschaft angekündigt aus Protest gegen Henryk M. Border an.[71][72]
    • Broder publizierte auf seiner Homepage "Die Achse des Guten" einen Link den er "Porträts des Reporters, der den Beitrag für die AZ/AN geschrieben hat" benannte und der Fotos eines Afters zeigen.[71]
  • Am 25. Juli 2011 schrieb "Die Presse": Anders Behring Breivik zitierte in seinem Manifest auch den deutschen Publizisten Henryk M. Broder von Breivik. Er [Broder] war in den vergangenen Jahren wiederholt als Kritiker islamischer Einwanderung in Europa in Erscheinung getreten. Breivik bezog sich auf Broders Aussage, dass junge, freiheitsliebende Menschen Europa lieber verlassen sollten, da der Kontinent sich widerstandslos dem Islam unterordne.[73]

7 Auftritte[Bearbeiten]

8 Links und Quellen[Bearbeiten]

8.1 Siehe auch[Bearbeiten]

8.1.1 Weblinks[Bearbeiten]

8.1.2 Bilder / Fotos[Bearbeiten]

8.1.3 Videos[Bearbeiten]

Aus Teil 4: Pazifismus ist eine sehr edle Haltung, sich aus allem herauszuhalten. Pazisten hängen sich diese albernen bunten C & A-Fahnen um, diese "Pace"-Fahnen, gehen damit auf die Straße und fühlen sich gut und meinen, sie haben damit einen Beitrag für den Frieden geleistet, egal wer nebenan ermordet wird. Das geht nicht. Pazifismus ist eine feine Haltung für einen Kaffeenachmittag, aber nichts für die Wirklichkeit.

8.2 Quellen[Bearbeiten]

8.3 Literatur[Bearbeiten]

8.4 Naviblock[Bearbeiten]

8.5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Iris Ockenfels: Broder hört nicht auf zu staunen. In: Die Welt, 29. April 2007.
  2. Henryk M. Broder: Europa ohne Weichspüler. In: Kleine Zeitung, 4. Oktober 2013.
  3. vgl. Henryk M. Broder in der Rolle des Europakritikers. RP Online, 10. Oktober 2013.
  4. 10 /// Hansa Geschichte(n) /// Ehemalige „Es war keine Schule, es war ein Zuchthaus“. Hansagymnasium Köln. Abgerufen am 16. Oktober 2013. (PDF; 138 kB, Deutsch)
  5. Eintrag zu Broder im Munzinger-Archiv, Anfang kostenlos einsehbar
  6. Simon Feldmer: Erotikhefte Die längste Praline der Welt. Was Sie nicht mehr über Sex wissen wollen: Mit bizarren Themenmischungen bäumt sich die Erotik-Presse gegen Internetpornos auf. Die Chancen stehen schlecht – wir wünschen ein Happy Weekend. Süddeutsche Zeitung, 2008-02-22. Abgerufen am 2. September 2010.
  7. [1]
  8. 8,0 8,1 8,2 Henryk M. Broder: „Ihr bleibt die Kinder Eurer Eltern“ und Warum ich gehe. In: Die Zeit, 27. Februar 1981. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Zeit“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  9.  Der SPIEGEL berichtete …. In: Der Spiegel. Nr. 43, 1994 (Online).
  10. Malte Lehming: Alice Schwarzer und die Toleranz. In: Der Tagesspiegel, 23. September 2010.
  11. Henryk M. Broder: Der ewige Antisemit, Neue Auflage. Berliner Taschenbuch-Verlag, Berlin 2005, S. 59.
  12. Autorenportrait Pohrts bei der Edition Tiamat. Edition Tiamat. Abgerufen am 3. September 2010.
  13.  Henryk M. Broder: Ein Macho im Rock. In: Der Spiegel. Nr. 12, 1998, S. 48–62 (Freunde und Verehrer machen mobil gegen eine unautorisierte Biographie der Feministin. Die Galionsfigur der deutschen Frauenbewegung fürchtet um ihr Ansehen, obwohl das Buch von einer „Emma“-Preisträgerin verfaßt wurde., Online).
  14. Stephan Weichert, Christian Zabel (Hrsg.): Die Alpha-Journalisten – Deutschlands Wortführer im Porträt. Verlag Halem (4. Mai 2007), ISBN 3-938258-29-2.
  15. 15,0 15,1 Jörg Später: »Kein Frieden um Israel«. Zur Rezeptionsgeschichte des Nahostkonfliktes durch die deutsche Linke. In: BUKO-Ratschlag Israel, Palästina und die deutsche Linke. 26.–28.03.2004. Reader. S. 23 (PDF; 412 KB)
  16. Benjamin Weinthal: Letter from Berlin: The anti-anti-Zionists (Archivversion vom Vorlage:Suppress0 Juni 2008). In: Haaretz. 8. Juli 2007.
  17. 17,0 17,1 Bernard Schmid: Angekommen im historisch geläuterten Vaterland: «Antideutsch» begründet, für aktive Bundeswehr. In: trend onlinezeitung. 09/06.
  18. Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens Irre wurde kein Text angegeben.
  19. Die Beiträge, die ursprünglich zu einem Island-Tagebuch zusammengefasst waren, wurden später in eine thematisch breitere Zusammenstellung Broders Reisen bei Spiegel Online eingereiht.
  20. Dieses Jahr in Reykjavik! Nächstes Jahr in Jerusalem! Oder umgekehrt (Archivversion vom Vorlage:Suppress0 April 2009). 2. Mai 2005 (Internet Archive)
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen: „Wir sind alle traumatisiert“. In: Tachles. 14. Juli 2006.
  22. Benjamin Weinthal: Letter from Berlin: The anti-anti-Zionists. In: Haaretz. 8. Juli 2007.
  23. Jürgen Elsässer: Henryk M. Broder: Die Irren von Zion. In: Hagalil. 1998. Abgerufen am 4. September 2010.
  24. Henryk M. Broder: Der Antisemitismus in seinem neuen Gewand. In: Die Welt. 19. Juni 2008.
  25.  Der SPIEGEL berichtete …. In: Der Spiegel. Nr. 43, 1994 (Online). Broder zufolge habe Alice Schwarzer eine Mitarbeiterin für untragbar erklärt, weil sie „die Geliebte eines militanten Juden“ gewesen sei (Henryk M. Broder: Der ewige Antisemit. Neuauflage 2005, S. 59)
  26. Jörg Lau: Die “Achse des Guten” gegen schwule Parasiten. In: blog.zeit.de vom 24. Januar 2012.
  27. http://www.netzeitung.de/medien/568053.html
  28. John Rosenthal: What is a Jew in Germany Permitted to Say Against a Jew in Germany? In: World Politics Review. 28. August 2008.
  29.  Tom Segev: Macht der Selbstkritik. In: Der Spiegel. Nr. 37, 2008, S. 164–165 (Online).
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  75. Markus Lanz Sendung - ZDF, 13. März 2012
  76. Revolution in Nahost - Chance für die Freiheit oder die Islamisten? - ZDF, 3. Februar 2011
  77. Kampf der Kulturen? - Sarrazins Spiel mit der Ausländerangst - ZDF, 02.09.2010
  78. FAZ-Zusammenfassung - FAZ
  79. Focus Bericht zum Auftritt - Focus
  80. FAZ-Zusammenfassung 02.09.2010 Bei Maybrit Illner:
  81. Focus Bericht zum Auftritt

9 Andere Lexika[Bearbeiten]