Antideutsche

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Als Antideutsche werden Anhänger einer linksextremistischen Strömung verstanden, die sich nach eigener Überzeugung gegen „deutschen Nationalismus“ richten. Beliebte Parolen der Antideutschen sind Rufe wie „Nie wieder Deutschland!“[1] und „Bomber Harris, do it again“. Sie sind nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 aus der Antifa-Szene hervorgegangen und unterscheiden sich in zahlreichen Punkten vom antiimperialistischen Teil der Linken.

1 Geschichte

Das linksextreme Spektrum war in der Bundesrepublik Deutschland lange Zeit von antiimperialistischen Anschauungen geprägt (besonders während der Zeit des Kalten Krieges). Der kapitalistische und liberal-demokratische Westen unter Führung der USA wurde als "imperialistischer" Unterdrücker und Ausbeuter der Dritten Welt und Gegner des Kommunismus angesehen. Dies ging oft mit Antikapitalismus, Antiamerikanismus und Antizionismus einher. Ein Beispiel hierfür ist die Rote Armee Fraktion (RAF). Derartige Gruppen waren aus Teilen der 68er-Bewegung hervorgegangen, die ihren Ursprung wiederum in der Umerziehungspolitik (Reeducation) der Westalliierten hatte, weil diese nach dem Zweiten Weltkrieg massiv linke Ideologen ("Frankfurter Schule") eingesetzt hatten, um die Deutschen umzuerziehen. Hierbei handelte es zumeist es sich zurückgekehrte Emigranten, die Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus wegen ihrer jüdischen Herkunft hatten verlassen müssen. Diese Intellektuellen hatten in der Weimarer Republik und während iher Zeit im Exil Theorien ("Kritische Theorie") entwickelt, wonach die abendländisch geprägte Welt "unterdrückerisch" sei und zerstört werden müsse. Diese Theorien hatten die 68er-Bewegung massiv beeinflusst und einige Vertreter zu den besagten "antiimperialistischen" Ansichten geführt. In den 70er Jahren hatten die zionistischen Publizisten Henryk M. Broder, Dan Diner, Wolfgang Pohrt und Eike Geisel zwar die Kritik am Antizionismus des Antiimperialismus in die politische Linke hinein getragen und damit zur späteren Entstehung der Antideutschen beigetragen.[2][3][4] Eine entsprechend geartete politische Strömung hatte sich damals jedoch noch nicht herausgebildet.

In der Wendezeit (1989 - 1990) geriet die deutsche Linke in eine tiefe Sinnkrise, da mit dem Untergang der DDR und der Wiedervereinigung die deutsche Teilung überwunden wurde und das deutsche Nationalgefühl vorrübergehend wieder erstarkte. Für viele Linke stellte dies einen schweren Schlag da, da sie zuvor die deutsche Teilung als gerechte Strafe gegen die Deutschen für den Holocaust betrachtet hatten. Für die deutsche Linke spielte von nun an der Kampf gegen eine Wiederkehr des deutschen Nationalbewusstseins ("Kampf gegen Rechts") eine besonders hervorgehobene Rolle. Der antiimperialistische Teil des linken Spektrums geriet zur selben Zeit ebenfalls in eine Krise, da der Kapitalismus und die Liberaldemokratie des Westens über den Kommunismus des Ostblocks gesiegt hatten.

Als 1991 der Golfkrieg ausbrach, stand die deutsche Linke vor einer Zerreißprobe. Der traditionelle Teil der Linken, bei dem immer noch antiimperialistische Einstellungen überwogen, lehnte den Krieg ab. Der vom immer stärker autorassistische Züge tragenden Schuldkomplex eingenommene Teil der Linke, befürwortete hingegen den Krieg und solidarisierte sich mit den US-geführten Koalitionsstreitkräften, weil der irakische Diktator Saddam Hussein Israel gegenüber offen seine eliminatorischen Absichten und Ambitionen kundtat und die Lösung des Konflikts um Kuweit mit derjenigen des Nahostkonflikts verband. Die "Antideutschen" gingen aus den Kriegsbefürwortern hervor. Die Befürwortung des Militäreinsatzes gegen das ursprünglich auch von den USA unterstützte Baath-Regime Saddam Husseins dieses Teils der Linken ging sogar so weit, dass Pohrt in der linksextremen Szene-Zeitschrift konkret (3/91) dafür plädierte, dass Israel irakische Giftgasangriffe gegebenenfalls mit einem nuklearen Militäranschlag beantworten solle.[5]

Den von den USA initiierten NATO-Militäreinsatz gegen Serbien im Jahre 1999 lehnten dagegen beide, Antiimperialisten und Antideutsche, mehrheitlich ab und beurteilten die gegen Serbien ergriffenen Maßnahmen als Wiederholung deutscher Aggression gegen Jugoslawien.[6] Sie begründeten dies, indem sie die wahrheitswidrige Behauptung aufstellten, wonach Deutschland die Hauptschuld an diesem Krieg trage und die NATO zu der völkerrechtswidrigen Militärintervention gezwungen habe. Die Antideutschen propagierten eine „bedingungslose“ Solidarität mit dem Regime Slobodan Miloševićs, ironischerweise ebenso wie deutsche und europäische Neonazis und Rechtsextremisten.

2003 kam es wegen des Irakkrieges jedoch erneut zur Spaltung zwischen Antiimperialisten und Antideutschen, da die Antideutschen diesen befürworteten und sich hinter den "Krieg gegen den Terror" der Bush-Regierung und der Neocons stellten. In dieser Zeit besetzten die Antideutschen auch ein weiteres Betätigungsfeld: Den Kampf gegen Verschwörungstheorien. Da in dieser Zeit viele Verschwörungstheorien über die Urheber der Anschläge am 11. September 2001 und die Hintergründe Irakkrieg in Umlauf waren, wurden diese von den Antideutschen als zu bekämpfende Gefahr betrachtet, weil sie der Kriegspolitik der US-Regierung die Legitimationsgrundlage absprachen. Auch heute noch ist der Kampf gegen tatsächliche und vermeintliche Verschwörungstheorien und die Verteidigung der Berichterstattung der Massenmedien in den USA sowie derjenigen ihrer Verbündeten über US-amerikanische und EU-Interessen tangierende Konflikte und Kriege ein wichtiges Betätigungsfeld der Antideutschen.

Gegenwärtig ist die Spaltung von Antiimperialisten und Antideutschen wieder weitgehend zurückgegangen, da die deutsche Linke mittlerweile nicht mehr von antiimperialistischen, sondern von antideutschen Einstellungen dominiert wird. Die Antiimperialisten werden von den Antideutschen mittlerweile auch als "neurechts" denunziert und außerdem wird ihre Zugehörigkeit zur politischen Linken vehement in Abrede gestellt, was sich u.a. auch bei der antideutschen Ablehnung der Mahnwachen für den Frieden ausdrückt. Diese werden nämlich von traditionellen, antiimperialistischen Linken initiiert und organisiert, die sich im Zuge des Krieges in der Ukraine seit 2014 mit der russischen Seite solidarisieren, während die antideutschen Linken sich an der Seite von NATO und EU positionieren.

Wie die proamerikanische Positionierung der Antideutschen in Zukunft aussehen wird, ist unklar, da sie dem gegenwärtigen US-Präsidenten Donald Trump feindselig gegenüberstehen und sich mit einem von dessen Hauptkritikern, dem Oligarchen George Soros solidarisieren.

2 Ideologie

Antideutsche unterscheiden sich von den traditionell-linken "Antiimps" dadurch, dass für sie nicht der Kampf gegen den (Neo-)Imperialismus, sondern ein als unmittelbares Produkt einer Fehlverarbeitung des historischen Trauma Nationalsozialismus entstandener irrationaler und von positiven Antisemitismus geprägter Schuldkomplex Dreh- und Angelpunkt der Sicht und Deutung der Welt darstellt, woraus eine deutschfeindliche Ideologie abgeleitet wird.

Die Ideologie der Antideutschen basiert auf der essentialistischen Prämisse der Existenz einer irreversiblen (teilweise als genetisch determiniert gedachten) Bösartigkeit des deutschen Volkes, aus der sich ein Drang zu Chauvinismus, Militarismus und Imperialismus ableitet, der im Nationalsozialismus und dessen Großverbrechen, insbesondere dem Holocaust kulminierte. Die Mythologisierung des Holocaust zur negativen Auszeichnung des deutschen Volkes als Inkarnation des Bösen stellt den konstitutiven Kernbestandteil der antideutschen Ideologie und legitimatorischen Fixpunkt seiner rassistisch motivierten Verdammung als Kollektiv dar. Mit der essentialistisch begründeten Verteufelung des deutschen Volkstums korrespondiert eine entsprechende Interpretation der deutschen National- und Kulturgeschichte, die unter Zuhilfenahme der umstrittenen These eines "Sonderweges" betrachtet wird. Als Hauptcharakteristika der deutschen National- und Kulturgeschichte werden eine besonders ausgeprägte Kriegslust, Eroberungsbereitschaft und Brutalität identifiziert und zu deren Konstanten verdinglicht. Die Antideutschen befinden sich hiermit auf einer Linie mit jener deutschfeindlichen Propaganda, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts bei den geopolitischen Gegnern des 1871 gegründeten Deutschen Reiches, besonders im anglomamerikanischen Raum, kursierte. Im Zentrum dieser, insbesondere in der Zeit der beiden Weltkrieg wirkmächtigen Propaganda stand ein Bild der Deutschen, als eines barbarischen und "militaristischen" Volkes, welches schon seit der Zeit Karl des Großen (des Stammvaters nicht nur des deutschen, sondern auch des französischen Volkes) immer wieder Kriege mit der Zielsetzung der Eroberung der Welt begonnen habe. Solche Anschauungen vertrat auch der US-amerikanische Rechtsanwalt Louis Nizer, dessen Buch "What To Do With Germany?" als politischer Leitfaden und handlungsstrategische Hauptanleitung der Umerziehung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte. Antideutsche sehen sich als Nachlassverwalter und Verteidiger dieser von der US-amerikanischen Besatzungsmacht praktizierten Umerziehungspolitik. Sie gehen davon aus, dass eine quasi-erbliche Kollektivschuld aller Deutschen an den Verbrechen des Nationalsozialismus bestehe, dass diese singulär (einzigartig und unvergleichbar) seien und nicht mit den Verbrechen anderer Nationen oder den an Deutschen verübten Verbrechen verglichen werden dürfen, was von den Antideutschen als "Relativierung" verworfen wird. Die Deutschen hätten deshalb laut antideutscher Auffassung eine "besondere historische Verantwortung", wovon weitere ideologische Standpunkte abgeleitet werden.

Zur "besonderen historischen Verantwortung" gehört aus antideutscher Sicht die "Überwindung" des deutschen Volkes und seiner Nation. Antideutsche befüworten daher die multikulturelle Gesellschaft und die Auflösung Deutschlands in der EU (Vereinigte Staaten von Europa), weil sie sich davon eine Verdrängung von Volk und Nation der Deutschen erhoffen, da so ihrer Ansicht nach ohne Deutsche ein zweiter Holocaust von deutscher Seite unmöglich wäre. Deshalb wenden sie sich auch energisch gegen jedes mögliche Widererstarken eines deutschen Nationalgefühls.

Die "Frankfurter Schule" und deren "Kritische Theorie" werden von Antideutschen anders bewertet, als von den Antiimps. Sie sehen hierin in erster Linie keine Theorien gegen den westlichen Kapitalismus, sondern gegen die Kultur der abendländischen Völker, wovon besonders die der Deutschen bekämpft werden solle. Statt auf wirtschaftlichen Marxismus, setzen Antideutsche auf die Durchsetzung von kulturellem Marxismus. Diese Ideologie hatte der Historiker und Publizist Golo Mann als "Marxismus für feine Leute" bezeichnet. Der Kulturmarxismus strebt, anders der wirtschaftliche Marxismus, keine wirtschaftliche Revolution der Arbeiterklasse, sondern eine kulturelle Revolution der intellektuellen Schichten an, um damit konservative und traditionelle Wertevorstellungen beseitigen zu können. Dazu zählen beispielsweise das Gender-Mainstreaming und die Frühsexualisierung von Kindern. "Demokratie" wird von Kulturmarxisten nicht als Wahl- sondern als ein ihrer Ideologie entsprechendes Wertesystem gesehen. Darum gilt nach ihnen das Anliegen einer "fortschrittlichen", intellektuellen Minderheit (wie Gender-Mainstreaming) als wichtiger, als die Meinung der "rückständigen" ("reaktionären") Masse. Antideutsche und Kulturmarxisten sind daher Gegner von direkter Demokratie, weil derartige Anliegen durch diese schwerer oder gar nicht durchsetzbar sind und befürworten eine Einschränkung des öffentlichen Diskursrahmens, sodass andere Ansichten als ihre verboten oder tabuisiert sind (Political Correctness). Wer gegen das Gender-Mainstreaming ist oder sich für direkte Demokratie ausspricht, ist für Antideutsche und Kulturmarxisten deshalb ein "Antidemokrat", "(Neo-)Nazi", "(Neo-)Faschist", "Rechtsextremist", "Populist" usw.

Weitere Kennzeichen und Betätigungsfelder der Antideutschen sind eine aus dem Schuldkomplex entspringende, bedingungslose Solidarität mit Israel und dem Zionismus, sowie die Bekämpfung von tatsächlichem und vermeintlichem Antisemitismus. Antideutsche operieren hierbei mit einen über seinen tatsächlichen Sinn- und Bedeutungsinhalt hinaus strapazierten Antisemitismus-Begriff. Dies führt u.a. zur Einstufung bestimmter Facetten der Kapitalismuskritik, wie beispielsweise der kritisch-reflexiven Betrachtung der Aktivitäten bestimmter staatlicher und privater Großbanken wie etwa der US-Notenbank (FED) oder Goldmann-Sachs als „strukturell antisemitisch“. Kritik an der Hochfinanz wird auch als sogenannter „regressiver Antikapitalismus“ bezeichnet und proaktiv bekämpft. Der Standpunkt, wonach transnationale Eliten-Netzwerke, wie beispielsweise die Bilderbeger zur Durchsetzung eigener Interessen mitunter konspirativ agieren, wird als Ausdruck des strukturellen Antisemitismus oder einer verschwörungstheoretischen Denkart aufgefasst.

Des Weiteren solidarisieren sich Antideutsche mit der interventionistischen Außen- und Weltpolitik der USA, des wichtigsten und mächtigsten Verbündeten Israels. Die Antideutschen stehen ausgehend von diesem Grundstandpunkt Kriegseinsätzen der USA und der von ihr dominierten NATO grundsätzlich affirmativ gegenüber. Antideutsche widersprechen sich oft, wenn sie einerseits behaupten, dass die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkrieges "einzigartig und vergleichbar" gewesen seien sich aber andererseits bei ihrer Agitation für US-amerikanische Militärinterventionen und Kriege exzessiv des Vergleichens von Staatsoberhäuptern wie Baschar al-Assad und Wladimir Putin mit Adolf Hitler, bedienen.

Antideutsche befürworten (obwohl als Linke) oft den Kapitalismus, vor allem dann, wenn er durch neoliberale Privatisierungen deutsches Volkseigentum an ausländische Kapitalanleger preisgibt und durch die damit einhergehenden gesellschaftlichen Verwerfungen den sozialen Frieden als einer wichtigen Voraussetzung nationaler Einheit unterminiert. Einige Antideutsche werfen Privatisierungsgegnern "völkisches Denken" vor.

Die Antideutschen sind innerhalb der linken Szene umstritten. Ihre wirtschaftlichen und militärpolitischen Vorstellungen unterscheiden sich fundamental von denjenigen der traditionellen anti-imperialistischen Linken. Für einige Linke sind sie aufgrund ihrer Ideologie auch keine Linken. Die Antideutschen werfen den tradionellen Antiimp-Linken wiederum vor, "neurechts" zu sein. Ein Hauptargument der Antideutschen gegen ihre Gegner innerhalb des linken Spektrums ist, dass sich diese auf die Zustände in Deutschland konzentrieren sollen, statt die USA zu kritisieren. Dies stehe nämlich nur US-Amerikanern zu. Deutsche sollen dagegen nur Kritik an ihrem Land üben dürfen. Damit soll jegliche Kritik an der Weltpolitik der USA unterbunden werden. Die Antideutschen widersprechen sich hier jedoch, wenn sie einerseits behaupten, Deutsche dürften nur Deutschland kritisieren und somit "national" denken, andererseits aber wiederum global denken, wenn sie beispielsweise einen Krieg gegen den Iran oder Syrien fordern. Ein weiterer Widerspruch der antideutschen Ideologie stellt die faktische Duldung des Bündnisses der USA mit den vernichtungsantisemitisch orientierte politische Organisationen und Massen-Bewegungen in der islamischen Welt unterstützenden und Israel die völkerrechtliche Anerkennung verweigernden Regimes in Saudi-Arabien und den Golfstaaten dar.

Ob die US-Solidarität der Antideutschen eine Zukunft hat, ist wegen ihrer Ablehnung des gegenwärtigen US-Präsidenten Donald Trump und ihrer Positionierung auf der Seite des Apologeten des US-amerikanischen Neoimperialismus und Oligarchen George Soros fraglich.

3 Verbreitung

3.1 Online-Portale

Nach Recherchen des Filmemachers Markus Fiedler besetzen sie in der konzeptionell gescheiterten Online-Enzyklopädie Wikipedia, in der teilweise denunziatorisch und verleumderisch agierenden und als Internetpranger betrachteten Website Psiram und bei den Ruhrbaronen entscheidende Machtpositionen.

3.2 Politik

3.2.1 Parteien

Bündnis 90/Die Grünen ...

3.2.2 Parlamente

… Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth ...

3.2.3 Parteinahe Stiftungen

Heinrich-Böll-Stiftung ...

3.3 Meinungswirtschaft

Als eine der wichtigsten Presseorgane der antideutschen Bewegung gilt die Wochenzeitung Jungle World.[7][8][9] Das Medium wird aufgrund seiner politischen Nähe zum Linksextremismus vom nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz beobachtet.[10] Zur Zeit des Bundestagswahlkampfes 2002 veröffentlichte der Gegen-Rechts-Autor Anton Maegerle (SPD-Mitglied) einen Artikel in der Jungle World, in welchem er den Kanzlerkandidaten der CDU, Edmund Stoiber, in die Nähe des "Rechtsextremismus" rückte.[11]

Weitere, bekannte Medien des antideutschen Spektrums, sind das von dem ARD-Tagesschau-Journalisten Patrick Gensing betriebene Blog Publikative.org und das von dem Die-Welt-Journalisten Stefan Laurin[12] betriebene Blog Ruhrbarone. Eigentümerin von Publikative.org ist die Amadeu Antonio Stiftung. Ein weiterer Vertreter der Antideutschen ist der Politologe Clemens Heni.

3.3.1 Antideutsche Medien

4 Siehe auch

5 Einzelnachweise und Bemerkungen

  1. DW-World.de: Strange Bedfellows: Radical Leftists for Bush
  2. Jörg Später: »Kein Frieden um Israel«. Zur Rezeptionsgeschichte des Nahostkonfliktes durch die deutsche Linke. In: BUKO-Ratschlag Israel, Palästina und die deutsche Linke. 26.–28.03.2004. Reader. S. 23 (PDF; 412 KB)
  3. Benjamin Weinthal: Letter from Berlin: The anti-anti-Zionists. In: Haaretz. 8. Juli 2007.
  4. Bernard Schmid: Angekommen im historisch geläuterten Vaterland: «Antideutsch» begründet, für aktive Bundeswehr. In: trend onlinezeitung. 09/06.
  5. Klaus Bittermann: Der intellektuelle Unruhestifter. In: Wolfgang Pohrt: Gewalt und Politik. Berlin 2010, S. 435 f.
  6. Patrick Hagen: Die Antideutschen und die Debatte über Israel 2004, 3.4. Der Kosovo-Krieg – antinational vs. antideutsch
  7. "Verfassungsschutz Brandenburg - Ministerium des Innern des Landes Brandenburg: Verfassungsschutzbericht 2005"
  8. "Bundeszentrale für politische Bildung: DossierLinksextremismus - "Antiimperialistische" und "antideutsche" Strömungen im deutschen Linksextremismus"; ebd. Abschnitt: "Die "antideutsche" Strömung im Linksextremismus"; (abgerufen am 12. August 2010)
  9. "welt.de - Axel Springer AG: Rückzug der Juso-Chefin - Franziska Drohsel, die radikale Gefühlssozialistin " (abgerufen am 15. August 2010)
  10. FAZ: Klimaskeptiker. Die letzten Fortschrittsgläubigen (11. Dezember 2009); ebd. Abschnitt "Linkswende nach rechts", 3. Absatz
  11. Anton Maegerle: Kamerad Stoiber, in Jungle World
  12. Julius Jamal: Ruhrbarone machen Stimmung für Krieg und Gewalt diefreiheitsliebe.de, 27. August 2013.

6 Andere Lexika