Donald Trump

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Profil.png Profil: Trump, Donald
Namen Trump, Donald John (vollständiger Name)
Beruf Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Persönliche Daten
14. Juni 1946
New York City



Donald Trump bzw. Donald John Trump (* 14. Juni 1946 in New York) ist seit 20. Januar 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Politiker deutsch-schottischer Abstammung war zuvor Bauunternehmer und ein „Star“ im Reality-TV. Donald Trump war von 1971 bis 2017 Chef der Trump Organization, einem Bau- und Mischkonzern mit mehreren zehntausend Angestellten. Mit extravaganten Ehefrauen, Rosenkriegen (z.B. bei der Scheidung von Ivana Trump) und dank Fernsehsendungen wie „The Apprentice“ wurde Trump zu einer der bekanntesten und populärsten Persönlichkeiten der USA.

Donald Trump im Vorwahlkampf

1 Lebenslauf

Donald Trump ist das vierte von fünf Kindern des New Yorker Immobilienunternehmers Fred C. Trump (1905–1999). Die Eltern seines Vaters waren deutsche Einwanderer aus dem damaligen Königreich Bayern. An der New York Military Academy , einem Internat mit vormilitärischer Ausbildung, erwarb er 1964 den Highschool-Abschluss. Danach studierte er Wirtschaftswissenschaften und konnte später das väterliche Unternehmen erfolgreich ausbauen. 1977 heiratete er die aus der Tschechoslowakei stammende Ivana Marie Zelníčková. Mit ihr hat er vier Kinder. Die Ehe wurde 1990 geschieden. Seit 2005 ist er in dritter Ehe verheiratet. Trump hat aus seiner zweiten und dritten Ehe jeweils auch ein Kind, inzwischen ist er achtfacher Großvater.

2 Präsidentschaftswahl

Zur allgemeinen Überraschung kündigte Trump im Frühsommer 2015 an, sich für die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten als Kandidat der Republikanischen Partei zu bewerben. Anfangs von vielen Beobachtern als Scherz betrachtet, gewann Trump eine innerparteiliche Vorwahl nach der anderen und sicherte sich so - zum Entsetzen vieler Beobachter - die Kandidatur als Bewerber der Republikaner. Seit Mai 2016 verfüget Trump über eine sichere Mehrheit der Delegierten, um zum Kandidaten gewählt werden zu können.[1][2] Er konnte aufgrund des Wahlsystems genügend Wahlmänner im Wahlmännerkollegium gewinnen, obwohl seine Widersacherin Hillary Clinton insgesamt mehr Stimmen bei der Wahl erzielte.

Das Establishment der Republikanischen Partei zeigte sich angesichts des Erfolgs von Trump schockiert, da er zahlreiche Positionen vertritt, die mit jenen der Parteiführung unvereinbar sind. Daher drohte Trump für den Fall, dass er sich von seiner Partei schlecht behandelt fühlt, als unabhängiger Kandidat bei der Wahl im November anzutreten.[3][4] Trump hat mehrfach versprochen, die angespannten Beziehungen zu Russland verbessern zu wollen. Daher ist er bspw. von einigen Politikern der Ukraine schon heftig kritisiert, geschmäht und diffamiert worden. So meinte der Innenminister der Ukraine Arsen Awakow, D. Trump sei ein "Marginal, der die Diktatur Putins" unterstütze.[5].

Donald Trump hatte mit Kellyanne Conway den ersten weiblichen Wahlkampfmanager einer erfolgreichen Kampagne in den USA. Im Weißen Haus ist sie inzwischen die persönliche Beraterin des US-Präsidenten.

Am 8. November 2016 wurden die Wahlmänner für die Wahl des neuen Präsidenten der USA gewählt. Trump wurde von verschiedenen Politikern, wie z.B. von Marine Le Pen und Wladimir Putin (als einige der ersten) zu seinem Erfolg beglückwünscht. Der bundesdeutsche Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel dagegen diffamierte Trump als den "Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen" und stellte ihn in eine Reihe mit dem islamistischen türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.[6]

Trump ist nach Ronald Reagan der US-Präsident mit dem höchsten Alter zu Beginn seiner Amtszeit. Er ist zudem der erste US-Präsident, der zuvor weder ein politisches Amt noch einen militärischen Rang inne gehabt hat.

2.1 Umstrittene Positionen
  • Donald Trump dafür ausgesprochen, eine Mauer nach Mexiko zu bauen, bezahlt von den Mexikanern.
    • "Wenn Mexiko seine Leute schickt, schicken sie nicht ihre besten ... Sie schicken Leute, die eine Menge Probleme haben, und sie bringen die Probleme zu uns. Sie bringen Drogen. Sie bringen Verbrechen. Sie sind Vergewaltiger. Und manche, nehme ich an, sind gute Leute."
  • Er will Millionen "Illegaler" aus den Staaten deportieren.
  • In einem aufgezeichneten Gespräch gab er an, wie er Frauen sexuell belästigt.
    • "Wenn du ein Star bist, lassen Frauen alles mit sich machen. Du kannst alles machen. Ihnen an die Muschi fassen. Alles."
  • Bei den Vorwahlen sprach er über die Menstruation einer Journalistin.
    • Über Megyn Kelly: "Sie fängt an, mir alle möglichen absurden Fragen zu stellen. Man konnte sehen, dass Blut aus ihren Augen kam, Blut aus ihr, woher auch immer."
  • Über Carly Fiorina: "Schaut Euch dieses Gesicht an ... Würde jemand für so etwas stimmen? Könnt ihr euch das vorstellen, das hier ist das Gesicht unseres nächsten Präsidenten?"
  • Er sprach davon, keine Muslime mehr in die Staaten einreisen zu lassen.
  • Er wollte seine politische Gegnerin Hillary Clinton einsperren lassen.
  • Quellen: [7][8]

3 Politische Positionen

Donald Trump vertritt rechte, konservative und nationale Werte. Darin zeigt er viele Gemeinsamkeiten mit der AfD. Einige Vertreter der Neuen Rechten meinen, Trump vertrete Positionen, die gemessen an europäischen Verhältnissen als linkspopulistisch-patriotisch einzuordnen seien. Der Journalist Stefan Schmidt schrieb dazu:

„Nur weil Trump reich ist, ein Immobilienimperium, eine Boeing und andere Insignien des Reichtums an und um sich trägt, macht dies noch nicht sein politisches Programm aus. Und das liest sich eher wie jenes der deutschen Linkspartei als wie jenes der US-Republikaner, die - kein Wunder - seinen Erfolg und das Kapern der Partei als Albtraum erleben. Was will der Mann? Schauen wir es uns an:

  • Unterbindung der Masseneinwanderung und Beschäftigung Illegaler
  • Bau von Mauern
  • Frauen unsittlich berühren
  • Wiedereinführung tarifärer Handelsbeschränkungen
  • Ablehnung des Abschlusses neuer und Neuverhandlung bestehender Freihandelsabkommen mit anderen Staaten
  • Grundsätzliche Enthaltung vor Eingriffen in internationale Konflikte
  • Erwägung einer Auflösung der NATO
  • Ausbau des Medicare-Sozialprogramms für die Rentner
  • Stärkung der industriellen Basis des Landes
  • Steigerung des Lebensstandards der arbeitenden Bevölkerung
  • Schutz sexueller und sonstiger Minderheiten.

Sein Slogan "Make America Great Again" ("Lasst uns Amerika wieder großartig machen") ist keineswegs eine Ankündigung der Welteroberung und wird im Ausland teilweise absichtsvoll falsch verstanden. Es ist in Wahrheit eine Anspielung auf die "gute, alte Zeit", als ein Einkommen ausreichte, um seine Familie zu ernähren, als der Dollar stabil war, die USA ein industrieller Motor der Weltwirtschaft. Quasi ein Sehnsuchtsruf nach den goldenen 50ern und 60ern. Mitnichten ist Trump damit ein Rechter. Auch gesellschaftspolitisch ist Trump ein klassischer Liberaler.

Egal, ob Homoehe, Rassenfragen, Frauenrechte, Aufstiegschancen für Minderheiten - es gibt kein Thema, bei dem sich Trump belastbar als überzeugter Rechter oder Reaktionär überführen ließe. Tatsächlich ist Donald Trump ein Linkspopulist, eine Art Gregor Gysi, nur mit mehr Geld und einer gewagteren Frisur.“[9]

Desweiteren verficht Trump die formal sicherheitspolitisch begründete Notwendigkeit eines Einreiseverbotes für Muslime. Für diese Position wurde er aus allen politischen Richtungen massiv kritisiert, ebenso für den Plan, die Südgrenze der USA mit einer Mauer gegen illegale Einwanderung zu sichern. Bisher haben sich diese Vorschläge nicht als notwendig erwiesen. In den 90 Tagen, als er das Verbot haben wollte, gab es keine Anschläge durch Muslime in den USA.

4 Umsetzung seines politischen Programms

Der Einreisebann für Staatsangehörige aus Sudan, Jemen, Somalia, Irak, Jemen, Libyen und Iran trifft auch dauerhafte Bewohner der USA, die dort arbeiten und Besitzer einer „Green Card“. Daher war die von Trump durchgesetzte Anordnung ist heftig umstritten, wobei es immer die Einzelfallprüfung und letzte Entscheidung durch den zuständigen Beamten gibt. Da diese Einreisesperre praktisch nur Muslime betrifft, wird sie als islamfeindlich gewertet.

5 Trumps politische Standpunkte und Aussagen (freie Auswahl)

  • Donald Trump habe sich dafür ausgesprochen, eine Mauer nach Mexiko zu bauen, bezahlt von den Mexikanern:
  • "Wenn Mexiko seine Leute schickt, schicken sie nicht ihre besten ... Sie schicken Leute, die eine Menge Probleme haben, und sie bringen die Probleme zu uns. Sie bringen Drogen. Sie bringen Verbrechen. Sie sind Vergewaltiger. Und manche, nehme ich an, sind gute Leute."
  • Er will Millionen "Illegaler" aus den Staaten deportieren.
  • In einem aufgezeichneten Gespräch gab er an, wie er Frauen sexuell belästigt.
  • "Wenn du ein Star bist, lassen Frauen alles mit sich machen. Du kannst alles machen. Ihnen an die Muschi fassen. Alles."
  • Bei den Vorwahlen sprach er über die Menstruation einer Journalistin.
  • Über Megyn Kelly: "Sie fängt an, mir alle möglichen absurden Fragen zu stellen. Man konnte sehen, dass Blut aus ihren Augen kam, Blut aus ihr, woher auch immer."
  • Über Carly Fiorina: "Schaut Euch dieses Gesicht an ... Würde jemand für so etwas stimmen? Könnt ihr euch das vorstellen, das hier ist das Gesicht unseres nächsten Präsidenten?"
  • Er sprach davon, keine Muslime mehr in die Staaten einreisen zu lassen, da sie ein Sicherheitsrisiko darstellten.
  • Er wollte seine politische Gegnerin Hillary Clinton einsperren lassen.