George Washington

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George Washington (* 22. Februar 1732; † 14. Dezember 1799) war der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

1 Leben

George Washington war Spross einer alten Pflanzerfamilie aus der britischen Kolonie Virginia. Er genoss eine standesgemäße gute Erziehung, die auch eine militärische Laufbahn als Offizier der Kolonialmiliz einbezog. Als Oberstleutnant beteiligte er sich an dem so genannten “French and Indian War”, wie der nordamerikanische Teil des Siebenjährigen Krieges bezeichnet wurde. Im Jahr 1755 entkam Washington knapp dem Tode. Sein Mantel wurde durch vier feindliche Gewehrkugeln durchdrungen. Zwei Pferde, die er ritt, wurden getötet.

Nach dem Krieg widmete sich Washington der Verwaltung seiner Plantagen um Mount Vernon im nördlichen Virginia. Er kümmerte sich auch um die Liegenschaften seiner Ehefrau, der wohlhabenden Witwe Martha Washington und diente im Kolonialparlament, dem so genannten “House of Burgesses”.

Wie viele wohlhabende Bürger der Kolonien fühlte sich Washington durch die britischen Vorschriften benachteiligt. Er nahm als ein Delegierter Virginias an dem so genannten Zweiten Kontinentalkongress teil, und wurde – aufgrund seiner Erfahrungen im Siebenjährigen Krieg – zum Oberbefehlshaber der aufständischen Streitkräfte gewählt. Am 3. Juli 1775 übernahm Washington das Kommando über das sogenannte Kontinentalheer. Nach sechs anstrengenden Jahren führte George Washington die Truppen der aufständischen amerikanischen Kolonien in den Sieg.

Als Washington nach dem Krieg erkannte dass die so genannten Artikel der Konföderation unzureichend waren, um der neuen Nation Stabilität und Stärke zu verleihen, beteiligte er sich an der verfassungsgebenden Versammlung (“Constitutional Convention”) die sich 1787 in Philadelphia (Pennsylvania) traf. Nachdem auf dieser Tagung die neue Verfassung für die Vereinigten Staaten von Amerika ratifiziert wurde, wählten die Delegierten George Washington zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

2 Politik

Außenpolitisch versuchte Präsident Washington einen neutralen Kurs zu steuern. Auch binnenpolitisch widerstrebte ihm die parteipolitische Auseinandersetzung. Im Rahmen seiner Abschiedsrede rief er seine Landsleute auf, sich innenpolitisch übermäßiger Parteilichkeit und außenpolitisch langfristiger Allianzen zu enthalten.

Washington zog sich nach seiner zweiten Amtszeit als Präsident auf sein Landsitz Mt. Vernon zurück und verstarb am 14.12.1799. Er wurde monatelang betrauert.