Antiweißer Rassismus

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Antiweißer Rassismus (auch Antieuropäischer Rassismus, Europäerfeindlichkeit, Weißenfeindlichkeit oder Kaukasophobie) bezeichnet rassistische Einstellungen und Aktivitäten gegen Europäer und europäischstämmige Menschen ("Weiße") und deren Kultur.

Antiweißer Rassismus ist die Feindlichkeit gegen ethnische Europäer und/oder deren Kultur

1 Manifestionen

Antiweißer Rassismus äußert sich in der Diffamierung, Verhetzung und Diskriminierung von Europäern und Europäischstämmigen sowie einer Abwertung und Ablehnung ihrer Kultur, Gepflogenheiten, Traditionen und Wertvorstellungen. Teilweise kommt es auch zu Gewalt gegen weiße Menschen.

Als antiweißer Rassismus wird auch die gegenwärtige Bevölkerungsentwicklung in vielen europäischen Nationen gesehen, in der die weiße, europäische Bevölkerung durch die Einwanderung nicht-europäischer Migranten und deren höheren Geburtenraten demographisch verdrängt, und so letztlich durch nichteuropäische Bevölkerungsgruppen „ersetzt" wird. Diese Entwicklung wird von Kritikern als kalter Genozid angesehen.

2 Antweißer Rassismus als Bestandteil und Folge des Multikulturalismus

Antiweißer Rassismus ist oft konstituierender Bestandteil als auch die direkte Folge multikulturalisitischer Ideologien und sowie politischer Maßnahmen zur Propagierung dieser Ideologie. So ist es zur Durchsetzung der Multulturalismus-Ideologie wichtig, die einheimische Bevölkerung und deren Kultur abzuwerten und/oder zu diffamieren.

So werden Multikulturalismus-Ideologien von ihren Vertretern meist nur auf europäisch besiedelte, "weiße" Länder angewandt; dem Motto folgend: "Afrika den Afrikanern, Asien den Asiaten, Arabien den Arabien – Europa und Nordamerika für alle".

Die multikulturell verfasste Gesellschaft wird somit auf den "Trümmern" der einheimischen Bevölkerung und deren Kultur errichtet. Die Errichtung oder die Akzeptanz einer multikulturellen Gesellschaft impliziert die Zerstörung und/oder Verdrängung der einheimischen (d. h. der europäischen) Kultur.

In der Praxis geht der Multiulturalismus dann auch mit einer einseitigen unilateralen Aufgabe der ethnischen (Gruppen-)Interessen und Solidarität der einheimischen, europäischen Bevölkerung und der einseitigen Entwertung allein ihrer Kultur einher. So haben etwa deutsche Politiker, die bereits den Gedanken an eine deutschen "Leitkultur" ablehnen und die Existenz einer deutschen Nation als bloße Konstruktion abwerten, kein Problem bspw. mit türkischen, kurdischen, arabischen usw. Kulturverbänden, welche sich dem Erhalt der jeweiligen nicht-europäischen Kultur und der nationalen Gemeinschaftlichkeit unter ihren Mitgliedern verschrieben haben. Während bei indigenen, weißen Europäern jedwede Formen von Gruppensolidarität (Nationalismus bzw. Patriotismus) zum Zwecke der Pflege gemeinsamer Kultur oder der Vertretung gemeinsamer Interessen von Multikulturalismus-Anhängern in Politik und Medien bspw. als "ausgrenzend" und "rassistisch" verfolgt werden, werden Nationalismus und nationalistisch ausgerichtete Organisationen unter nicht-europäischen Zuwanderergruppen toleriert und sogar offen unterstützt.

3 Antiweißer Rassismus in verschiedenen Ländern

In vielen Ländern der Welt existiert Antiweißer Rassismus. Dieser Rassismus reicht von institutionellem Rassismus unterschiedlicher Art und unterschiedlichem Umfang, über verschiedene Formen sozialer Ausgrenzung bis hin zu rassistisch-motivierter Gewalt gegen Europäer und europäischstämmige Menschen.

3.1 Frankreich

Der französische Philosoph Alain Finkielkraut beklagt einen antiweißen Rassismus, wie er zusammen mit antijüdischem Rassismus bei französischen Jugendlichen maghrebinischer Herkunft verstärkt festzustellen sei. [1] Es kommt in Frankreich auch öfters zu rassistisch motivierter Gewalt gegen "Weiße". [2] Der Vorsitzende der französischen Partei UMP, Jean-François Copé, beklagte einen antiweßen Rassismus in manchen Stadtvierteln u.a. mit folgenden Worten:

"Un racisme anti-Blancs se développe dans les quartiers de nos villes où des individus – dont certains ont la nationalité française – méprisent des Français qualifiés de 'Gaulois' au prétexte qu'ils n'ont pas la même religion, la même couleur de peau ou les mêmes origines qu'eux." [3]

3.2 Großbritannien

In Großbritannien fühlen sich 29 % der Bevölkerung als Opfer von antiweißem Rassismus.[4] Eine von der britischen Politikerin Hazel Blears angeregte Regierungsstudie ergab, das sich sogar 58 % der "weißen" Briten rassistischen Vorurteilen ausgesetzt sehen. 7 % gaben an, wegen ihrer Hautfarbe berufliche Nachteile erlitten zu haben.[5] www.bnp.org.uk meint dazu u.a.

"Britain is now a nation where all forms of racism are considered intolerable - except if the victim of the racism has a white skin and speaks English as their mother tongue." [6]

3.3 Deutschland

→ Hauptartikel: Deutschenfeindlichkeit

Eine Unterart des antiweißen Rassismus, die sich speziell gegen deutschsprachige Europäer und deren Nationalkultur richtet, wird im deutschen Sprachraum meist als Deutschenfeindlichkeit, seltener auch als antideutscher Rassismus bezeichnet.[7][8]

Der gegen autochthone und zugewanderte (ethnische) Deutsche gerichtete Rassismus reicht von rassistisch motivierter Ausgrenzung und Mobbing deutscher Kinder an Schulen[9][7] bishin zu rassistisch-motivierten Gewaltverbreche und Sexualverbrechen gegen Deutsche.[8][10]

In deutschen Großstädten kommt es immer wieder zu gezielter Gewalt von (in der Regel nicht-europäischer) Migranten gegen biodeutsche Jugendliche. Der in Berlin lebende Polizeibeamte Michael Ziermann meint dazu u.a.

„Während die Täter meist Jugendliche nichtdeutscher Herkunft sind, handelt es sich bei den Opfern vorwiegend um Jugendliche/Heranwachsende deutscher Herkunft. Dies liegt erfahrungsgemäß daran, dass die Täter “einfache” Opfer suchen, weil sich nach ihrer Auffassung das Opfer nicht zur Wehr setzt, weder körperlich, noch durch Freunde, Verwandte, Eltern, Lehrer oder die Polizei. Die Täter haben die Erfahrung gemacht, dass Opfer nichtdeutscher Herkunft keine leichten Opfer sind, da sich des öfteren Familienangehörige (z.B. “großer Bruder”) in die Angelegenheiten/Auseinandersetzungen einmischen. Hinsichtlich der deutschen Opfer hat man die Erfahrung gemacht, dass diese Drohungen ernst nehmen und sich niemandem anvertrauen.“ [11]

Ein Bericht der Berliner Polizei kam bereits im Jahr 2004 zu folgendem Resümee:

„Für deutsche Jugendliche in Vierteln, die von ethnischen Banden beherrscht werden, ist die Lage nach Ansicht der Kripo-Experten bereits dramatisch geworden. Die Zahl deutscher Jugendlicher, die nur deshalb zusammengeschlagen oder ausgeraubt werden, weil sie ein leichtes Opfer darstellen, sei in “ethnisch dominierten Problemkiezen erheblich”.“ [12]

Auch von gezielten Vergewaltigungen deutscher Mädchen durch meist arbisch- oder türkischstämmige Migranten wird berichtet.[13]

3.4 USA

In den USA war die von Elijah Muhammad gegründete Bewegung Nation of Islam stark antiweiß-rassistisch eingestellt. "Weiße" wurde mitunter als "weiße Teufel" diffamiert. [14] King Samir Shabazz von der linksextremen New Black Panther Party meinte u.a.:

"I hate the god damn white man, woman, and child, grandma, aunt, uncle, Pappa Billy Bob, and whoever else." [15] [16]

Peter J. Mccusker schreibt zum antiweißen Rassismus der "Schwarzen" in den USA u.a.:

"Black America has harbored its own racist, anti-white attitudes that neither they nor white America have been willing to confront." [17]

Nach einer Studie der Harvard Business School fühlen sich "Weiße" in den USA stärker von Rassismus diskriminert als "Schwarze". [18] In den USA werden "Weiße" bald eine Minderheit sein. Der Soziologe Charles Gallagher meinte dazu u.a.:

"We went from being a privileged group to all of a sudden becoming whites, the new victims. Whites are the new minority group." [19]

Auch dem US-Präsidenten Barack Obama wird von Kritikern Antiweißer Rassismus vorgeworfen. Paul LePage, republikanischer Gouverneur des US-Bundesstaates Maine, behautete im Jahr 2013, dass Präsident Barack Obama "weiße" Menschen hassen würde. [20] Jeffrey Kuhner von der Washington Post meinte u.a.:

"Mr. Obama has deliberately fanned the flames of racial bitterness and hatred. Anti-white racism pervades his administration." [21]

3.5 Belgien

Oscar Hammerstein stellte antiweiße Vorurteile von Migranten aus Afrika in Belgien fest, und schrieb u.a.:

"Il est vrai qu'il existe un sentiment anti-blanc dans certains milieux d'origine immigrée (Afrique du nord et Afrique noire)." [22]

Auch Claude Demelenne konstatiert antiweißen Rassismus und Gewalt gegen die autochtone Bevölkerung, die vorwiegend von arabischstämmigen Migranten ausgeht:

"Racisme anti-Blancs. Le sujet est tabou dans les rangs de la gauche bien-pensante. C’est pourtant une réalité : le racisme anti-Blancs est en progression auprès d’une minorité de jeunes d’origine arabo-musulmane. Ce n’est pas un hasard si les voitures et les habitations qui ont été vandalisées, dans le quartier Ribaucourt, appartenaient pour la plupart à des "visages pâles", pour reprendre l’expression du président du Mouvement contre le racisme et l’antisémitisme (MRAX), Radouane Bouhlal." [23]

3.6 Afrika

In Simbabwe unter Robert Mugabe und in Kenia kam es u.a. zu starkem, teilweise auch gewalttätigem antiweißem Rassismus. [24] [25] Im Jahr 2008 kam es in Simbabwe zu zunehmender Gewalt gegen "weiße" Farmer, die von ihrem Besitz vertrieben wurden. [26][27]

Im Jahr 1995 warnte Nelson Mandela in Südafrika vor einem "umgekehrten Rassismus" ("reverse racism") der sich gegen "Weiße", Inder und "Mischlinge" richtet.[28] Auch die bekannte Anti-Apartheids-Politikerin Helen Suzman warnte vor antiweißem Rassismus.[29]

In Abidjan in der Elfenbeinküste kam es im Jahr 2004 zu gewalttätigen Ausschreitungen gegen die Angehörigen der dortigen weißen Bevölkerungsminderheit.[30]

4 Antiweißer Rassismus als Instrument der Wirtschaftslobby

Globalistisch orientierte Großkapitalisten sowie die ihre Interessen vertretenden Politiker sehen die auf homogenen Kulturnationen basierenden Nationalstaaten als Hindernis zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen Machtinteressen an. Um dieses Hindernis zu überwinden, greifen sie auch darauf zu zurück, Multikulturalismus und –damit inbegriffen– antiweißen Rassismus zu propagieren.

Der Publizist und Sozialwissenschaftler Manfred Kleine Hartlage erklärt bezüglich der Haltung von Großkapitalisten gegenüber homogenen Nationen[31]:

"Soziale Strukturen, die etwas mit Solidarität zu tun haben: intakte Familien, intakte Völker, ...sind die natürlichen Angriffsziele der neoliberalen Ideologie...
Dass sogar solchen Menschen, die es bewusst und ausdrücklich ablehnen, sich als Deutsche zu definieren, unverdrossen ein deutscher Pass in die Tasche gesteckt wird, ist kein Versehen. Es ist der Sinn der Sache. Wenn Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit die größten denkbaren Übel sind, wenn Politiker offiziell verkünden, der Nationalstaat sei anachronistisch, ... wenn sogar den bloßen Begriffen „Volk“ und „Nation“ der Kampf angesagt wird („NoNation“), und dies alles vor dem Hintergrund auch institutioneller und struktureller Entnationalisierungsprojekte geschieht, dann kann niemand ein solches Zusammentreffen ideologischer Dispositionen und politischer Strategien für Zufall halten. ...
Es geht [den globalisitischen Großkapitalisten und ihren Interessensvertretern in der Politik] also um die Entkernung der Nationalstaaten, um die Errichtung eines faktisch unabänderlichen globalen Systems aus Rechtsnormen, in denen sich eine Ideologie niederschlägt, die die Auflösung von Völkern und Familien postuliert und praktiziert, die zu ihrer Aufrechterhaltung auf global vereinheitlichte Geschichtsbilder und Religionen angewiesen ist, und den Grundmodus menschlicher Vergesellschaftung austauschen will: von der Solidarität zum Markt.

Der Journalist Stephan Stein erläutert in der linken Zeitschrift Rote Fahne die Funktionalisierung von Multikulturalismus-Ideologie (einschließlich antiweißen Rassismus als deren Bestandteil) durch globalistisch orientierte Vertreter von Großkapital und -industrie: [32]

“Multi-Kulti” ist eben kein Projekt von unten, kein in freier Selbstbestimmung involvierter Völker entwickeltes Konzept auf dem Weg internationaler Klassensolidarität, sondern ein strategisches konzeptionelles Instrument imperialer Hegemonie zur ideologietheoretischen Antonymisierung, camoufliert als Humanismus.

Die “Globalisierung”, ... die imperiale, internationale kapitalistische Entwicklung, ... war, wie geschildert, mittlerweile weit über den Nationalstaat hinaus gewachsen und verlangt nach einer auch normativen Neuordnung der Welt. Völkerrecht und Nationalstaat, internationale und nationale Rechtsnormen stehen der imperialen Oligarchie hierbei in der Durchsetzung ihrer Interessen hemmend im Wege. Diese und andere Widerstandsfaktoren gilt es folglich zu neutralisieren. Die Desintegration des souveränen Nationalstaats als Völkerrechtssubjekt und der Kulturnation als identitätsstiftender Heimat, Bezugspunkt und sozialem Schutzraum stehen hierbei ganz oben auf der imperialen Agenda...

5 Siehe auch

6 Literatur

  • Tarik Yildiz: Le racisme anti-blanc - Ne pas en parler, un déni de réalité, Puits de Roulle, 2010
  • Hervé Ryssen: Le Racisme antiblanc - Assassins d'hommes blancs, Tueurs, violeurs de femmes blanches, Levallois-Perret, Éditions Baskerville,‎ 2011

7 Einzelnachweise

  1. Matthias Politycki: Vom Verschwinden der Dinge in der Zukunft, Hoffmann und Campe, 2007, S. 30
  2. Man jailed for 'anti-white racist' attack in France
  3. Copé et le "racisme anti-Blancs" : la gauche dénonce des "propos très graves" auf www.lemonde.fr
  4. James Chapman: One third of whites claim they are victims of racism
  5. The British National Party’s Report On Hate Crimes Against White People - Racism cuts both Ways
  6. The British National Party’s Report On Hate Crimes Against White People - Racism cuts both Ways
  7. 7,0 7,1 Frank Jansen: Rassismus - Bedrohte Schweinefleischfresser
  8. 8,0 8,1 Christoph Spangenberg: Überfall Lichtenberg - Deutschenfeindlichkeit" und Habgier als Motive
  9. Regina Mönch. Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit- In:FAZ.15. September. 2010
  10. Anonym:Deutschfeindlichkeit: Gezielte Angriffe auf deutsche Jugendliche durch Migrantenbanden. In: ernstfall.org 3. Juli 2013
  11. Michael Ziermann: Jugendgruppengewalt aus Sicht der Operativen Gruppe Jugendgewalt der Direktion 5 (Kreuzberg/Neukölln) Auch rezepiert in: Deutschfeindlichkeit: Gezielte Angriffe auf deutsche Jugendliche durch Migrantenbanden. In: ernstfall.org 3. Juli 2013
  12. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-38201278.html Ulrich Andreas: KRIMINALITÄT - Blutige Selbstjustiz
  13. Güner Balci und Anna Reimann: Gewaltvideos auf dem Handy - Verprügelt, vergewaltigt und gefilmt
  14. Milton Kleg: Hate Prejudice and Racism, University of New York Press, 1993, S. 186
  15. New Black Panther Field Marshal: Whites ‘Should be Thankful We’re Not Hanging Crackers By Nooses…Yet, Yet, Yet’
  16. New Black Panther leader King Samir Shabazz advocates violence against whites
  17. Peter J. Mccusker: Barry Barack Hussein Soetoro Obama / Identity and Racial Hypocrisy in America - Double Standards, Double Speaks, and Double Bias, Bloomington, 2012, S. XVI
  18. Study Finds White Americans Believe They Experience More Racism Than African Americans
  19. Are whites racially oppressed?
  20. ‘I hate white people’: Victim left brain dead after unprovoked racial attack
  21. Wash. Times' Kuhner: "Anti-White Racism Pervades" The Obama Administration
  22. Ilan et Joe - Au-delà de deux crimes
  23. Les couacs de la gauche
  24. Helmut Betz, Walther H. Lechler, Alfred Meier und Knut Waldau: Publik-Forum, Ausgaben 9-16, 2003, S. 5
  25. Rudolf Augstein: Der Spiegel, Ausgaben 14-18, 2007, S. 112
  26. SIMBABWE - Gewalt gegen weiße Farmer
  27. Simbabwe - Schlägertrupps verjagen weiße Farmer auf www.focus.de
  28. Mandela slams `reverse racism
  29. Against apartheid, at odds with blacks
  30. Rwanda Syndrome on the Ivory Coast
  31. Manfred Kleine Hartlage:"NWO – eine Verschwörungstheorie"in: Korrektheiten.
  32. Ein nonkonformistischer Linker

8 Weblinks

9 Andere Wikis

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