Frankreich

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Frankreich
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Rouget de Lisle singt die Marseillaise, die Nationalhymne Frankreichs

Frankreich ist ein Staat in Mitteleuropa und Teil der Europäischen Union. Hauptstadt ist Paris.

Staatsoberhaupt der semipräsidialen französischen Republik ist Emmanuel Macron, Premierminister ist Edouard Philippe.

Frankreich hat rund 63 Millionen Einwohner (Stand Januar 2009) auf einer Gesamtfläche (ohne nichteuropäische Gebiete) von 547.026 km², die Bevölkerungsdichte beträgt 96,3 Einwohner pro km².

Das Bruttoinlandsprodukt BIP belief sich 2016 nominal auf 2500 Mrd. US-$ (Weltrang 6), das sind 46.016 US-$ pro Kopf.

1 Gebiet

Einige bekannte Gebiete in Frankreich sind die Provence im Süden sowie die Bretagne und die Normandie im Norden. Auch die Insel Korsika gehört zu Frankreich. Außerdem zählen noch einige kleinere Gebiete in Übersee zu Frankreich. Die Nachbarländer von Frankreich sind Deutschland, Spanien, Schweiz, Belgien, Andorra, Monaco, Luxemburg und die Niederlande. Eine lange, natürliche Grenze bildet der Atlantik im Westen und Norden. Im Süden grenzt Frankreich an das Mittelmeer.

2 Geschichte Frankreichs

  • Frankreich entwickelte sich aus dem westlichen Teil des Frankenreichs.
  • Die Französische Revolution von 1789 stürzte fürs erste die absolutistische Monarchie des Landes, entwickelte sich aber bald zu einer blutigen Terrorherrschaft.
  • Napoleon Bonaparte setzte der Willkürherrschaft 1799 durch Staatsstreich ein Ende.
  • Durch Eroberungskriege, denen Hunderttausende zum Opfer fielen, errang Bonaparte die Herrschaft über einen großen Teil Europas. Auch hier versuchte er, den Code Napoleon (zuvor und danach Code civil genannt) einzuführen, der unter seiner Herrschaft Rechtsgleichheit (unter Ausschluss der Frauen) herstellte, was seine positive Vorleistung für die späteren Demokratisierungen darstellt.
  • Der Wiener Kongress von 1815 verteilte Europa nach der Niederlage Napoleons neu, und die monarchischen Regimes gewannen die Macht weitgehend zurück, auch in Frankreich.
  • Nach einigen Jahrzehnten mit parlamentarischen Monarchien errang Bonapartes Neffe Louis Napoleon 1848 mit ähnlichen Prinzipien die Macht und wurde 1852 ebenfalls Kaiser.
  • Vor allem auch die Niederlage im Deutsch-Französischen Krieg 1871 trug zum Sturz Napoleons bei und führte zur Gründung der Ersten Republik.
  • Im Zeitalter des Imperialismus erweiterte Frankreich sein Kolonialgebiet weltweit tatkräftig. Unabhängigkeitsbewegungen in Indochina oder Algerien wurden vom französischen Militär blutig niedergeschlagen.
  • Im Ersten Weltkrieg wurde es vom Deutschen Reich angegriffen, beendete ihn aber, auch mit Hilfe seiner Verbündeten, siegreich.
  • Auch im Zweiten Weltkrieg wurde Frankreich von Deutschland angegriffen und besetzt. Exilierte Teile der französischen Truppen unterstützten die noch freien Alliierten bei der Rückeroberung.
  • 1958 gründete General Charles de Gaulle, bereits die französische Hauptfigur im Widerstand gegen Hitler, die Fünfte Republik. Mit deren auf ihn zugeschnittenem Präsidialsystem wollte er Frankreich wieder zur großen Nation machen. Er ließ Atombomben entwickeln, gab den Austritt aus der NATO bekannt, beendete aber anderseits auch den Algerienkrieg und entließ die Kolonie Algerien in die Unabhängigkeit. Die Fünfte Republik hat bis heute Bestand, auch Emanuel Macron regiert auf Basis dieses Präsidialsystems.
  • Wie die anderen Kolonialmächte auch, entließ Frankreich in der Folge, teils auch nach kriegerischen Widerständen, viele Kolonien in die Unabhängigkeit.

Literatur: K. Kunze et al., Grundwissen Geschichte

Lage von Frankreich in Europa

3 Wirtschaft

Frankreich hat weltweit gesehen die sechst-stärkste Volkswirtschaft. Dennoch beträgt die Arbeitslosigkeit im Land heute (2017) ca. 10 Prozent.

Siehe auch: Geschichte der Kernenergie in Frankreich

4 Vorurteile

Alle Franzosen essen gerne "Baguettes", Froschschenkel und Schnecken, sie trinken Rotwein, "Pastis" und Champagner. Alle französische Frauen sehen gut aus und alle Männer sind gute Liebhaber. Alle Franzosen seine besonders liberal, freiheitsliebend, demokratisch und weltoffen. Präsident Emmanuel Macron sei ein Hoffnungsträger von dem wir viel gutes erwarten könnten. Der Islam in Frankreich sei eine Religion des Friedens.

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