Sommerzeit

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Als Sommerzeit bezeichnet man eine vorverlegte Uhrzeit mit dem Ziel der besseren Nutzung des Tageslichts während der Sommermonate. Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt +1 Stunde, zur UTC +2 Stunden. Sie trat in der Bundesrepublik Deutschland 1980 zum ersten Mal in Kraft. Die Zeitumstellung ist in Deutschland durch das Zeitgesetz vom 25. Juli 1978 in der geänderten Fassung vom 13. September 1994 geregelt.

In der Europäischen Union (EU) gilt in den Sommermonaten die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). 1978 wurde die Einführung als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 beschlossen, um Energie zu sparen. Das ursprünglich verfolgte Ziel der Energieeinsparung konnte durch die Sommerzeit aber nicht erreicht werden. Trotzdem wurde sie nach Ablauf der "Probezeit" beibehalten, da ein Teil der Bevölkerung die längere Helligkeit im Sommer befürwortet.

Bei der Umstellung im März werden in der EU die Uhren in der Nacht zwischen Samstag und Sonntag um 1:00 Uhr um eine Stunde vorgestellt (in England von 1:00 auf 2:00, in Deutschland von 2:00 auf 3:00, in Finnland von 3:00 auf 4:00).

Im Oktober geht es dann umgekehrt, und die Uhren werden um 1:00 Uhr UTC um eine Stunde zurückgestellt (in England von 2:00 auf 1:00 Uhr, in Deutschland von 3:00 auf 2:00, in Finnland von 4:00 auf 3:00 Uhr).

In den USA (jedoch nicht in allen Staaten) beginnt die Sommerzeit am ersten Sonntag im April, also eine Woche später als in der Europäischen Union. Sie endet wie in der Europäischen Union am letzten Sonntag im Oktober. In den USA werden die Uhren nicht wie in der EU gleichzeitig umgestellt, sondern im April jeweils um 2 Uhr Lokalzeit (z.B 10:00 UTC in Kalifornien, 7:00 UTC in New York) vorgestellt, und im Oktober um 3 Uhr lokaler Sommerzeit zurückgestellt.

Quellen[Bearbeiten]