Monarchie

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Monarchie
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Der Buckingham Palast, Sitz der britischen Königin.

Die Monarchie (von altgriechisch μοναρχία monarchía = „Alleinherrschaft“) ist eine Staatsform, in der eine einzige Person - der Monarch - mehr oder weniger unumschränkte Macht hat und durch eine besondere Zeremonie zum König oder Kaiser gekrönt wird. Diese Person ist zugleich Staatsoberhaupt. Das Staatsoberhaupt kann sein Amt durch eine Wahl erhalten oder erben und behält es meist auf Lebenszeit. Gewählte Monarchen gab es bereits im Heiligen Römischen Reich. In absolutistischen Monarchien regiert der Monarch wie ein Diktator (z.B. in Frankreich vor der Französischen Revolution oder in Saudi-Arabien). Eine konstitutionelle Monarchie gibt dem Monarchen heute nur noch eine symbolische Rolle, die Regierungsgeschäfte führt eine vom Volk demokratisch gewählte Regierung (z.B. in Großbritannien). In Europa existieren heute noch acht Monarchien, die jedoch sämtlich konstitutionelle Monarchien sind und damit nur noch repräsentativen Charakter haben. Im 19. Jahrhundert allerdings hatte der Monarch vor allem auch im Deutschen Reich noch eine starke exekutive Machtposition.

Nach außen unterscheidet sich die Stellung des Monarchen meist nicht von anderen Staatsoberhäuptern, außer dass Mitglieder der Monarchie zum Beispiel durch ihre traditionelle Kleidung auffallen.

Quelle

  • Thurich, Eckart: pocket politik. Demokratie in Deutschland. überarbeitete Neuauflage. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2011.