Leitkultur

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Leitkultur ist ein Begriff, der in den 1990er Jahren von dem Politologen Bassam Tibi in die politikwissenschaftliche Debatte eingeführt wurde, um einen auf europäischen Wertvorstellungen basierenden gesellschaftlichen Konsens zu beschreiben, der als Klammer zwischen Deutschen und Migranten dienen soll. Seit einer Rede des CDU-Abgeordneten Friedrich Merz im Jahr 2000 wird der Begriff in Deutschland als Gegenbegriff zum Multikulturalismus verwendet. Auch für andere Staaten wie etwa die USA wird dieser Begriff in der Diskussion verwendet.[1]

1 Literatur

2 Siehe auch

3 Andere Lexika





4 Einzelnachweise

  1. Gesprächsreihe Herbst 2002 im Deutschlandradio

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