Frankfurter Allgemeine Zeitung

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FAZ ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter FAZ (Begriffsklärung) aufgeführt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung – F.A.Z.
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH
Erstausgabe 1. November 1949
Erscheinungsweise täglich
Verkaufte Auflage (IVW 4/2009, Mo–Sa/So) 370.406/351.873 Exemplare
Herausgeber Werner D’Inka
Jürgen Kaube
Berthold Kohler
Holger Steltzner
Weblink FAZ.net; 6,55 Mio. Besucher/Monat.[1]
ISSN 0174-4909


Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (kurz: FAZ, Eigenschreibweise F.A.Z.) ist eine überregionale deutsche Tageszeitung. Die Gründung der FAZ im Jahr 1949 geht auf die Wirtschaftspolitische Gesellschaft (Wipog) zurück, eines zwei Jahre zuvor gegründeten Vereins von Unternehmern, die ihre Interessen in der Öffentlichkeit stärker vertreten wollten.[2] Auf der Titelseite der ersten Ausgabe stand der Untertitel „Zeitung für Deutschland“, der bis heute beibehalten wurde. Bis 2001 erschien die FAZ nur an Werktagen, also montags bis freitags. In Konkurrenz mit anderen Zeitungen erscheint sie seitdem auch sonntags. Auf die sich ändernden Medienlandschaft reagierte der Verlag mit verschiedenen Strategien. Seit 2001 gab es das eigenständige redaktionelle Nachrichtenportal FAZ.NET im Internet.

Die Herausgeber der FAZ hielten lange an dem schlichten Erscheinungsbild fest, das als seriös galt. Dazu gehörten die sparsame Verwendung von Fotos und die Fraktur-Überschriften der Kommentare. Seit 2007 gibt es ein neues Layout mit farbigen Bildern. Seit Oktober 2011 ähnelt die Website dem Aussehen der Printausgabe.

Die FAZ hat rund 40 Auslandskorrespondenten. Infolge der zunehmenden Nutzung über das Internet und des damit verbundenen Verhaltens der Leser ging die Auflagenstärke der Papierausgabe allmählich zurück. Die Druckaufauflage der FAZ lag Anfang 1998 bei rund 510.000 Stück und sank bis Ende 2016 auf 291.000.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. AGOF digital facts gehen in Serie: ab sofort gemeinsame Zahlen für herkömmliches Web und Mobile. meedia.de. Abgerufen am 16. September 2015.
  2. Katharina Heimeier: Eigentümerstrukturen deutscher Zeitungsverlage. De Gruyter, Berlin 2013, ISBN 978-3-11-030156-4. S. 197.
  3. IVW-Daten