Rechts (Politik)

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Tea-Party-Bewegung

Als Politische Rechte wird ein Teil des politischen Spektrums bezeichnet, der konservative und liberale, aber auch nationalistische, völkische, (neo)-faschistische und (neo)-nationalsozialistische Strömungen umfasst. Die Gemeinsamkeit der inhaltlich (ideell-weltanschaulich) teilweise untereinander sehr different gearteten Strömungen dieses Teils des politischen Spektrums besteht darin, die bestehenden Herrschaftsverhältnisse- und ordnungen sowie die dazugehörigen Normen und Werte entweder zu bewahren (konservieren), zu vertiefen bzw. zu restaurieren oder auch nachhaltig zu verändern. Die unterschiedlichen Strömungen der politischen Rechte fassen Ungleichheiten und Unterschiede in verschiedensten Kontexten als grundsätzlich wünschenswert, natürlich gegeben oder unabänderlich auf.

1 Geschichte[Bearbeiten]

Die Unterscheidung zwischen „politisch links“ und „politisch rechts“ geht auf die Französische Nationalversammlung zurück – die „linksorientierten“ Abgeordneten strebten eine revolutionäre Umgestaltung an, während die „rechtsorientierten“ Abgeordneten sich an einem monarchischen Staatsaufbau orientierten. In den nachfolgenden Jahrzehnten schoben sich „gemäßigte Konservative“, „Liberale“, „Demokraten“ und „Sozialisten“ als Mitte zwischen die äußeren Flügel, die auf der rechten Seite von den "Ultraroyalisten" und auf der linken Seite von der „Extremen Linken" (extrême gauche) gebildet wurden.

Während der Weimarer Republik fanden sich die staatstragenden Parteien im Rahmen einer parlamentarischen Demokratie zwischen dem extremen linken Flügel, der von den Kommunisten gebildet wurde und dem extremen rechten Flügel, der zuerst von der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) und sodann nach Umbenennung von der NSDAP gebildet wurde.

Der gemäßigt linke Flügel bestand aus der USPD und der gemäßigten Rechten aus der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei (DVP).

Die eigentliche Mitte wurde von der Sozialdemokratischen Partei (SPD), dem katholischen "Zentrum" (Z), der "Deutschen Demokratischen Partei" (DDP) und der "Bayerischen Volkspartei" (BVP) gebildet.[1]

2 Gegenwart[Bearbeiten]

Heutzutage stehen sich die Ansichten zur Strukturierung der politischen Landschaft unvermittelt gegenüber: Die einen wollen nur zwei Kategorien benutzen und zwischen einem linken – oder sogar revolutionären – Sozialismus auf der einen Seite und einem rechten Faschismus auf der anderen Seite unterscheiden, wobei die Liberalen und Konservativen ohne Unterschied zu den Rechtsparteien und die Nationaldemokraten (NPD) zu den Rechtsextremisten gezählt werden.

Wer Begriffe als sozialhistorische Produkte anerkennt, wird weiter von dem Konzept einer politischen Mitte ausgehen, die zum Beispiel von den Parteien FDP, CDU und CSU gebildet wird, während die Nationaldemokraten (NPD), die französische Front National und die British National Party (BNP) der politischen Rechten zugeordnet werden. Verbotene Parteien auf der linken als auch rechten Seite erhalten dann das Adjektiv „extrem“, d.h. „Linksextremisten“ und „Rechtsextremisten“.

3 Siehe auch[Bearbeiten]

4 Weblinks[Bearbeiten]

5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die politische Mitte – Kennzeichen und Veränderungen