Alexander Gauland

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Profil.png Profil: Gauland, Alexander
Namen Gauland, Alexander Eberhardt (vollständiger Name)
Beruf deutscher Herausgeber, Publizist und Politiker (AfD), MdL
Persönliche Daten
20. Februar 1941
Chemnitz


Alexander Eberhardt Gauland (* 20. Februar 1941 in Chemnitz) ist ein deutscher Jurist, konservativer[1] politisch-historischer Publizist und Politiker der Alternative für Deutschland (AfD). Er ist einer der beiden Spitzenkandidaten der AfD bei der Bundestagswahl 2017.

1 Vita[Bearbeiten]

Er war über 40 Jahre lang Mitglied der CDU und leitete von 1987 bis 1991 die Hessische Staatskanzlei.

1.1 Privates[Bearbeiten]

1.1.1 Mitgliedschaften[Bearbeiten]

1.1.2 Ehrungen[Bearbeiten]

1.1.3 Zitate[Bearbeiten]

  • Interview[3]
    • Gauland: Die zweite Chance gilt für alle - warum nicht für diese Menschen.
    • Moderatorin: Weil dieser Mensch anderen keine zweite Chance geben will. Der sagt Ausländer haben keine zweite Chance verdient. Er schon.
    • Gauland: Moment das ist was völlig anderes!
      Der Ausländer ist kein Mensch zweiter Klasse - aber es gelten logischerweise - dafür ist er ja Ausländer - andere Regeln als für Deutsche.
  • Als Brandstifter sieht er sich nicht: „Man muss politische Auseinandersetzungen führen dürfen, ohne für kriminelle Handlungen verantwortlich gemacht zu werden.“[4]

1.2 Politik/Politische Positionen[Bearbeiten]

Im Jahr 2016 hat Gauland den deutschen Fussballweltmeister und Nationalhelden Jérôme Boateng als Schwarzen beleidigt. Er sagte gegenüber der FAZ: „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.“ DFB-Präsident Reinhard Grindel fand die Äußerung Gaulands „einfach geschmacklos“.[5] Obwohl am 29. Mai 2016 rund 700 Menschen bei Fluchtversuchen im Mittelmeer ertrunken sind, erfolgte die erste Meldung der Tagesschau am Abend dieses Tages zu der zitierten Aussage von Gauland. Allerdings ist trotz großer Empörung von Grünen, SPD und vielen Fernsehdiskussionen zur Causa Boateng immer noch nicht klar, was an Gaulands Aussage fremdenfeindlich oder rassistisch sein soll. Gauland beschrieb nur die Tatsache, dass viele Deutsche Menschen schwarzer Hautfarbe ungern in ihrer Nachbarschaft haben wollen, was unzählige in Deutschland lebenden Schwarze seit Jahren bestätigen können, und was Günter Wallraff bereits im Jahr 2009 in seinem Film Schwarz auf Weiß eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, indem er sich als Schwarzer schminkte und u.a. erfolglos auf Wohnungssuche ging.[6] Wie in vielen anderen Fällen heißt es auch bei der Causa Boateng: „Der Überbringer der schlechten Nachricht muss medial geköpft werden weil wir die unangenehme Wahrheit nicht hören wollen und ertragen können.“

1.3 Ausbildung[Bearbeiten]

1.4 Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

2 Auftritte[Bearbeiten]

3 Links und Quellen[Bearbeiten]

3.1 Siehe auch[Bearbeiten]

3.2 Weblinks[Bearbeiten]

3.2.1 Bilder / Fotos[Bearbeiten]

3.2.2 Videos[Bearbeiten]

3.3 Quellen[Bearbeiten]

3.4 Literatur[Bearbeiten]

3.5 Naviblock[Bearbeiten]

3.6 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sven-Uwe Schmitz: Konservativismus. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15303-2, S. 146.
  2. Foto von Gauland mit Hundekrawatte
  3. http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2308506/Alles%252C-was-rechts-ist#/beitrag/video/2308506/Alles%252C-was-rechts-ist ab Sekunde 45
  4. http://www.bild.de/politik/inland/alternative-fuer-deutschland/wir-koennen-uns-nicht-von-kinderaugen-erpressen-lassen-44683956.bild.html
  5. Markus Wehner, Eckart Lohse: „Nicht als Nachbarn“: Gauland beleidigt Boateng. in: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. Mai 2016
  6. "Schwarzer" (Günther Wallraff) auf erfolgloser Wohnungssuche (ab 11`30 Minuten)

4 Andere Lexika[Bearbeiten]