Tagesschau (ARD)

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Die Tagesschau ist die älteste Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Sie wird seit 1952 abends ab 20 Uhr gesendet.

1 Geschichte

Zunächst gab es die Sendung nur an drei Tagen in der Woche, seit 1956 wird sie täglich ausgestrahlt. Sie besteht im wesentlichen aus kurzen Filmberichten und Standbildern, die von einem Nachrichtensprecher begleitet werden. Erster Sprecher war Cay Dietrich Voss. Mit Weiterentwicklung der Übertragungstechnik wurden auch Direktschaltungen in viele Länder der Welt möglich, so dass Reporter vom Ort eines Geschehens kurze Beiträge liefern konnten. In der Regel soll die Tagesschau einen Überblick des Weltgeschehens liefern. Angesichts der Informationsflut ist jedoch immer eine Auswahl zu treffen. Daher wurden für ausführliche Berichterstattungen weitere Sendeformate wie die Tagesthemen (ARD) und die Sonderausgabe der Tagesschau eingeführt. Die Tagesschau um 20 Uhr ist die mit Abstand meistgesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Dies gilt auch noch, nachdem mit der Liberalisierung neben den öffentlich-rechtlichen Programmen auch zahlreiche Privatsender mit konkurrierenden Angeboten gestartet sind. Im Programm des Ersten Deutschen Fernsehens das von der ARD produziert wird, verfolgen rund 5 Millionen Zuschauer täglich die Sendung ab 20 Uhr, während die Nachrichtensendung des ZDF nur von durchschnittlich 3,6 Millionen Zuschauern verfolgt wird.

2 Kritik

Seit 2007 gibt es vermehrt Kritik an Inhalt und Darstellungsweise der Nachrichten in der Tagesschau. Insbesondere mit Beginn der Ukraine-Krise kamen zunehmend Vorwürfe wegen Voreingenommenheit und Einseitigkeit.[1] Im einzelnen wurde der Redaktion des Senders Manipulation[2] und Verstoß gegen das Rundfunkrecht vorgeworfen.[3]

3 Einzelnachweise

  1. Streit über Ukraine-Berichte: Programmbeirat wirft ARD „antirussische Tendenzen“ vor. In: Spiegel Online. Abgerufen am 17. Dezember 2016.
  2. Focus: „Tagesschau“ und „Tagesthemen“: ARD räumt falsches Flüchtlingsbild ein, 19. Oktober 2015, abgerufen am 21. Oktober 2015.
  3. Volker Bräutigam: Die Falschmünzer-Republik – Von Politblendern und Medienstrichern. 1. Auflage, Scheunen-Verlag, Kückenshagen 2009, ISBN 978-3-938398-90-6.

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