Nordrhein-Westfalen

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Nordrhein-Westfalen
Landesflagge
Hauptstadt des Landes Düsseldorf
Fläche des Landes 34.110 qkm
Zahl der Einwohner 17,8 Millionen (Stand 2015)
Einwohnerdichte 524 Einwohner/km²
Erwerbslosenquote 7,6 % [1]
Gründung des Bundeslandes 23. August 1946
Schulden des Landes 240 Mrd. Euro (Stand 2015)
Kennzeichnung ISO 3166-2 DE-NW
Homepage des Landes http://www.nrw.de
Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD)
Regierungsparteien SPD und Die Grünen
Verteilung der Sitze im Landtag[2] SPD 98, CDU 68, Grüne 29, FDP 22, Piraten 17, fraktionslos 3
Letzte Wahl 13. Mai 2012
Nächste Wahl 14. Mai 2017
Stimmen im Bundesrat 6
Verwaltungsgliederung 5 Regierungsbezirke, 31 Kreise mit 373 kreisangehörigen Kommunen und 23 kreisfreie Städte.

Nordrhein-Westfalen (kurz: NRW) ist eine parlamentarische Republik und als teilsouveräner Gliedstadt ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Es ist mit knapp 18 Millionen Einwohnern das bevölkerungsstärkste deutsche Bundesland. Die Hauptstadt ist Düsseldorf, größte Stadt allerdings Köln mit rund einer Million Einwohner. In NRW liegt auch Bonn, die ehemalige Bundeshauptstadt. Infolge der Wiedervereinigung wurde jedoch Berlin die Hauptstadt.

1 Geschichte[Bearbeiten]

Es entstand in der heutigen Form am 21. Januar 1947 nach dem Zweiten Weltkrieg, als das Land Preußen zerschlagen wurde, dessen Teil viele Gebiete NRWs waren. Zuvor war am 23. August 1946 die Entscheidung des Britischen Militärgouverneurs rechtskräftig geworden, der die Gründung von NRW absegnete. Historisch besteht NRW aus den preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen. Aufgrund seiner jungen Geschichte hat das Land ein geringeres eigenes Nationalbewusstsein als andere deutsche Länder, die früher selbständige Nationen waren, wie etwa Bayern, Sachsen oder Hessen.

2 Geographie[Bearbeiten]

Nordrhein-Westfalen grenzt im Westen an Belgien und die Niederlande. Bedeutendster Fluss des Landes - und auch wichtiger Verkehrsweg - ist der Rhein.

Die lange Zeit wirtschaftlich bestimmende Region war das Ruhrgebiet mit seiner Montanindustrie, die sich vor allem im 19. Jahrhundert entwickelt hatte. Durch den Abbau von Kohle wurde die Industrialisierung vorangetrieben[3] und veränderte die Landschaft. Dies zog zugleich Arbeitskräfte an, so dass das Gebiet heute sehr dicht besiedelt ist. Hier konzentrieren sich rund 30 Großstädte.

Steigende Kosten im Kohlebergbau führten ab etwa 1960 zu einem Strukturwandel. Heute ist die so genannte „Rheinschiene“ in der Region Köln/Düsseldorf/Bonn von größter wirtschaftlicher Bedeutung. Zu den prägenden Produktionsbereichen gehört die chemische Industrie. Die Bayer AG mit Sitz in Leverkusen bei Köln entwickelte sich zu einem internationalen Chemiekonzern.

3 Siehe auch[Bearbeiten]

Portal:Nordrhein-Westfalen

4 Weblinks[Bearbeiten]

5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Zahlen in Deutschland – Länder und Kreise. In: arbeitsagentur.de. Bundesagentur für Arbeit. Abgerufen 2017<span/>. </li>
  2. insgesamt 237 Abgeordnete, Stand 23. September 2016
  3. http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/geschichte/industrielle-revolution-stahl-kohle-dampfmaschine100.html
  4. </ol>