Armin Laschet

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Profil.png Profil: Laschet, Armin
Beruf deutscher Politiker (CDU), MdB, MdEP, MdL
Persönliche Daten
18. Februar 1961
Aachen


Er liebt Islam und wünscht hierzulande möglichst viel muslimische Einwanderung: der CDU-Mann Armin Laschet mit einer Frau aus dem muslimischen Kulturkreis

Armin Laschet (* 18. Februar 1961 in Aachen) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 2005 bis 2010 im Kabinett Rüttgers Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen. Am 30. Juni 2012 wurde Laschet zum neuen Vorsitzenden der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt.[1] Seit dem 18. Dezember 2013 ist er zudem als CDU-Landtagsfraktionsvorsitzender Oppositionsführer im Landtag Nordrhein-Westfalen.

1 Herkunft und Ausbildung[Bearbeiten]

Armin Laschet wurde am 18. Februar 1961 in Aachen-Burtscheid in Nordrhein-Westfalen (NRW) geboren, wo er auch aufwuchs.

Nach Erlangung des Abiturs 1980 studierte Laschet Rechts- und Staatswissenschaften in München und Bonn und legte im Jahr 1987 das erste juristische Staatsexamen ab. Von 1986 bis 1988 absolvierte er eine journalistische Ausbildung und war von 1986 bis 1991 als Bonner Korrespondent für bayerische Rundfunksender (Charivari-Gruppe) und des Bayerischen Fernsehens (Report München) tätig. Parallel dazu war er von 1987 bis 1994 wissenschaftlicher Berater der damaligen Deutschen Bundestages, Rita Süssmuth in Bonn. 1991 wurde er Chefredakteur der KirchenZeitung Aachen und arbeitete zwischen 1995 und 1999 als Verlagsleiter des Einhard-Verlags.[2]

2 Karriere als Politiker[Bearbeiten]

1979, mit 18 Jahren trat Laschet der CDU bei. 1989 zog er als jüngster Ratsherr für die CDU in den Aachener Stadtrat ein und engagierte sich dort 15 Jahre lang für Kommunalpolitik in Aachen. 2001 wurde er Kreisvorsitzender der CDU-Aachen. 2008 wurde er in den CDU-Bundesvorstand gewählt. 2010 kandidierte Laschet für das Amt des Vorsitzenden des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, das durch den Rückzug des bisherigen Amtsinhabers Jürgen Rüttgers nach der Landtagswahl 2010 frei geworden war. Er unterlag in einer Mitgliederbefragung seinem Gegenkandidaten Norbert Röttgen.

1994 gewann er das Direktmandat für den Wahlkreis Aachen-Stadt bei der Wahl zum Deutschen Bundestag, dem er bis 1998 angehörte. 1999 wurde er zum Europaabgeordneten gewählt. Dort engagierte er sich vor allem in der Außen- und Sicherheitspolitik, der internationalen Zusammenarbeit sowie der Haushaltspolitik.

Am 24. Juni 2005 wurde Armin Laschet im Kabinett Rüttgers zum Minister für das neu geschaffene Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (Generationenminister). Bei der Landtagswahl in NRW am 9. Mai 2010 zog er zum ersten Mal Landtag von Nordrhein-Westfalen ein.

Bei der vorgezogenen NRW-Landtagswahl am 13. Mai 2012 zog Laschet über die Landesliste (Platz 5) erneut in den Landtag ein.

Nachdem Röttgen infolg verlorenen Landtagswahl am 13. Mai 2012 ankündigte, im Juni nicht mehr als Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen zu kandidieren, wurde Laschet während des CDU-Sonderparteitag am 30. Juni 2012 wurde Laschet zu dessen Nachfolger als Vorsitzenden der NRW-CDU gewählt.

Am 18. Dezember 2013 wurde Laschet mit 64 Stimmen zum neuen Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen gewählt und somit zum Oppositionsführer im Landtag.

3 Positionen[Bearbeiten]

3.1 Gleichstellung Homosexueller[Bearbeiten]

Laschet gilt als Gegner der Gleichstellung der Homo-Ehe mit der konventionellen Ehe.[3]

3.2 Zuwanderung und die Zukunft der autochthonen Deutschen[Bearbeiten]

Laschet erkennt offen an, dass die demographische Entwicklung, zu einer weiteren Verdrängung der autochthonen Deutschen und europäischen Bevölkerung führen wird, und dass infolge Deutsche ohne Migrationsgeschichte in wenigen Jahrzehnten nur mehr eine Minderheit ausmachen werden. Er sieht in dieser Entwicklung kein Unrecht, sondern begrüßt sie. Darüber hinaus spricht er sich für weitere Zuwanderung - insbesondere von außerhalb Europas - nach Deutschland aus, die die demographische Verdrängung der autochthonen Deutschen aber auch der gesamten europäischen Bevölkerung Deutschlands noch weiter beschleunigen wird.

Diese Position begründet er, wie seine Parteigenossen allgemein, mit dem „demografischen Wandel“ und der umstrittenen These eines angeblichen „Fachkräftemangel“. Der Umstand, dass die These des Fachkräftemangels ausschließlich von Publikationen wirtschaftsnaher Lobbygruppen verbreitet wurde, sowie wissenschaftliche Untersuchungen, die diese These widerlegen, ignoriert er dabei, und sieht die Existenz des Fachkräftemangels als Fakt an.

Laschet bezeichnete die autochthone Bevölkerung mehrfach sinngemäß als altes Eisen, die nur zur Vergangenheit Deutschlands gehörten.[4]

In einem Interview mit der Welt verglich Laschet die autochthone Deutschen, mit der in der demographischen Verdrängung befindlichen weißen Bevölkerung der USA, und erklärte dass die autochthonen Deutschen wie auch die europäisch-stämmigen Amerikaner in Zukunft keine Rolle mehr spielen würden. Die Zukunft Deutschland gehöre den „Migranten“, diese müssten in 20 Jahren die „Elite des Landes“ sein:

Weil in unseren Städten 50 Prozent der Kinder eine Zuwanderungsgeschichte haben, müssen die in unserer älter werdenden Gesellschaft in 20 Jahren die Elite des Landes sein. Jeder soll den Aufstieg schaffen, unabhängig von der Herkunft der Eltern. ...
...Die Republikaner sind gewählt worden vor allem von älteren weißen Männern. Obama hat die ganze Vielfalt der Gesellschaft angesprochen. Auch in Deutschland kann man keine Bundestagswahl mehr gewinnen, wenn man nicht alle Menschen, die die gleichen Ideen teilen, begeistern kann – unabhängig von ihrer Herkunft.[4]

Was dies für die Zukunft der autochthonen Deutschen wie der europäischen Migranten bedeuten wird, lässt Laschet unerwähnt.

3.3 Christenhasser in der CDU[Bearbeiten]

Unter dem Schlagwort der „modernen Großstadtpartei“ wurde gerade unter der Ägide Armin Laschets eine Kampagne zur Anwerbung muslimischer Migranten als Wähler und Parteimitglieder gestartet. Daraufhin kam es zu einer verstärkten Aufnahme türkischer Ultranationalisten aus dem Umfeld der Idealisten-Vereine, die unter anderem für ihren Hass gegen grundsätzliche alle Christen bzw. christlich geprägte Europäer bekannt sind. Auch orthodox-islamische Personen mit Kontakt zu den Salafisten-Szene und der islamistischen, antieuropäisch-rassistischen Islamorganisation Mili-Görüc. Dies führte letzlich dazu, dass in der Christlich Demokratischen Union - muslimische, radikale Christenhasser aufgenommen wurden.[5] Während sich unter der Parteibasis zwar Widerstand regte, blieb die Parteiführung der NRW-CDU unter Laschet untätig.[5]

Versuche zur gezielten Anwerbung europäisch-stämmiger, christlich-geprägter Migranten wurden nicht unternommen.

3.4 Syrienkonflikt[Bearbeiten]

Beim Bürgerkrieg in Syrien kritisierte Laschet die Unterstützung von Guido Westerwelle für die syrische Opposition. „Es ist absurd, dass in Syrien die gleichen Leute unterstützt werden, die wir in Mali bekämpfen. Es sind die aus Katar und Saudi-Arabien finanzierten Terrorgruppen al-Nusra und al-Qaida, die Scharia-Gerichte einführen und die religiöse Vielfalt Syriens bekämpfen“, erklärte er in einem Interview mit der Welt.[6]

Auch die Ägypten-Politik Westerwelles kritisierte Laschet scharf. Infolge des Umsturzes in Ägypten forderte Westerwelle die Freilassung des früheren Präsidenten Mohammed Mursis.

4 Kritik[Bearbeiten]

  • Nutzer „WehrtEuchJetzt“ auf Welt-online:
„Scheiß auf die Biodeutschen. So lautet sinngemäß zusammengefasst die Botschaft des Laschet. Ihr, die Biodeutschen und Europäer seid Dreck, ihr seid die Vergangenheit die Zukunft gehört den Dritte-Welt-Migranten und Muslime. Als Vorlbild nimmt er ausgerechnet die Entwicklung in den USA, in der die weiße Bevölkerung, die diesen Staat, seine Institutionen und Kultur aufgebaut hat, in nur 45 Jahren von circa 91% der Bevölkerung im Jahr 1965 auf nur mehr knapp unter 50% unter den Neugeborenen reduziert wurde. Mitt Romney erhielt eine in der Geschichte der USA einmalige Unterstützung durch Euro-Amerikaner, aber dank der demographischen Verdrängung der Weißen, hatte das keine Bedeutung mehr. Von wegen "Vielfalt"!
Ist das unsere Zukunft? Eine Zukunft, der Kandidat und die Partei, die die Mehrheit unter den einheimischen Deutschen erhält, trotzdem die Wahlen verliert. Eine Zukunft in der wir noch bedeutungsloser sind als wir es jetzt schon sind. Das ist die Zukunft, die ein Laschet für uns und unsere Kinder vorgesehen hat.
Laschet verherrlicht hier gleich zwei demographische Geonzide, dem an den weißen Amerikanern und den an dem deutschen Volk. “[7]
  • „NeueZeit“ im Handelsblatt:
„Völkermord mit Ansage
‚Die Mehrheit der Deutschen wisse, dass Migration angesichts der alternden Gesellschaft und des Fachkräftemangels nötig sei‘ –[Armin Laschet] zitiert nach dem Münchner Merkur
–Also im Klartext: Die fehlenden Nachkommen der Deutschen sollen durch Zuwanderer "ersetzt" werden, mit dem "Nebeneffekt", dass der Bevölklerungsanteil der Deutschen und die Deutsche Kultur weiter verdrängt wird und Deutschland aufhört deutsch zu sein.
Was Herr Laschet hier umschreibt, ist nichts anderes als ein Bevölkerungsaustausch. Armin Laschet gibt hier in anderen Worten ganz offen zu, dass das, was einst von angebliche Rechtsextremisten bezeichnete "Bevölkerungsaustausch" oder "Umvolkung" genannter Prozess tatsächlich offizielles Programm ist.[8]

5 Auftritte[Bearbeiten]


6 Weblinks[Bearbeiten]

6.1 Naviblock[Bearbeiten]