Judenfeindlichkeit

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„Das ellend iamerig und trostlose volck der iuden … hat das allerhailigst sacrament vilfeltiglich gestochen … do warden die iuden … mit gepürlicher peen des tods gestraft.“ Aus der Schedelschen Weltchronik von 1493 - Ein Beispiel für spätmittelalterlichen Antijudaismus

Als Judenfeindlichkeit wird die pauschale Ablehnung der Juden und/oder des Judentums bezeichnet. In Europa wird diese Ablehnung seit dem 19. Jahrhundert als Antisemitismus bezeichnet. Die Ablehnung hat religiöse, politische oder rassistische Gründe, oft treffen aber mehrere Gründe zusammen.

Judenfeindlichkeit gibt es seit Jahrhunderten. Zum Beispiel veröffentlichte Martin Luther 1543 eine Schrift mit dem Titel Von den Juden und ihren Lügen. Judenfeindlichkeit tritt häufig in Verbindung mit Verschwörungstheorien in Erscheinung. Einen Höhepunkt fand diese im Nationalsozialismus und mündeten schließlich in den Holocaust.

Heute ist Judenfeindlichkeit hauptsächlich im islamischen Ländern zu finden, so bei der Hamas und der Muslimbrüderschaft.

1 Siehe auch[Bearbeiten]

2 Einzelnachweise[Bearbeiten]


3 Andere Lexika[Bearbeiten]