Geschichte der Zuwanderung nach Italien

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Die Geschichte der Zuwanderung nach Italien erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte.

1 Details

  • Italien war jahrhundertelang eher ein klassisches Auswanderungsland und kein Einwanderungsland.
  • Millionen Italiener, vor allem aus dem rückständigen und bitterarmen Süditalien und Sizilien migrierten in die USA und andere Länder.
  • Ab den 1950er-Jahren kamen viele italienische Gastarbeiter nach Deutschland.
  • Die Einwanderung nach Italien war bis vor wenigen Jahrzehnten eher gering.
  • Bei der Einwanderung nach Italien dominieren bis heute Menschen aus Europa.
  • Seit Mitte der 1980er-Jahre gewinnen aber auch Migranten aus Afrika, Asien und Lateinamerika an Bedeutung.
  • Im Jahr 1993 kamen 36,9 % der Einwanderer aus Europa, 29,1 % aus Afrika, 13,8 % aus Asien und 17,6 % aus Amerika.
  • Ein hoher Zuzug von Migranten entstand durch den jugoslawischen Bürgerkrieg der 1990er-Jahre. Im Jahr 1993 kamen 34,3 % aller Nicht-EU-Ausländer in Italien aus Ex-Jugoslawien. In absoluten Zahlen waren dies 72.377 Personen. Zwei Jahre vorher waren es nur 33.928 Personen.
  • Das Herkunftsland mit dem höchsten Migrantenanteil ist Marokko mit 9,9 %. Danach folgen Ex-Jugoslawien, die Phillipinen, Tunesien, Albanien, der Senegal, Ägypten, China und Polen.
  • Hohen Anteil haben seit den 1980er-Jahren nord- und westafrikanische Staaten.
  • Rund 15 % der Zuwanderer kommen aus Asien.
  • Ein wesentlicher Faktor ist die saisonale Beschäftigung von Migranten im Süden des Landes vor allem bei der Obst- und Gemüseernte.
  • In Süditalien betrifft das Migrationsgeschehen auch die Fischerei, so dass in Sizilien mittlerweise tunesische Fischer den Wirtschaftszweig dominieren. [1]
  • Alljährlich werden Tausende von Migranten bei der Zitrusfruchternte in Italien unter unmenschlichen Bedingungen ausgebeutet.
  • Das erste eigenständige Zuwanderungsgesetz Italien, das sogenannte Martelli-Gesetz (Lege Martelli) wurde am 30. Dezember 1986 verabschiedet. Es sah sowohl die Regulierung der Migrantenströme als auch ein Programm zur Intergration von Ausländern vor.
  • Das Problem der massenhaften illegalen Migranten im Land konnte das neue Gesetz nicht lösen.
  • Im Jahr 1998 folgte dann das sogenannte Turco-Napolitano-Gesetz.

2 Links und Quellen

2.1 Siehe auch

2.2 Weblinks

2.2.1 Bilder / Fotos

2.2.2 Videos

2.3 Quellen

2.4 Literatur

  • Heinz Fassmann und Rainer Münz (Hrsg.): Migration in Europa: historische Entwicklung, aktuelle Trends und politische Reaktionen, Campus Verlag, 1996

2.5 Naviblock

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