Türken in Berlin

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Saftiger Döner am Spieß - eine der kulturellen Bereicherungen in Berlin durch türkischstämmige Menschen
Die Geschichte der Türken in Berlin reicht vom 18. bis zum 21. Jahrhundert.

1 Details

  • Der Herzog von Kurland überließ Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1731 zwanzig türkische Gardesoldaten, für die ein Jahr später in Potsdam ein Quartier eingerichtet wurde.
  • Im Jahr 1790 traf ein erster türkischer Gesandter in Berlin ein. Für die verstorbenen Türken im diplomatischen Dienst wurde sogar ein eigener Friedhof angelegt. Es war der erste muslimische Friedhof Deutschlands.
  • Ab 1895 wurden osmanische Offiziere in Berlin beim Militär in bewährter preußischer Disziplin unterwiesen.
  • Im Jahr 1905 lebten 208 Türken in Berlin.
  • Ab 1914 arbeitete Deutschland enger mit der Türkei zusammen, und um die 1.500 junge Türken wurden bis 1918 in Berlin hochwertig auch in modernster Technik ausgebildet.
  • Im Jahr 1917 wurde in Berlin-Grunewald ein türkisches Schülerheim errichtet. [1]
  • 1927 wurde in Berlin die Türkische Handelskammer gegründet.
  • Auch in der NS-Zeit befanden sich viele türkischen Studenten in Berlin.
  • Im Jahr 1938 lebten in Berlin 3.310 Türken.
    Fröhlicher türkischer Umzug am Brandenburger Tor
  • Die türkische Geschichte Berlins nahm dann aber erst richtig am 30. Oktober 1961 mit der Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommen in Bonn Fahrt auf.
  • Jahr für Jahr kamen dann immer mehr Türken nach Berlin, um der deutschen Wirtschaft zu helfen und die Stadt kulturell zu bereichern.
  • Von 1961 bis 1966 stieg die Anzahl der Türken in Berlin von 284 auf 5.698 an.
  • In den 1970er-Jahren nahm die Migration immer noch zu. Im Jahr 1973 lebten bereits 79.468 Türken in der Stadt.
  • Seit 1972 bildeten sie permanent die größte Ausländergruppe Berlins.
  • 1973 wurde ein Anwerbestopp ausgesprochen. Die Anzahl der Türken ging aber dennoch nicht zurück.
  • Bald kam es zu starker Arbeitslosigkeit und Ausländerfeindlichkeit gegenüber Türken.
  • Bereist in den 1970er-Jahren betrig der Anteil türkischer Menschen in einigen Stadtteilen um die 60 %.
  • In den 1990er-Jahren wurden zahlreiche türkische Kulturvereinigungen in der Stadt gegründet. [2]
  • Auch gibt es viele Moscheen.
  • Heute leben in Berlin an die 200.000 Türken. Das sind 6% der Bevölkerung der Stadt. Inzwischen kann sich Berlin freuen, da es damit die drittgrößte türkische Stadt weltweit ist.
  • In Berlin existiert ein sehr breites Angebot an türkischen Gemüseläden, Dönerbuden, türkischen Reisebüros, Kfz-Werkstätten und Schneidereien.
  • Mehrheitlich gehören die in Berlin lebenden Türken dem sunnitischen Glauben, und an zweiter Stelle dem alevitischen Glauben.
  • Ein kritisches Buch über die fehlgeschlagene Integration und die Integrationsunwilligkeit vieler Türken mit dem Titel Neukölln ist überall verfasste Heinz Buchkowsky.

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