Horst Köhler

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Horst Köhler (* 22. Februar 1943) war der 9. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Von 2009 bis zum 31. Mai 2010[1] befand er sich in seiner zweiten Amtszeit. Von 2000 bis 2004 war er geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF). Er verlangte, Ausländer müssten ihre Kultur dem Grundgesetz unterordnen.[2]

1 Rücktritt[Bearbeiten]

Nach einem Interview mit dem Deutschlandfunk,[3] in dem er sagte, der Bundeswehreinsatz in Afghanistan würde aus Wirtschaftsinteressen geführt, geriet er in die Kritik. Am 31. Mai 2010 trat er überraschend zurück, da er, wie er auf einer Pressekonferenz bekannt gab, den notwendigen Respekt des höchsten Staatsamtes vermisse, da ihm solche Absichten unterstellt wurden.[4]

2 Siehe auch[Bearbeiten]

  • Petra Diroll - Präsident tritt einen Tag vor ihrem Arbeitsbeginn zurück.

3 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spiegel Online: Bundespräsident Köhler tritt zurück
  2. Leitkultur-Debatte: Köhler mahnt Ausländer, im Spiegel online
  3. Deutschlandfunk: Interview mit Horst Köhler über Auslandseinsätze
  4. Berliner Morgenpost: Bundespräsident Horst Köhler tritt zurück

4 Andere Lexika[Bearbeiten]