Antisemitismuskeule

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Als Antisemitismuskeule bezeichnet man das Argument in Diskussionen, das andersdenkenden Menschen direkt oder indirekt antisemitische Einstellungen oder Motive unterstellt. Die Antisemitismuskeule wird bevorzugt in Deutschland in Debatten um politische oder historische Inhalte als rhetorisches und psychologisches Druckmittel eingesetzt, wenn einem Meinungsvertreter keine sachlichen Argumente mehr einfallen. Ob die Antisemitismusvorwürfe im Einzelfall begründbar sind oder nicht, spielt oft keine wesentliche Rolle. Die angegriffene Person wird damit vorübergehend oder manchmal auch für immer in die Schmuddelecke gestellt, aus der sie sich auf Grund der speziell in Deutschland erhöhten Sensibilität gegenüber Antisemitismus oder Rassismus nur sehr schwer wieder befreien kann. Der subtilere Einsatz der Antisemitismuskeule besteht darin, den Kontrahenten nicht in plumper und eventuell beleidigender Weise direkt als Antisemiten zu bezeichnen, sondern indirekt oder durch Andeutungen, so z.B.:

„Ich kann mich des unangenehmen Eindrucks antisemitischer Untertöne bei den Äußerungen einiger der Mitdiskutanten hier nicht erwehren.“

Damit bringt er seine Betroffenheit zum Ausdruck, ohne eine bestimmte Person anzugreifen. Eingesetzt wird die Antisemitismuskeule nicht nur von Juden, bei denen eine solche Betroffenheit noch nachvollziehbar und verständlich ist, sondern auch von Vertretern verschiedener Ideologien.

Der Einsatz der Antisemitismuskeule wurde nach der Debatte um die Paulskirchenrede von Martin Walser im Jahr 1998 zunehmend populär und gehört heute zum festen und unverzichtbaren Bestandteil des Diffamierungsinstrumentariums in öffentlichen Diskussionen und der politischen Auseinandersetzung.

Besonders beliebt ist die Antisemitismuskeule in linksextremistischen [1] oder politisch korrekten Zirkeln, um u.a. Islamkritiker in einen Topf mit Antisemiten zu werfen und ohne sachliche Diskussion eigene Gegner zu brandmarken. So meint Wolfgang Kaufmann:

"Hier nämlich kommt nun die Mutter aller Argumente gutmenschlicher Provenienz zum Einsatz: Wer den Islam für eine Bedrohung halte, folge demselben Reaktionsmuster wie der Antisemitismus!" [2].

Solche Instrumentalisierung der Antisemitismus-Vergleiche zur Verteidigung des Islam wird abermals auch durch Juden wie Henryk M. Broder entschieden abgelehnt. [3].

Daneben können Antisemitismus-Vergleiche jedoch auch benutzt werden, um die Argumente von Personen zu bekämpfen, welche die Politik des Staates Israel kritisieren, jedoch nicht vorhaben, das Existenzrecht Israels anzuzweifeln.

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1 Beispiel Gerhard Wisnewski

Die Antisemitismuskeule wird in Fernsehdiskussionen nicht nur zur Diffamierung eines Gesprächsteilnehmers, sondern auch zur Unterhaltung des Publikums eingesetzt. So warf Gerald Karner in einer ORF-Talkrunde vom 9. September 2009 Gerhard Wisnewski Antisemitismus vor.[4] [5]

2 Beispiel Alexander Solschenizyn

Im Feuilleton der FAZ vom 8. Juni 2002 unter der Überschrift "Der erste Kreis des Antisemitismus" warf der Leitungsfunktionär der Zionistischen Organisation in Deutschland (ZOD), Arno Lustiger, dem russischen Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn Antisemitismus lediglich aus dem Grund vor, weil dieser die russischen Juden zu einem Bekenntnis zu ihrem eigenen Anteil an der Schuld an den Verbrechen der Sowjetunion aufforderte.[6]

3 Beispiele aus der Wikipedia

3.1 Fall A

Ein exemplarisches Beispiel von vielen für den Einsatz der Antisemitismuskeule im Internet ist folgender Diskussionsverlauf aus der deutschsprachigen Wikipedia aus dem Jahr 2011:

  • Auf den neu erstellten Artikel eines Benutzers, hier Benutzer M genannt, wird ein Löschantrag wegen mangelnder Relevanz der beschriebenen Person gestellt.[7] [8]
  • Benutzer M ärgert sich darüber, dass auf der Diskussionsseite zum Löschantrag einige der anderen Benutzer für die Option Löschen plädieren. Nachdem Benutzer M keine überzeugenden sachlichen Argumente mehr einfallen, greift er auf seiner eigenen Diskussionsseite mit folgenden Worten zur Antisemitismuskeule:
"Ich kann mir nicht helfen, aber ich spüre den Pesthauch des Antisemitismus fast körperlich, der mich da von einigen Löschbefürwortern anweht." [9]
  • Als nächstes beschwert sich ein anderer Benutzer, hier Benutzer O genannt, über diesen pauschalen Antisemitismusvorwurf:
"da holt man also die chemische Keule des Arguments "Antisemitismus" mit unerhörter, beleidigender und nicht zu duldender Wortwahl heraus - dies als globale Unterstellung allen Löschbefürwortern gegenüber. Da müssten aber schnellstens Grenzen gesetzt werden. Der Antragstellter des LA ist nun gefragt." [10]
  • Darauf hin präzisiert Benutzer M seinen Antismeitismusvorwurf genauer, so dass er nun auch speziell persönlich auf Benutzer O gemünzt ist:
"dass die Orientalistentante [11] hier aufkreuzt, ist geradezu Beweis ...." [12]
  • Nachdem ein dritter Benutzer, hier Benutzer A genannt, sich in den Diskussionsverlauf einschaltet, setzt Benutzer M auch gegen ihn gezielt die Antisemitismuskeule ein:
"Der nächste Beweis. Es funzt."[13]
  • Danach geht die Diskussion über die Berechtigung zum Einsatz der Antisemitismuskeule in der Wikipedia zwischen mehreren Benutzer munter los. Einige Benutzer raten den Kontrahenten zur Besonnenheit während andere, wie z.B. Benutzer A mit persönlichen Beleidigungen noch weiter Öl in das Feuer gießen:
"Was bist Du nur für ein hinterhältiger Zeitgenosse. Da wird mir ja Michel Friedman, der Kotzbrocken, langsam sympatisch" [14]
  • Ergebnis dieser Diskussion ist, dass Benutzer M für den dreimaligen Einsatz der Antisemitismuskeule keine Konsequenzen bzw. Sanktionen wie z.B. Verwarnungen oder Benutzersperren hinzunehmen hat. Benutzer A dagegen wird für seine Beleidigung gegen Benutzer M für einen Tag gesperrt.[15] Die Administratoren der Wikipedia tolerieren also damit den Einsatz der Antisemitismuskeule und fördern ihren Einsatz auch in zukünftigen Diskussionen.

3.2 Fall B

Mitte Januar 2021 wurde in der Wikipedia im Zuge einer Diskussion mit dem Abschnitt Die Antisemitismuskeule...[16] ein Link auf diesen Artikel von einem bekannten Benutzer als "Verlinkung auf eine antisemitische Hetzseite" bewertet. Mangels Argumenten wurde der Ersteller des Abschnitts weiter von dem gleichen Benutzer ohne jegliche Begründung als "Verfechter eines militanten Antisemitismus" diffamiert. Die darauf gerichtete Vandalismusmeldung des unangemeldeten Benutzers wurde dann von einer ebenfalls bekannten Administratorin und Bürokratin ohne Maßnahme erledigt und stattdessen der Melder gesperrt.[17] Eine nachfolgende Anfrage an die Administratoren wurde unbeantwortet erledigt,[18] eine Entfernung des Erledigungsvermerkes der beanstandeten Vandalismusmeldung administrativ zurückgesetzt.[19] Der Einsatz der Antisemitismuskeule in einem besonders schweren Fall wurde also wieder in der Wikipedia administrativ, gerade im Zusammenhang mit einer Diskussion über den Einsatz derselben besonders nachhaltig, einstimmig und widerspruchslos geduldet und gefördert.

4 Beispiel Jamal Karsli

In der Auseinandersetzung um Äußerungen des Grünen-Abgeordneten Jamal Karsli setzten z.B. Michel Friedman und Paul Spiegel nach Einschätzung des Holocaustüberlebenden Hajo G. Meyer die Antisemitismuskeule ein:

"Die Art, wie die zwei genannten Herren, respektive Vize-Vorsitzender und Vorsitzender des „Zentralrats der Juden in Deutschland“ ihre Beschuldigungen meinen begründen zu können ist in meinen Augen ein Grundkurs in dem Fach: Wie verteidige ich jegliche Entgleisung der Regierung von Israel in Sachen Menschlichkeit, Diskriminierung und militärischem Verhalten, durch Missbrauch der Gift tragenden Antisemitismus-Keule." [20]

5 Beispiel Martin Walser

Der FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher setzte im Jahr 2002 in der Debatte um Martin Walsers umstrittenen Roman Tod eines Kritikers die Antisemitismuskeule sehr schwungvoll ein, indem er Walser ein "Spiel mit antisemitischen Klischees" vorwarf.[21] Prominente wie Fritz J. Raddatz oder Günter Grass konnten dagegen in Walsers Roman keinerlei Antisemitismus erkennen.[22]

6 Beispiel Israel-Lobby

Den Kritikern der Aktivitäten der Israel-Lobby begegnete z.B. der Kommentarchef der Welt am Sonntag, Alan Posener, anlässlich eines Auftritt von Mearsheimer und Walt mit der Antisemitismuskeule, indem er den Auftritt undifferenziert unter der Überschrift "Antisemitische Verschwörungstheorie" kommentierte und die differenzierte Betrachtung der beiden US-amerikanischen Forscher damit einfach auf eine Stufe mit antisemitischen Hetzschriften wie z.B. den Protokollen der Weisen von Zion stellte. [23]

7 In der Beschneidungsdebatte

Orthodoxe und ultra-orthodoxe Juden missbrauchen und zweckentfremden den Antisemitismusvorwurf zur Diffamierung laizistisch und/oder humanistisch motivierter und argumentierender Beschneidungskritiker.

  1. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, drohte mit Auswanderung aller Juden aus Deutschland und forderte Bundeskanzlerin, Bundestagsfraktionen und Minister­präsidenten aller Bundesländer auf, ein Gesetz "gleich nach der Sommerpause" auf den Weg zu bringen, das Beschneidung weiterhin erlaubt. Damit unterstellte er allen Beschneidungs­kritikern pauschal, eine Situation schaffen zu wollen, in der Juden nicht länger in Deutschland leben könnten.[24]
  2. Der Präsident des Verbandes Europäischer Rabbiner, der Moskauer Rabbiner Pinchas Goldschmidt, stellte das Kölner Urteil mit dem Nazi-Verbot der Schächtung in Verbindung und nannte es als "schwersten Angriff auf das jüdische Leben seit dem Holocaust". Damit unterstellte er pauschal allen Menschen, die das Kölner Urteil für richtig halten, Neonazis zu sein, und setzt damit die Politik massiv unter Druck.[25]
  3. Israels Vize-Premier Silvan Schalom behauptete, das Verbieten der religiösen Beschneidung hieße "Juden raus!". Damit setzte er ebenfalls alle Beschneidungs­kritiker mit Neonazis gleich und setzte damit die Politik massiv unter Druck.[26]
  4. Israels Innenminister Eli Jischai, Vorsitzender der ultraorthodoxen Schas-Partei, forderte Bundeskanzlerin Merkel auf, die Kriminalisierung der Beschneidung sofort zu beenden. "Juden in Deutschland dürften nicht gezwungen werden, sich zwischen der Einhaltung säkularer staatlicher oder religiöser bzw. göttlicher Gesetze entscheiden zu müssen." Damit unterstellte er allen, die sich für die Selbstbestimmung von Jungen einsetzen, sich antisemitisch gegen die jüdische Religion zu stellen und forderte damit zugleich de facto, dass Juden in Deutschland aus Gewissensgründen staatliche Gesetze missachten dürften und müssten.[27]
  5. Israels Präsident Schimon Peres forderte Bundespräsident Gauck auf, sich für die Beschneidung aus religiösen Gründen einzusetzen: "Die Brit Mila (Beschneidung) ist ein jüdisches Ritual, das seit Tausenden von Jahren zentral für die jüdische Identität ist und einen Juden ausmacht." Dadurch unterstellte er allen Beschneidungs­kritikern, aus Antisemitismus eine jüdisch-religiöse Tradition nicht über nationale Recht stellen zu wollen.[28]
  6. Charlotte Knobloch, frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, fragte sehr provokant: "Wollt ihr uns Juden noch?" und unterstellt damit allen Beschneidungs­kritikern, zu wollen, dass Juden Deutschland verlassen. Damit setzt sie die Politik massiv unter Druck.[29]
  7. Der Berliner Rabbiner Yitshak Ehrenberg erwähnte im September 2012 bei einer Kundgebung in Berlin unter Bezugnahme auf seinen kürzlichen Besuch im KZ Auschwitz das Leiden der etwa eineinhalb Millionen Babys und Kinder, die in den Mordfabriken der Nazis ihren Müttern entrissen, gequält und ermordet wurden - dies sei die physische Vernichtung, so Ehrenberg. Was jetzt allerdings in Deutschland gefordert werde: die Knaben sollten mit 18 Jahren selbst entscheiden, ob sie sich beschneiden lassen oder nicht - so Ehrenberg weiter - das sei aus religiöser Sicht aber noch schlimmer als die physische Vernichtung.[30] Damit verharmloste er den Holocaust.
  8. Derselbe Yitshak Ehrenberg sagte in einem N24-Interview am 5. Oktober 2012 zu Michel Friedman, die Beschneidungskritiker seien Primitive, weil sie meinen, sie kämen von den Bäumen des Dschungels (Affen). Und weil sie alle Atheisten seien, seien sie für ihn automatisch antireligiös und folglich antisemitisch.[31]

8 Beispiel Günter Grass

Das Gedicht des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass Was gesagt werden muss erschien am 4. April 2012 in der Süddeutschen Zeitung und in der linksliberalen italienischen Tageszeitung "La Repubblica" und löste ein umfangreiches Medienecho aus:

  • Bild-Zeitung: "Günter Grass empört Deutschland. Irres Gedicht gegen Israel."[32]
  • Henryk M. Broder: "Grass schreibt wie ein SS-Mann."
  • Michael Wolffsohn: Der Text wäre in der "National-Zeitung" "gut platziert" gewesen. Es sei "so ziemlich jedes antisemitische Klischee darin, das man aus der rechtsextremen Ecke kennt.“
  • Ralph Giordano nannte Grass' Gedicht einen "Anschlag auf Israels Existenz."[33]
  • Elie Wiesel: "Ist der alte Deutsche plötzlich zurückgekehrt und hat sein Haupt erhoben?" Und er ergänzt: "Ich hätte erwartet, dass Grass angesichts seiner belasteten und problematischen Vergangenheit ein bisschen mehr Umsicht und Bescheidenheit an den Tag legen würde."
  • Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden: "Das „Gedicht“ ist gar keines, sondern ein Pamphlet von Hass und Hetze."[34]

9 Siehe auch

10 Einzelnachweise

  1. Vgl diesbezügliche Diskussion durch Wikipedia-Antifanten
  2. Wer ist hier paranoid? Von Wolfgang Kaufmann
  3. Sind Muslime die Juden von heute?
  4. Ein ‘Nicht-Verschwörungstheoretiker’ in Aktion auf www.mosaik911.de
  5. Antisemitismuskeule in einer Fernsehdiskussion des ORF
  6. Wolfgang Strauss: Antisemitismuskeule contra Solschenizyn
  7. Setzen des Löschbausteins im Artikel durch den Löschantragssteller
  8. Eintrag des Artikels auf der Löschseite durch den Antragsteller
  9. Erster Einsatz der Antisemitismuskeule durch Benutzer M
  10. Protest gegen die Antisemitismuskeule durch Benutzer O
  11. Anm.: Mit "Orientalistentante" ist hier Benutzer O gemeint.
  12. Zweiter Einsatz der Antisemitismuskeule durch Benutzer M in einer genau auf Benutzer O zugeschnittenen Form
  13. Dritter Einsatz der Antisemitismuskeule durch Benutzer M
  14. Beleidigung von Benutzer C gegen Benutzer M
  15. Eintagessperre von Benutzer A
  16. Wikipedia: Abschnitt Antisemitismuskeule auf einer Diskussionsseite (WayBack Archiv)
  17. Wikipedia: Vandalismusmeldung vom 13. Januar 2021
  18. Wikipedia: Administratorenanfrage vom 13. Januar 2021
  19. Wikipedia: Rücksetzung einer wiedereröffneten Vandalismusmeldung vom 13. Januar 2021
  20. Ein Deutsch-gebürtiger Auschwitz Überlebender über den Missbrauch der Antisemitismus-Keule anlässlich der Klage von Jamal Karsli MdL. gegen die Herren Friedman und Spiegel / Dr. Hajo G. Meyer
  21. "FAZ"-Mitherausgeber Frank Schirrmacher über seine Ablehnung des Walser-Textes im Spiegel 23/2002
  22. Tod eines Kritikers auf www.kultur-fibel.de
  23. Hat Israel eine Lobby?; aus der FAZ Nr. 266, Seite 39 vom 15.11.2007
  24. Alexander Wendt: Urteil zu religiöser Beschneidung: Zentralrat sieht das Judentum in Deutschland gefährdet, Focus am 14. Juli 2012
  25. Beschneidungs-Urteil empört Rabbiner: Schwerster Angriff auf das jüdische Leben seit dem Holocaust, Focus am 12. Juli 2012 (Die Konferenz Europäischer Rabbiner ist entsetzt vom Kölner Gerichtsurteil, das religiöse Beschneidungen verbietet. Hilfe könnte nun von den Grünen kommen. Sie planen offenbar ein Gesetz, mit dem Beschneidungen geregelt werden sollen.)
  26. Israels Vize-Premier Silvan Schalom: Beschneidungsverbot heißt "Juden raus", Focus am 1. September 2012
  27. Beschneidung: Ruf nach Merkel-Machtwort aus Israel, Die Presse am 23. August 2012 (Israels Innenminister, der auch Chef der streng­religiösen Schas-Partei ist, fordert Merkel auf, sich für das Recht auf Beschneidungen einzusetzen. Das Außenministerium kritisiert den unakkordierten Brief.)
  28. Präsidentenbrief: Beschneidungsdebatte - Peres bittet Gauck um Hilfe, Die Welt am 24. August 2012 (Israels Präsident Peres macht sich für das Recht auf Beschneidungen aus religiösen Gründen stark. Per Schreiben bat er seinen Amtskollegen Gauck, sich für die umstrittene Praxis einzusetzen.)
  29. Charlotte Knobloch zur Beschneidungsdebatte: Wollt ihr uns Juden noch?, Süddeutsche Zeitung am 25. September 2012
  30. Verunglimpfungen statt Argumente?, Humanistischer Pressedienst am 24. September 2012
  31. Youtube-logo.png Friedman schaut hin - Beschneidung in Deutschland - N24 (5. Oktober 2012) (Länge: 23:57 Min.)
  32. http://www.bild.de/politik/inland/guenter-grass/irres-gedicht-gegen-israel-23502664.bild.html
  33. http://www.ftd.de/politik/deutschland/:polit-poem-israel-kritisiert-grass-gedicht/70018706.html
  34. http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/antwort-auf-guenter-grass-judenfeindliche-klischees-ohne-ende/6482608.html

11 Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Antisemitismuskeule) vermutlich nicht.




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