Jüdische Namen mit Ortsbezug

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Jüdische Namen mit Ortsbezug sind entstanden, weil es für das historische Judentum sehr wichtig war, die Stammlinie zu pflegen. So konnte in der Stammlinie auch die Jüdische Namenskodierung über Orte, wie z. B. eine Stadt, erfolgen. Der Vorteil dieser ortsbezogenen Namenskodierung war außerdem, dass die Stammlinie geografisch gut verankert werden konnte. Aus diesen Grund besteht auch die Möglichkeit, dass durch euröpaische Auswanderer z. B. in die USA, Orte nach der Stammlinie benannt worden sind.

1 Grundlage[Bearbeiten]

1.1 Stammesgeschichte des Judentums[Bearbeiten]

Stammesgeschichte des Judentums (nicht gänzlich valide)

Die Stammesgeschichte des Judemtums reicht bis nach Äthiopien zurück. In dieser Region können die Ur-Stämme der Zwölf Stämme Israels verortet werden. Die Geschichte von einem der jüdischen Ur-Stämme kann in die Zeit der Jäger und Sammlergesellschaft sowie der Maulbeer-Feigezeit verortet werden. Der Stamm Gad kann in frühe Epoche der Dattelzeit verortet werden, sowie die Stämme Rueben, Simeon, Levi, Juda, Issachar, Sebulon, Josef, Benjamin, Dan und Nafatali in die mittlere bis der spähten Dattelzeit. Hingegen sind der Stamm Efraim und der Stamm Manasse der frühen Granatapfel-Feige-Weintraubezeit und der Stamm Aschkena der frühen Kupfersteinzeit zuzuordnen.

2 Antike Regionen[Bearbeiten]

2.1 Region Kaukasus[Bearbeiten]

Region Armenien

Der Stamm Noah kann über die biblische Sintflut auf das Jahr 6.300 v. Chr. in der Region von Armenien verortet werden. Der Stamm Noah war Produzent von Wein.

2.2 Region Mesopotamien und die Region Haran (Abraham)[Bearbeiten]

Region Mesopotamien

Die Ansiedelung des Sem Stammes in der Region Mesopotamien kann auf die Zeit nach der hebräischen Sintflut (6.300 v. Chr.) datiert werden. Die Nachfahren von Noah waren Weinproduzenten. Der Stamm Sem hat sich wahrscheinlich vor dem Weinanbau in Ägypten, um 3200 v. Chr., in Mesopotamien angesiedelt. Die bislang älteste Kelteranlage wurde in Hajji Firuz Tepe im Zagros-Gebirge im Iran gefunden. Die Anlage kann auf die Zeit 5.000 bis 5.400 v. Chr. datiert werden.

Archäologisch belegt ist auch die Weinherstellung im 5. Jahrtausend v. Chr in der östlichen Türkei. Entsprechende Funde machte man im Gebiet Ostanatoliens. Belegt ist, dass die Hethiter nahe der Grenze zum heutigen Irak 2000 v. Chr. Wein aus der Rebsorte Kalecik Karasi herstellten. Heute wird in der Region, in der Abraham siedelte (Haran), kein Wein mehr angebaut.

2.3 Region Midian[Bearbeiten]

Region Midian

Nach der hebräischen Bibel lebte Abraham in Haran (östliche Türkei) und zog nach Kanaan. Diese Migration von Haran nach Kanaan erfolgte vor der Weinproduktion in Ägypten. Datiert wird die Weinproduktion in Ägypten um 3200 v. Chr.. Somit sollte der Stamm Abraham vor den Jahr 3.200 v. Chr. in Kanaan bereits gesiedelt haben. Zudem soll laut der Bibel Abraham auch in Ägypten gewesen sein. Dieses bedeutet, dass der Stamm Abraham um das Jahr 3.200 v. Chr. in Ägypten verortet werden kann.

(Gen 20,12 EU): Abraham zieht mit seiner Sippe nach Ägypten. Weil seine Frau Sarai sehr schön ist und er befürchtet, dass die Ägypter ihn deshalb töten werden, gibt er sie als seine Schwester aus – was insofern auch stimmt, als sie seine Halbschwester ist. Kaum ist Abrahams Sippe in Ägypten angekommen, erfährt der Pharao von der schönen Frau und lässt diese holen. Ihrem vermeintlichen Bruder macht er große Geschenke. Als Gott daraufhin anfängt, den Pharao und sein Haus zu bestrafen, lässt dieser Abraham zu sich kommen und hält ihm seine Lüge vor. Er gibt ihm seine Frau zurück und lässt ihn mit allem, was ihm gehört, fortgeleiten. Von einer Rückgabe der Geschenke steht in der Bibel nichts geschrieben. Im nächsten Kapitel wird jedoch erwähnt, dass Abraham sehr reich ist (Gen 13,2 EU).

Gedeutet werden kann diese Geschichte auch derart, dass nicht sein Frau Sarai gemeint ist, sondern die Technologie der Weinherstellung. Es gibt z. B. die Rebenart S'Arai auf Sizilien.

2.4 Region Ägypten[Bearbeiten]

Jüdische Siedlungen in Ägypten (Stand der Wissenschaft)

Die Nachfahren vom Stamm Abraham haben wahrscheinlich ab 3.200 v. Chr. bis etwa 1500–1000 v. Chr. in Ägypten gelebt.[1] Die Datierung des Auszuges aus Ägypten ergibt eine Datierung um das Jahr 2.400 v. Chr.. Diese Datierung sollte wesentlich valider sein als die Datierung nach dem Stand der Wissenschaft.

3 Antike Städte[Bearbeiten]

3.1 Antike Stadt Phönizier[Bearbeiten]

Ab ~1.200 v. Chr.

3.2 Antike Stadt Lykien[Bearbeiten]

Bis ca. 300 v. Chr.

→ siehe Jüdische Namen mit einem Ortsbezug zu einer lykischen Stadt

Es gibt Hinweise, dass Juden eventuell auch schon zu lykischer Zeit in dieser Gegend gesiedelt haben.

3.3 Antike Stadt Latiner (Rom)[Bearbeiten]

Die 12-er Struktur der Latiner

Die Latiner (Römer) haben sich auch in einer jüdischen 12-er Struktur organisiert.

3.4 Antike Stadt Römisches Imperium[Bearbeiten]

Bis zur Völkerwanderung

→ siehe Liste Jüdische Namenskodierung über anike Orte

4 Hauptstammlinien des euröpäischen Judentums in Europa[Bearbeiten]

Die rabbinische Tradition unterteilt das europäische Judentum in Sephardim und in Aschkenasim.

→ siehe auch Hauptstammlinien des euröpäischen Judentums

4.1 Antike Stadt Heiliges Römisches Reich[Bearbeiten]

Nach der Völkerwanderung

→ siehe Liste Jüdische Namenskodierung über Orte

4.2 Antike Stadt Osteuropa[Bearbeiten]

Nach der Völkerwanderung

4.3 Antike Stadt Zentralasien[Bearbeiten]

Nach der Völkerwanderung

5 Heutige Orte[Bearbeiten]

5.1 Zentraleuropa[Bearbeiten]

Jüdische Namen mit ortsbezug (Zentaleuropa).png

→ siehe Liste Jüdische Namenskodierung über Orte

5.2 Osteuropa[Bearbeiten]

Jüdische Namen mit ortsbezug (Osteuropa)a.png

5.3 Westeuropa[Bearbeiten]

Jüdische Namen mit ortsbezug (Westeuropa).png

6 Literatur[Bearbeiten]

Robert Brockmann, Genealogisches Handbuch zur Dekodierung von jüdischen Namen, sowie die Bedeutung der Rekonstruierung der jüdischen Stammeslinien für die Wissenschaft, Erscheinungsdatum: 11.02.2017, ISBN: 978-3-7418-9152-6

7 Weblinks[Bearbeiten]

8 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stand der Wissenschaft, Moses wird in die 18. bis 20. Dynastie datiert. Siehe auch: Wikipedia Historische Exodus-Forschung