TrustPort

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TrustPort a.s.
TrustPort logo
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1991 (als Teil eines anderen Unternehmens), 2008 (als ein selbstständiges Unternehmen)
Unternehmenssitz Brno, Tschechien, Europäische Union
Unternehmensleitung Vladislav Němec, Geschäftsführer
Petr Vaněk, Abteilungsleiter Forschung und Entwicklung
Lucie Grohová, Abteilungsleiter Marketing
Marcela Parolková, Verkaufsleiter
Pavel Mrnuštík, Abteilungsleiter Technik
Mitarbeiter 330 (Cleverlance Group 2010)
Umsatz 20 Mil. EUR (Cleverlance Group 2009)
Branche Software
Sicherheitssoftware
Antivirussoftware
Produkte TrustPort Antivirus
TrustPort Internet Security
TrustPort Total Protection
TrustPort eSign Pro
TrustPort USB Antivirus
TrustPort Net Gateway
TrustPort WebFilter
(Alle Produkte)
Website www.trustport.com

TrustPort a.s. ist ein Unternehmen, mit Hauptsitz in Brno, Tschechien, dessen Produkte sich auf drei Hauptgebiete für den Computer- und Datenschutz beziehen. Das erste Gebiet umfasst Schutz gegen Viren, Spyware und Malware im Allgemeinen. TrustPort implementiert hauseigene Antivirustechnologie, mittels mehreren, von verschiedenen Antivirushersteller lizenzierten, Scan-Engines. Das zweite Gebiet umfasst das Herausfiltern von unerwünschten Daten, wie zum Beispiel E-Mail-Spam oder fragwürdige Inhalte von Websites. TrustPort entwickelt Filtertechnologien, die sich sowohl auf einfache Gesetzmässigkeiten als auch auf Heuristikanalyse beziehen. Das dritte Gebiet betrifft die Sicherstellung der Vertraulichkeit und Authentizität von elektronischen Daten. Sowohl symmetrische als auch asymmetrische Kryptografien werden in der TrustPort Technologie für Datenverschlüsselung und elektronische Signaturen angewandt. Die Produkte von TrustPort umfassen den Bereich des Schutzes von privaten Computern als auch den Schutz von Gesamtnetzwerken.

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1 Geschichte

1.1 Vor der Firmengründung

TrustPort wurde als Nachfolger der AEC (ursprünglich eine Abkürzung für Association for Electronics and Computers) 1991 gegründet. AEC handelte in Software und Dienstleistungserbringung auf dem Gebiet des Datenschutzes. Zusätzlich zum Verkauf der Software von Fremdherstellern begann AEC bereits 1993 mit der Entwicklung von eigener Software. Originale AEC Software, die in den 1990ern hergestellt wurde, trug den Handelsnamen IronWare. Hierzu gehörten zum Beispiel IronWall für die Datenverschlüsselung, IronBridge für den Schutz von Netzwerkkommunikation, IronMail für die Verschlüsselung von elektronischer Post und IronFolder für die automatische Verschlüsselung und Entschlüsselung von spezifizierten Dateien. Sogar diese früheren Produkte liessen bereits die zukünftige Ausrichtung der Software erkennen, die unter dem Handelsnamen TrustPort verkauft wurde.

Die Software wurde allmählich als IronWare Security Suite bekannt. Im September 2000, basierend auf früheren Verträgen zwischen AEC und Norman ASA, wurde Norman Eigentümer von den Produktrechten und dem Entwicklungsteam von IronWare Security Suite[1], und die Software wurde umbenannt in Norman Security Suite. AEC führte den Verkauf der Software als Geschäftspartner von Norman weiter. Im März 2002 begann AEC nochmals mit dem Angebot eigener Produkte, indem es auf der Cebit Computer Messe den DataShredder, TrustMail und TrustPort Encryption vorstellte. DataShredder wurde entwickelt für eine unumkehrbare Löschung von sensiblen Daten. TrustMailwurde zur Verschlüsselung und Unterzeichnung von Daten und TrustPort Encryption zur Verschlüsselung von Dateien entwickelt, die sich sowohl auf Personal Computer als auch auf mobiler Apparatur befinden[2].

Im Januar 2003 gründete AEC seine TrustPort Certification Authority[3], die erste Zertifizierungsstelle in Tschechien, die digitale Zeitfestlegung unterstützte. Im April 2003 wurde die zweite Version von TrustMail herausgegeben, in der die Zeitfestlegungstechnologie implementiert wurde[4]. In 2003 wurde ein vielumfassendes Produkt für den Datenschutz, genannt TrustPort Phoenix Rebel, entwickelt. Die Idee war es, eine einheitliche Software zu entwickeln, die verschiedene Elemente, welche essenziell für den Schutz von Computern sind, zu integrieren, z.B. Antivirus, Antispam, Firewall, Verschlüsselung, mit denen gleichzeitig sowohl Personal Computer als auch Servers zu schützen sind.

2005 waren alle Elemente von TrustPort Phoenix Rebel vollendet. Das Gesamtprodukt war ursprünglich in drei Hauptprodukte aufgeteilt: TrustPort Phoenix Rebel Workstation[5][6], TrustPort Phoenix Rebel Servers, welches ein Netzwerkantivirus, Netzwerkantispam und Netzwerkfirewall beinhaltet, und letztlich TrustPort Phoenix Rebel Management. Das erste Produkt wurde bekannt als TrustPort Workstation, während das zweite Produkt als TrustPort Internet Gateway bekannt wurde. Im Mai 2007 introduzierte AEC TrustPort WebFilter, Netzwerksoftware um unerwünschte Inhalte von Websites zu blockieren[7].

1.2 Nach der Firmengründung

Im November 2007 wurde ein Vertrag zum Verkauf von AEC an Cleverlance unterzeichnet. Cleverlance, der neue Eigentümer von AEC, nahm einen strategischen Beschluss an, um aus der AEC Entwicklungsabteilung ein selbständiges Unternehmen zu machen. Im März 2008 wurde das neue Unternehmen offiziell im Handelsregister der Tschechischen Republik mit dem Namen TrustPort eingetragen, mit Jiří Mrnuštík als Geschäftsführer. AEC verkauft weiterhin als Wiederverkäufer Software von TrustPort. Im Juni 2008 bezogen sowohl AEC als auch TrustPort im neuen Spielberk Office Centre neue Büroräume.

Im April 2008 wurden zwei wichtige Änderungen in der Produktpalette von TrustPort vorgenommen. TrustPort Workstation wurde in TrustPort PC Security umbenannt, um somit den Produktnamen an die Produkte von konkurrierenden Unternehmen anzugleichen. Gleichzeitig wurde das TrustPort Antivirus als ein selbständiges Produkt für die Kunden etabliert, die kein vielumfassendes Schutzpacket sondern einen essenziellen Schutz gegen schädliche Software suchen.

Im November 2008 wurde die verbesserten Basisproduktpalette, bestehend aus TrustPort Antivirus 2009 und TrustPort PC Security 2009, auf dem Markt eingeführt. Zu dieser Palette gehörten eine verbesserte grafische Benutzerschnittstelle, eine Kindersicherung und viele andere Innovationen. Im Januar 2009 wurde die TrustPort Antivirus USB Edition eingeführt, die kurz darauf in TrustPort USB Antivirusumbenannt wurde, eine Antivirussoftware, die speziell für den Schutz von Flashdrives entworfen wurde<ref.

Im Februar 2009 fand ein Wechsel im Firmenmanagement statt. Vladislav Němec wurde neuer Geschäftsführer von TrustPort. Im Verlauf des Jahres wurden neue Geschäftsbeziehungen angeknüpft oder verstärkt, zum Beispiel in Großbritannien, Kanada, Italien, Indien, Mexiko, Spanien und Frankreich. Im November 2009 wurden TrustPort Antivirus 2010 und TrustPort PC Security 2010 zum Verkauf freigegeben. Unter den neuen Möglichkeiten gehörten die automatische Aktualisierung der Software, E-Mail-Client Plugins und jederzeitige Sprachenauswahl zu den nennenswertesten Errungenschaften. Im April 2010 wurde die gegenwärtige Produktpalette mit TrustPort eSign Pro erweitert.

Um den verschiedenen Bedürfnissen von unterschiedlichen Kundensegmenten zu genügen, änderte das Unternehmen im September 2010 die Produktpalette. Für den privaten Bereich und für kleine Unternehmen wurden drei an Stelle von zwei alternative Produkte eingeführt. Zuerst wurde TrustPort Antivirus 2011 angeboten, danach folgte TrustPort Internet Security 2011 und TrustPort Total Protection 2011. Für mittelgroße und große Unternehmen wurde das umfangreichere Produkt TrustPort Security Elements auf den Markt gebracht, das vier verschiedene Schutzebenen umfasste. TrustPort Security Elements wurde als ein Softwarebündel entworfen, das verschiedene Elemente von heterogene Netzwerke schützen sollte.

2 Unabhängige Tests

Produkte von TrustPort werden von unabhängigen Testinstituten regelmässig getestet und bewertet. Im Oktober 2006 wurde TrustPort Antivirus von Virus Bulletin getestet und erhielt zum ersten Mal eine VB100 Auszeichnung. Im gleichen Monat führte die AV-Comparatives Prüfungen aus, die in die erste AV-Comparatives Advanced+ Auszeichnung für TrustPort Antivirus resultierten[8]. Im Februar 2009 wurde TrustPort PC Security durch PC Security Labs getestet und erhielt zum ersten Mal eine Auszeichnung PC Security Labs Excellent. Im Januar 2010 wurde TrustPort Antivirus durch West Coast Labs getestet und erzielte in zwei Kategorien eine Checkmark-Auszeichnung.

3 Referenzen

  1. Norman acquires PKI technology and competence
  2. AEC na Cebitu 2002
  3. E-podpis aneb testujeme digitální certifikáty
  4. Nová verze řešení AEC pro elektronický podpis TrustMail
  5. Všestranná lokální bezpečnost
  6. TrustPort Phoenix Rebel: vše pod kontrolou
  7. Společnost AEC uvádí nový produkt TrustPort WebFilter pro filtrování webového obsahu
  8. TrustPort Antivirus uspěl v testech na spyware a další nechtěný software

4 Weblinks

7


5 Andere Wikipedia Sprachen



6 Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: Jicarilla angelegt am 26.01.2011 um 11:19,
Alle Autoren: Tom md, Johnny Controletti, Wolfgang H., Jicarilla, Krd, FlügelRad, Luckas-bot, Codc, MystBot


7 Andere Lexika

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