Geschichte der Judenverfolgung im Mittelalter/ Spätmittelalter Teil 2

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zeitstrahl-Mittelalter PP.png
Zeitstrahl-Fruehmittelalter PP.png
Zeitstrahl-Hochmittelalter I.png
Zeitstrahl-Hochmittelalter II.png
Zeitstrahl-Spaetmittelalter I.png
Zeitstrahl-Spaetmittelalter II.png
Zeitstrahl-Spaetmittelalter III.png




1 Das Spätmittelalter (1250 - 1600 n. Chr.) (Teil II)[Bearbeiten]

Das Spätmittelalter[1] bricht an. Es werden viele Erfindungen gemacht, die das Alltagsleben erleichtern. Überlieferungen aus dieser Zeit sind jetzt, auch Dank des Buchdruckes, vermehrt erhalten.

1300 - 1399


1.1 Die französichen Juden werden vertrieben, später wieder zurückgeholt - Bernhard Gui verbrennt jüdische Bücher[Bearbeiten]

Zeitstrahl-Spaetmittelalter I.png

1306 vertreibt Philipp IV. (König von Frankreich) alle Juden aus seinem Land. Wenige Jahre später, 1315 ruft sein Nachfolger, König Ludwig X. die vertriebenen Juden wieder zurück.[2]

Einer der bekannteste Inquisitoren, der Dominikanermönch Bernhard Gui, verbrennt 1319 im französischen Toulouse öffentlich jüdische Bücher.[2] Er hatte das Amt des Inquisitors in der Zeit von 1307 bis zum 23. September 1323 inne. 1323 wurde er zum Bischof von Tuy in Galizien erhoben, am 20. Juli 1324 starb er als Bischof von Lodève am 30. Dezember 1331 in Lauroux, Départment de l'Hérault.[3][4]

1.2 Bauern verfolgen Juden - Hostienschändung[5] in Deggendorf - "König Armleder" verfolgt die Juden[Bearbeiten]

1330 kamen zu den üblichen Anklagen gegen die Juden die Klage über den "Wucherjuden". Offiziell war den Juden der Geldhandel zugewiesen, da den Christen das Zinsnehmen verboten war. Immer mehr verarmte Bauern mußten sich Kredite bei den Juden holen. Es kam, durch unzufriedene Bauern immer wieder zu Racheakten an den ghetthoisierten Juden in den Städten.[2]

Die "Deggendorfer Gnad", eine eucharistische Wallfahrt, welche erst im Jahr 1992 eingestellt wurde, geht ebenfalls auf ein Judenpogrom im bayerischen Deggendorf im Oktober 1338 zurück.
Unter dem Vorwurf einer Hostienschändung beschuldigte man im Jahre 1337 die Deggendorfer Juden. Die Christen der Umgebung überfielen, unter der Führung eines Hartmann (oder Hartwig) von Degenberg, ein gutes Jahr nach den Anschuldigungen, am 30. September 1338 die Deggendorfer Juden und verbrannten sie. Hintergründig ging es jedoch um die Entledigung der hohen Schulden, welche die Christen bei den Juden hatten. Dem Beispiel der Deggendorfer folgend, wurden bald auch in Straubing und weiteren Orten Juden ermordet.[6][7]

So kam es auch in den Jahren 1336 bis 1338 zu einer Pogromwelle in Franken, Schwaben, Östereich, dem Elsass, der Steiermark und im Rheingau. Der Ritter Arnold d. J. von Uissigheim (bei Wertheim), wegen seines ledernen Armschutzes "König Armleder" genannt, Anführer einiger Gruppe Bauern brachte ca. 1.500 Juden um. Er wurde wurde noch Ende 1338 durch das Schwert hingerichtet, dem Volk blieb er jedoch „der selige Arnold“, sein Grab in der Kirche von Uissigheim wurde zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort.[7][8][9]

„...
Unter der Anführung eines Bauern mit Namen Armleder hatten sich dort seit 1337 Scharen von Landleuten und fahrendem gesindel zusammegerottet, in hellen haufen umherziehend, den juden Tod und Verdderben drohend. Wohin diese Mordbrenner, Schläger oder Judenschläger genannt, kamen, übten sie Raub und Mord an den Juden, verbreiteten sie Schreck und Angst, und gewiß auch unter der Judengemeinde Kölns; denn wer sicherte ihr Schirm und Schutz gegen diese Horden, kamen sie auf ihrem Vertilgungszuge nach dem Niederrheine? Kaiser Ludwig, dem sich die Juden Frankfurts verpflichtet hatten, bot Alles auf, die Juden, seine lieben kammerknecjhte, wie er sie in einer Urkunde nannte, zu schützen, forderte die Herren von Eppstein und hanau und den Erzbischof von mainz, Heinrich III (1328-1354), und Bürgermeister, Schöffen und Rath der Stadt Frankfurt dringlichst auf, mit aller Strenge gegen die Judenschläger zu verfahren und die Juden zu schiormen. Für den Niederhein hatte dieser Sturm keine weiteren Folgen. Armleder büßte seine Frevel durch Henkershand, die unter ihm zusammengescharten Mordbrenner=Haufen verliefen sich.
...“

Ernst Weyden: "Geschichte der Juden in Köln am Rhein von den Römerzeiten bis auf die Gegenwart, Köln 1887"; ebd. Seite 173

1.3 Die Pest: Die Juden werden der Brunnenvergiftung[10] beschuldigt[Bearbeiten]

Die Pestzeit beginnt. 1348 beschuldigte man die südfranzösischen Juden der Brunnenvergiftung.[11][12] Es gab damals keine andere Erklärung. Die Verfolgungen gegen die Juden nahm im gesamten mittelalterlichen Europa massiv zu. Hunderte von Juden wurden durch verängstigte Christen verbrannt, ertränkt, gehenkt, erwürgt, gerädert. Allein 3000 Judengemeinden wurden in dieser Zeit systematisch vernichtet.[7][13]
In den folgenden Pestjahren wiederholten sich in vielen Städten immer wieder das Hetzen und Morden gegenüber den jüdischen Bürgern. Über Köln berichtet Ernst Weyden:

„...
Am Abend des 24. August 1349 stürmte der gemeine Pöbel das Judenviertel, da ihm der Rath keinen Widerstand mehr zu leisten vermochte, und verübte an Leib und Leben, an Gut und Habe der überfallenen Juden alle Gräuel der fanatischen Roheit und Wuth. Noch am folgenden Tage währt die grausamste Metzelei, hallt das Judenviertel wieder vom Weheruf, dem Angstgeschrei der Verfolgten, der Ermordeten, von dem Wuthgebrüll ihrer erbarmungslosen Mörder. Tage lang währt das Rauben und Plündern, das Sengen und Brennen. Nichts ist natürlicher, als das bei solchem zügellosen Treiben auch mehrere Judenhäuser in Flammen aufgingen, denn fanatisierte Voklkswuth kennt kein Mitleid, keine Schonung; Zerstörung ist ihre Wollust, und dies gewiß um so mehr in einer so unmenschlich rohen Zeit, als die, von der wir reden.
...“

Ernst Weyden: "Geschichte der Juden in Köln am Rhein von den Römerzeiten bis auf die Gegenwart, Köln 1887"; ebd. Seite 192

Auch in Berlin, Konstanz[14] und Basel gab es Judenverbrennungen. Auch in Mainz: Dort leisteten am 24.8.1349 6.000 Juden ihren Mördern Widerstand. Als sie sich zurückziehen mussten, starben sie freiwillig in den Flammen ihrer Häuser.[15][16]

1350 - 1449


1.4 Die Juden im böhmischen Eger werden ermordet[Bearbeiten]

Zeitstrahl-Spaetmittelalter II.png

Gottlieb Bondy berichtet über Judenmorde im Jahre 1350 in Eger:

„Der Judenmord in Eger
Anno Christ 1350 erhob sich der Juden Mord zu Eger mit solcher Weise: >>Es predigte ein Mönch die Passion (Das Leiden Christi)zu gewöhnlicher Zeit vor Ostern und zeigte da an, wie der unschuldige Sohn Gottes von den treulosen Juden wäre gemartert und in den Tod gegeben worden. Nun war da ein unverständiger Kriegsmann zugegen; dem ging diese Unbill so tief zu Herzen und er wurde dermassen über die Juden erzürnt, dass er das unschuldige Blut Christi rächen wollte. Er lief deshalb zu einem Altare, nahm ein Krucifix und ermahnte mit starker Stimme die Gemeinde: Wenn sie wollten solchen unschuldigen Tod und die an den Heiland gelegte Schmach rächen helfen, sollten sie ihm nachfolgen; er wolle das rächen und ihr geireuer Hauptmann sein. Da aber der Pöbel, welcher ohnehin den Juden, von denen er lange Zeit geplagt worden, gram und feind war, solche Rede des Kriegsmannes vernahm, willigte er bald dazu und folgte dem Landsknecht in Haufen nach. Was ein jeder im Sturm erwischte, war seine Waffe. Und sie überfielen die Juden, schlugen sie alle zu Tod, nahmen und theilten ihre Güter unter sich. Also wurden die von Eger ihrer Juden los.<< — Die Bücher gaben sie einem ehrbaren, wohlweisen Rat zur Aufbewahrung... Und obwohl dies alles angefangen wurde und geschehen ist ohne Vorwissen eines ehrbaren Rates, mussten sie doch dem König zu Böhmen etliche Tausend Gulden zur Strafe geben.“

Gottlieb Bondy: Zur Geschichte der Juden in Böhmen, Mähren und Schlesien von 906 bis 1620, HG: Gottlieb Bondy, Prag 1906; ebd. S. 61-62; Abschn. 115.
s.a.: "Geschichte der Judenverfolgung im Mittelalter/ Böhmisches Reich (bis 1400)#1350"

In Erinnerung an diese Morde gibt es in Eger immer noch das "Mordgässchen".[17][18]

1.5 Die Pest ist gebannt - Ein Drittel der europäischen Juden sind ermordet worden[Bearbeiten]

1351 - Die große Pest ist endlich gebannt. Über 200 jüdische Gemeinden Deutschlands sind ausgelöscht worden. Im gesamten Europa ein Drittel aller Juden.[19] Viele Überlebende flüchteten nach dem Osten Europas. Die deutschen Juden ziehen in das heutige Polen, in die Ukraine, nach Litauen und Russland. Es entwickelt sich die jiddische Sprache[20][21], welche sich an das mittelalterliche Deutsch anlehnt.[20][17][22]
Im böhmischen Breslau zeigen sich auch die Ratsherren gegenüber den Juden wieder etwas freundlicher. Teilweise wird den Juden ihre Steuer (bis auf einen geringen Betrag) erlassen[23]

1.6 Die "Goldene Bulle" stellt die Juden unter Schutz - in Prag werden 3000 Juden erschlagen[Bearbeiten]

Auf das Jahr 1356 datiert die sogenannte "Goldene Bulle" (so gegannt aufgrund ihres goldenen Siegels). Sie legt, in lateinischer Sprache, das Verfahren der deutschen Königswahl fest und regelt weitere rechtliche Verfahren, unter anderem auch die Judensteuer. Hiernach wurden die Kurfürsten verpflichtet, die Juden gegen Zahlung von Schutzgeldern zu beschützen.[24][25][26] Die Kurfürsten setzten die Judensteuer oft so hoch an, daß sie jüdischen Geldverleiher (den Juden wurde oft nur die Berufsausübung eines "Geldverleihers" oder "Pfandleihers" erlaubt[27]) zwang, hohe Zinsen zu verlangen. Hierdurch entstanden wiederum neue Vorurteile gegen die "Wucherjuden". [17]

1360, die Juden durften sich nach der Vertreibung während der Pestjahre wieder in [[Ungarn] und der Slowakei ansiedeln, wurden sie wiederum aus dem Land getrieben.[28][29]

Dreißig Jahre später, 1389, werden in Prag 3000 Juden erschlagen.[28] Gottlieb Bondy berichtet darüber:

„Missgeschick der Juden in Prag. »Leta 1389 byla pohroma na Zidy v Praze na Novdm Meste na veliku noc. Neb kdyz sel knez s telem bozim v cas nesporni, a Zide louceli kamenim na kneze a vyrazili mu tu drahu svatost z ruku, takz jedny zbili a druhe spalili.«
18. April. 1389.
Bericht über den Juden Mord in Prag. Während dass der König zu Eger für die Ruhe Deutschlandes sorgte, entstand zu Prag ein schauervoller Aufruhr. Die Juden hatten zwar einen besonderen, von den Christen durch Mauern und Thore abgesonderten Bezirk in der Stadt, den sie bewohnten. Es fügte sich aber doch, dass ein katholischer Priester, mit der Hostie in der Hand, vielleicht zu einem kranken Christen, durch die Judenstadt gieng. Diess muss sehr ungewöhnlich gewesen sein, denn die Juden stiessen sich daran 31). Sie liefen zusammen, griffen nach Steinen und riefen »lasst uns den steinigen, der sich für einen Sohn Gottes ausgegeben hat«. Zu dem Priester sprachen sie: »Verflucht sei der, den du in deinen Händen trägst.» Sie liessen es nicht bei diesen Lästerungen bleiben, sondern warfen mit Steinen nach dem Priester und zwangen ihn zur Rückkehr. Doch wurden die Juden, welche dies gethan hatten, in Verhaft genommen, um sie sodann ihrer Ausgelassenheit wegen, wie sie es verdienten, zu bestrafen. Allein die Priester, welche dem Volke das Evangelium öffentlich in Kirchen predigten, stiegen am Ostertage auf die Kanzeln und stellten die Sache ihren Zuhörern von der grässlichsten Seite vor, vielleicht mehr dadurch beleidigt, dass ein Mann von ihrem Stande von den Juden so sehr gemisshandelt worden, als aus Eifer zur Religion. Sie rieten mit heiligem Feuer entflammt zu dem Volke: »Wenn ihr das Unrecht und die Schmach, die man unserm Herrn Jesu angethan hat, nicht rächet, so werdet ihr alle, noch ehe als ein Jahr vergeht, Schand und Spott ertragen müssen « Durch dies und dergleichen Zureden der Prediger ward das Volk wider die Juden dergestalten angefeuert, dass es sich hie und da zusammenrottete und mit Spiessen, Lanzen, Pfeilen und Steinen bewaffnete. Die Magistrate liessen den zusammengelaufenen Pöbel auf das ernsthafteste zur Ruhe ermahnen, mit der Versicherung man wolle die schuldigen Juden nach Gebühr strafen, und sie sollten sich zum Rathhause begeben. Allein das Volk, durch die Ermahnungen der Prediger,sagt der Kronist, mit der Gnade Gottes durchdrungen, und mit der Liebe zu ihm erfüllt, folgte nicht den Befehlen ihrer Vorsteher, wohl aber folgte es der Stimme eines gewissen Jesko, der da rief: »Es ist besser, dass alle Juden sterben, als dass die Christen zu Grund gehen sollten.« Auf diese Worte drangen sie in die Judenstadt mit Gewalt und mit einer fanatischen Wuth, zündeten die Häuser an, und ermordeten die Juden, welche den Flammen entlaufen wollten. Dreitausend wurden in kurzer Zeit getödtet oder verbrannt. Nur einige Weiber und Kinder brachte man auf die Rathhäuser, und man taufte sie, um sie hiedurch der Wuth des rasenden Pöbels zu entreissen. Ein glechzeitiger Kronist, der damals zu Prag studierte, erzählt in der Kürze das nämliche. Ein anderer alter Schriftsteller sagt auch, dass aus oben angeführten Ursachen fast alle Juden zu Prag am Ostertage sind ermordet und verbrannt worden.
31) Der Minorit Bencsch sagt jedoch: quia sacerdotes corpus domini nostri ad infirmos impediverunt(Dobner IV. 63.).
Start letopisove cesti p. 4. Veleslavins hist. Kal. 215. Passio Prag. Jud. Kap. Arch. Prag.

Gottlieb Bondy: Zur Geschichte der Juden in Böhmen, Mähren und Schlesien von 906 bis 1620, HG: Gottlieb Bondy, Prag 1906; ebd. S. 82-84; Abschn. 171.
s.a.: "Geschichte der Judenverfolgung im Mittelalter/ Böhmisches Reich (bis 1400)#1389

1.7 In Spanien und Frankreich werden die Juden verfolgt[Bearbeiten]

Kurze Zeit später beginnt eine Verfolgungswelle in Spanien. Die dortige katholische Kirche will 1391 eine Einheit von Kirche und Staat erzwingen. Katholische Prieser fordern die Juden auf, sich taufen zu lassen, sonst würde man sie töten. Am 6. Juni beginnt das blutige Gemetzel, welches sich drei Monate lang in Andalusien, in Toledo, und an der Küste von Valencia bis nach Barcelona hin verbreitet. Es bleibt den Juden nur die Flucht.
[30][31]

Die durch Philipp IV., König von Frankreich, im Jahre 1306 aus seinem Land vertriebenen Juden - sie wurden 1315 durch Ludwig X. zurückgeholt - werden 1394 wiederum vertrieben. Diesesmal ist es Karl IV. Erst im 15. Jahrhundert siedeln sich wieder Juden in Frankreich an.[30]


Zum nächsten Artikel

2 Einzelnachweise und Quellen[Bearbeiten]

  1. Anm. des Hauptautors: Eigentlich endet das Spätmittelalter mir der Reformation Martin Luthers. Ich möchte hier etwas darüber hinaus gehen, weil auch in der nachreformatorischen Zeit Juden teilweise massiv verfolgt wurden.
  2. 2,0 2,1 2,2 Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9; S. 232
  3. "www.eckhart.de: Bernhard Gui"
  4. "temporati.de: Biografie von Bernard Gui"
  5. Hostienfrevel:
    Juden sollen angeblich geweihte Hostien gestohlen und mit Nadeln durchstochen haben. Ihre (angebliche) Überlegung: Wenn die Hostie tatsächlich der Leib Jesus von Nazareth sei, so müsse er ja bluten.
    Johannes von Tilrode (gest. 1298), berichtet von einem Fall, der sich in Paris abgespielt haben soll:
    Ein Jude habe einer christlichen Magd für 10 Pfund Silber eine geweihte Hostie gekauft. Die Judengemeinde habe diese Hostie dann mit Messer bearbeitet. Sie ließ sich nicht zerstören. Erst mit einem großen Messer konnte die Hostie zerteilt werden. Dabei sei Blut geflossen. Anschließend seien die Stücke in heißes Wasser geworfen worden, worauf sie sich in ein Stück Fleisch verwandelten. Johannes berichtete, daß durch dieses Wunder viele Augenzeugen sich zum Christentum bekehrt haben.
    Quelle: "Judentum.org: Heiliges Blut: Hinter- und Abgründiges zum "Hostienfrevel""
  6. "Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden von Dr. H. Graetz weiland Prof. an der Universität Breslau - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914"; ebd. Seite 572f."
  7. 7,0 7,1 7,2 Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9; S. 233
  8. "Mittelalter Lexikon: Judenpogrom"
  9. Nachum Tim Gidal: "Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik"; ISBN 3-89508-540-5; S. 51
  10. Brunnenvergiftung:
    Im Jahr 1321 wurden die Juden beschuldigt, sie hätten, um die Christen des Landes zu ermorden, die Brunnen verseucht. Zwei Jahre später, im Jahre 1323, hatten eben aus diesem Grunde, alle Juden das Land verlassen. Zur Zeit der Pest kam erneut der Verdacht der Brunnenvergiftung wieder auf. In den Jahren 1348 und 1349 erreichte die Gewalt gegen die Juden ihren Höhepunkt.
    Quelle: "Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung: Juden im Mittelalter - Juden und Christen - 3. Die Brunnenvergiftung"
  11. "Geschichte der Juden in Köln am Rhein von den Römerzeiten bis auf die Gegenwart, Köln 1887"; ebd. Seite 186"
  12. "Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden von Dr. H. Graetz weiland Prof. an der Universität Breslau - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914"; ebd. Seite 575"
  13. "Mittelalter Lexikon: Brunnenvergiftung"
  14. Nachum Tim Gidal: "Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik"; ISBN 3-89508-540-5; S. 54
  15. Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9; S. 234
  16. "Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden von Dr. H. Graetz weiland Prof. an der Universität Breslau - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914"; ebd. Seite 579"
  17. 17,0 17,1 17,2 Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9; S. 235
  18. s.a.: "JewishEncyclopedia.com: EGER" (engl.)
  19. "Prof. Dr. Franz Ruppert: Kurzer geschichtlicher Überblick über das Judentum"; ebd. S. 2
  20. 20,0 20,1 "Exkurs 'Jiddisch': hagalilcom: (Jiddisch, eine kleine Enzyklopädie)"
  21. "Exkurs 'Jiddisch': jiddischkurs.org: Jiddisch: Sprachkurs im Internet"
  22. Nachum Tim Gidal: "Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik"; ISBN 3-89508-540-5; S. 64ff.
  23. s.a.: "Geschichte der Judenverfolgung im Mittelalter/ Böhmisches Reich (bis 1400)#1351"
  24. "Regionalgeschichte.net: Die Goldene Bulle von 1356"
  25. "nuernberg1380-1400.de: Die goldene Bulle von 1356"
  26. "Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden von Dr. H. Graetz weiland Prof. an der Universität Breslau - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914"; ebd. Seite 582"
  27. s.a.: "Der Geldhandel der deutschen Juden während des Mittelalters bis zum Jahr 1350 von Moses Hoffmann. Leipzig 1910"; ebd. Seite 22, §5
  28. 28,0 28,1 Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9; S. 236
  29. "World-Lingo: Geschichte der Juden in Ungarn" (autom. deutsche Übers. aus: "Jüdische Enzyklopädie, 1901-1906")
  30. 30,0 30,1 Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9; S. 237
  31. "hagalil.com: DIE JUDEN IN DER WELT: SPANIEN"

3 Verwendete Literatur (über das gesamte Artikelthema "Geschichte der Judenverfolgung im Mittelalter")[Bearbeiten]

  • "Wach auf mein Herz und denke!" - Zur Geschichte der Beziehungen zwischen Schlesien und Berlin-Brandenburg - "Przebudz się, serce moje, i pomyśl" - Przyczynek do historii stosunków między Śląskiem a Berlinem-Brandenburgia; Hrsg.: Gesellschaft für interregionalen Kulturaustausch - Berlin / Stowarzyszenie Instytut Śląskie - Opole; Berlin-Oppeln 1995, ISBN 3-87466-248-9 sowie ISBN 83-85716-36-X
  • Dr. H. Kottek s.A.: Geschichte der Juden - Verlag der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft 1915
  • Dr. Hermann Vogelstein und Dr. Paul Rieger: Geschichte der Juden in Rom - Zweiter Band - Berlin Mayer&Müller, 1895
  • Geschichte der Juden in Köln am Rhein von den Römerzeiten bis auf die Gegenwart, Köln 1887
  • Gottlieb Bondy: Zur Geschichte der Juden in Böhmen, Mähren und Schlesien von 906 bis 1620, HG: Gottlieb Bondy, Prag 1906
  • Hugo Barbeck: Geschichte der Juden in Nürnberg und Fürth; Nürnberg 1878
  • Michael Kühntopf: "Juden, Juden, Juden Band I - Jüdische Chronik - bis 07. November 1862"; ISBN 978-3-8334-8628-9;
  • Nachum Tim Gidal: "Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik"; ISBN 3-89508-540-5
  • Oskar Schwebel: "Geschichte der Stadt Berlin - Erster Band - Berlin - Verlag von Brachvogel & Ranst 1888"
  • PROF. DR. HANS-JOACHIM BARTMUß: Ascher gegen Jahn. Ein Freiheitskrieg? - Antisemitismus und Nationalismus im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. (Vortrag im Rahmen einer Ringvorlesung zur Verabschiedung von Prof. Dr. Harald Braun aus dem Hochschuldienst an der Universität Bremen. Erstveröffentlichung in: Streifzug durch die Sportgeschichte. Festschrift für Prof. Dr. Harald Braun, Red. Klaus Achilles, Bremen 2004)
  • Schweizerische Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Band 16; ebd. ab S. 93: HANS-JÖRG GILOMEN: Aufnahme und Vertreibung von Juden in Schweizer Städten im Spätmittelalter
  • Studien zur Geschichte der Juden in der Schweiz während des Mittelalters von Augusta Steinberg Dr. phil., Zürich 1902
  • Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden von Dr. H. Graetz weiland Prof. an der Universität Breslau - Zweiter Band. Von der zweitmaligen Zerstörung Jerusalems unter Kaiser Vespasian bis zu den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien. Fünfte Auflage, Leipzig 1914
  • Vortrag von Dr. Max Grunwald, gehalten am 26. März im "Zentralverein Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" in Berlin W. und am 2. Mai 1906 in der Greneral Versammlung des „Vereines zur Abwehr des Antisemitismus" in Wien. Druckschrift: Verlag von. Calvary & Gomp. in- Berlin NW./ Druck: Wien 1906