Österreich-Ungarn

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Österreich-Ungarn ist die Kurzbezeichnung für die Österreichisch-Ungarische Monarchie (ungarisch: Osztrák-Magyar Monarchia). Sie bestand von 1867 bis 1918 und wurde auch Donaumonarchie oder K und K genannt. Vor 1867 wurde dieses habsburgische Herrschaftsgebiet seit dem Mittelalter (mit allerdings etwas abweichenden Grenzverläufen) Habsburgermonarchie genannt. Das Gebiet Österreich-Unarn umfasste im wesentlichen außer den heutigen Ländern Österreich und Ungarn die spätere Tschechoslowakei, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Teile des heutigen Rumäniens und Montenegros, Polens, der Ukraine, Italiens (Trentino-Südtirol und Teile von Friaul-Julisch Venetien) und Serbiens. Hauptstädte waren Wien und Budapest.

Herrscher war von 1867 bis zu seinem Tod 1916 Kaiser Franz Joseph I., danach bis zur Auflösung 1918 sein Großneffe Karl I. Mit rund 676.000 km² war Österreich-Ungarn im Jahre 1908 flächenmäßig das zweitgrößte (nach dem Russischen Reich) und mit 52,8 Millionen Menschen 1914 das bevölkerungsmäßig drittgrößte Land Europas. Vorherrschende Religion war mit einem Anteil von 76,6 % die römisch-katholische.

Andere Lexika[Bearbeiten]