Marie-Christine Ostermann

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Profil.png Profil: Ostermann, Marie-Christine
Beruf deutsche Unternehmerin und Lobbyistin
Persönliche Daten
7. Januar 1978
Hamm


Marie-Christine Ostermann (* 7. Januar 1978 in Hamm) ist geschäftsführende Gesellschafterin des Lebensmittelgroßhandels Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG und war von 2009 bis 2012 Bundesvorsitzende des Verbandes Die Jungen Unternehmer – BJU.

1 Vita[Bearbeiten]

1.1 Privates[Bearbeiten]

1.1.1 Hobbies[Bearbeiten]

  • Fitnesstraining
  • Klettern
  • Lesen
  • Golf
  • Pferdesport

1.1.2 Mitgliedschaften[Bearbeiten]

  • Seit Juli 2010 Mitglied des Aufsichtsrates der Fielmann AG
  • Seit Juni 2010 Mitglied des Mittelstandsbeirates beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
  • Seit 2006 Mitglied bei Die Jungen Unternehmer – BJU

1.1.3 Ehrungen[Bearbeiten]

1.2 Ausbildung[Bearbeiten]

  • 1999 bis 2004
    • Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzierung, Rechnungslegung, Controlling an der Universität St. Gallen
    • Praktika bei Impex HgmbH Hong Kong (Einzelhandel), IMG Artists London (Marketing), Kingsland Farms San Diego (Reitsport)
  • 1997 bis 1999 Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Commerzbank in Dortmund
  • 1997 bilinguales Abitur Deutsch/Französisch am Beisenkamp-Gymnasium in Hamm

1.3 Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

  • Von November 2009 bis November 2012 Bundesvorsitzende von Die Jungen Unternehmer – BJU
  • Seit 2009 Bundesvorstandsmitglied von Die Jungen Unternehmer – BJU
  • Seit November 2012 Past Präsidentin von Die Jungen Unternehmer – BJU
  • Seit 2008 Vorstandsmitglied im Regionalkreis Hamm von Die Jungen Unternehmer – BJU
  • Seit 2006 geschäftsführende Gesellschafterin bei Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG in Hamm
  • 2004 bis 2005 Bereichsleiterin Filialorganisation bei Aldi Süd in München

2 Auftritte[Bearbeiten]

  • Am 05.09.2012 waren Jens Spahn, Ulrike Mascher, Maria Watt, Marie-Christine Ostermann und Katja Kullmann Gäste bei Anne Will. Das Thema der Sendung lautete "Ackern im Alter - wenn die Rente nicht reicht". [2][3][4][5]
    • Sie wies darauf hin, dass das Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung aufgrund der demografischen Entwicklung heute nicht mehr zu finanzieren und nicht generationengerecht sei. Sie forderte daher einen stärkeren Fokus auf die eigene private Vorsorge. Sie unterstrich, dass es bei einer langfristigen Umstellung vom Umlage- auf das Kapitaldeckungsverfahren nicht zu vermeiden sei, dass eine Generation doppelt in beide Systeme einzahlen müsse.

2.1 Zitate[Bearbeiten]

  • Zum Thema Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen: „Wir Unternehmer sind nicht der Reparaturbetrieb der Gesellschaft. Wir brauchen Auszubildende, die auch wirklich ausbildungsfähig sind. Denn wir müssen im Wettbewerb bestehen.“

2.2 Positionen[Bearbeiten]

  • Marie-Christine Ostermann setzt sich für eine soziale Marktwirtschaft mit klaren ordnungspolitischen Rahmenbedingungen ein. Sie bezieht Position für einen fairen Wettbewerb der Unternehmen und lehnt überflüssige Eingriffe des Staates ab. Ostermann macht sich unter anderem stark für eine solide Haushaltspolitik, mehr Wettbewerb im Bildungswesen, ein einfacheres Steuersystem und eine bedarfsgerechte Zuwanderung. Die sozialen Sicherungssysteme möchte sie im Sinne von mehr Eigenverantwortung reformieren. Ostermann ist zudem eine vehemente Kritikerin der Rentengarantie.
  • In der ZDF-Sendung Maybrit Illner vom 4. November 2010 erklärte Ostermann, dass ihr Unternehmen aufgrund der hohen fachlichen Anforderungen – etwa im IT-Bereich – insbesondere auf Lehrstellenbewerber mit Abitur oder Fachhochschulreife zurückgreife. Allerdings habe sie auch schon Realschulabsolventen eingestellt. Hauptschüler würde sie ebenfalls einstellen, wenn diese im Bewerbungsverfahren überzeugen. Ostermann verlangte von den Bildungseinrichtungen mehr individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, um die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen zu verbessern.

3 Links und Quellen[Bearbeiten]

3.1 Siehe auch[Bearbeiten]

3.2 Weblinks[Bearbeiten]

3.3 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zur Rettung verurteilt - Was ist Europa wert - ZDF, 13. September 2012
  2. Ackern im Alter - wenn die Rente nicht reicht - ARD, 5. September 2012
  3. FAZ.NET-Frühkritik: Anne Will Soziale Wirklichkeit als Kollateralschaden 6. September 2012 - Autor: Frank Lübberding
  4. Rentnerin klagt: Ich muss putzen gehen - bild, 6. September 2012 - Autoren: LEA FLIESS
  5. "Anne Will" - Die große Angst vor der Altersarmut - Die Welt, 6. September 2012 - Autorin: Caroline Stern
  6. Per Quote in die Chefetage? – Streit in der Koalition - Phoenix, 14. Juni 2012
  7. "Deutschland zwischen Boom und Streiks - Der Verteilungskampf wird härter" - Phoenix, 12. März 2012
  8. Kapitalismus reloaded - Neue Regeln für die Weltwirtschaft - ZDF - Sendung vom Sonntag, 30. Januar 2012
  9. "Streit um den Sozialstaat: Ist sich jeder selbst der Nächste?“- Phoenix, 6. November 2011
  10. "Die Angst wächst: Eurokalypse now?" - Sendung vom Dienstag, 18.10.2011
  11. Europa - einfach unbezahlbar? Deutschland unterm Rettungsschirm - ZDF, 29. September 2011
  12. Schulden-Tragödie in Athen - wer zahlt für das Desaster? - Sendung vom Sonntag, 26.06.2011
  13. Die erschöpfte Koalition - Wie viel Restlaufzeit hat Schwarz-Gelb? - ZDF, 7. April 2011
  14. Dumm, faul, abgehängt Hat die Jugend auch im Aufschwung keine Chance? - ZDF, 4. November 2010

3.4 Quellen[Bearbeiten]

3.5 Literatur[Bearbeiten]

4 Andere Lexika[Bearbeiten]