Eva Herman

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Eva Hermann bei einer Buchvorstellung 2006

Eva Herman (eigentlich Eva Herrmann; * 9. November 1958 in Emden) ist eine deutsche Autorin und Fernsehmoderatorin.

1 Leben[Bearbeiten]

Bekannt wurde sie von 1989 bis 2006 als Nachrichtensprecherin der Tagesschau. In einigen Büchern (wie z.B. in Das Eva-Prinzip) kritisierte sie den Feminismus und isolierte sich damit nach und nach von den Fernsehgewaltigen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, die als 1968ger den Marsch durch die Institutionen erfolgreich bestanden hatten und die nun ihre Ansichten gegen den linken Mainstream mißbilligten. Ihr wurde vom NDR aufgrund dubioser Vorhaltungen gekündigt.

Nachdem sie gegen ihre Kündigung geklagt hatte, wurde sie am 9. Oktober 2007 in die Talkshow Johannes B. Kerners eingeladen und effektvoll nach 53 Minuten hinausgeworfen. Das ZDF hatte mittags ein Medienereignis angekündigt. Am Abend spielte der kommunistische FU-Professor Wolfgang Wippermann, der sonst eher selten im Fernsehen zu sehen ist, die Rolle des Stichwortgebers. Margarete Schreinemakers spielte sich selbst als empörte Betroffene. Diese Kerner-Sendung hatte die bis dahin höchste Einschaltquote des Jahres 2007.

Rechtsparteien wie die Schill-Partei oder die DVU versuchten sie danach zu vereinnahmen. Sie wehrte sich erfolgreich mit Unterlassungsklagen. Ihre Klage auf Wiedereinstellung beim NDR wurde jedoch abgewiesen, da sie nicht als Arbeitnehmerin eingeschätzt wurde und sich deshalb auch nicht auf den geltenden Kündigungsschutz berufen konnte.

Ihre Klagen gegenüber der Deutsche Presse-Agentur und dem Hamburger Abendblatt , die versucht hatten, sie mittels verkürzten Zitaten als Anhängerin des Nationalsozialismus zu "entlarven", hat sie jedoch gewonnen. Franz Josef Wagners Brief an Eva Herman (Dumme Kuh) kostete ihn 10000 DM Schmerzensgeld. Das ZDF musste sich verpflichten, eine eigenwillig verkürzte Darstellung des Kerner/Herman-Falles im Jahresrückblick 2007 nicht zu wiederholen und Kopien dieses Beitrags auf YouTube etc. zu untersagen.

Am 24. Juli 2010 kritisierte sie die Stadt Duisburg als Sodom und Gomorrha, weil diese ihre Loveparade 2010 als eine Kulturveranstaltung auf höchstem Niveau angepriesen hatte, wobei es doch eigentlich nur darum gehe, dass sich hundertausende Jugendliche volldröhnen würden, um dann einen Sexpartner zu finden.[1]

2 Auftritte[Bearbeiten]


3 Videos: Eva Herman bei Kerner (ungeschnitten in zwei Folgen)[Bearbeiten]

4 Weblinks[Bearbeiten]

deutschen und
englischen Version der Internet Movie Database

5 Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. http://www.focus.de/panorama/welt/loveparade-eva-herman-geisselt-alkohol-und-sexorgie_aid_534280.html
  2. POLITISCH ÜBER-KORREKT: WAS DARF MAN NOCH SAGEN? - Sendung vom Sonntag, 18.09.2011

6 Andere Lexika[Bearbeiten]