Versetzung der al-Aqsa-Moschee in Jerusalem

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Blick auf den Tempelberg in Jerusalem und die al-Aqsa-Moschee aus der Luft

Die Versetzung der al-Aqsa-Moschee in Jerusalem ist ein Vorschlag zur Lösung politischer Probleme in der Region Naher Osten und wird als Projekt zur Förderung des Weltfriedens vorgeschlagen.

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1 Das Problem

Immer wieder kommt es in Jerusalem rund um die auf dem Tempelberg stehende al-Aqsa-Moschee zu gewalttätigen Konflikten zwischen Juden und Arabern bzw. Palästinensern. Zudem ist das Gebiet ein häufiger Streitpunkt zwischen den jeweiligen Behörden. Den Juden ist die zum Tempelberg gehörende Klagemauer sehr wichtig und den Muslimen die al-Aqsa-Moschee. Die Klagemauer ist heute einer der meistbesuchten Orte in Jerusalem. Der Platz dient als Veranstaltungsort für religiöse oder militärische Zeremonien.[1] 1969 verübte der australische Tourist Denis Michael Rohan einen Brandanschlag auf die al-Aqsa-Moschee, bei dem unter anderem die Dekoration des Mihrab in der Südwand stark beschädigt und der Minbar mit seiner Intarsienarbeit aus Zedernholz zerstört wurde, beides Geschenke Sultan Saladins. Rohan wurde bei seiner Tat offenbar von einem religiösen Wahn geleitet. 1984 entzog die israelische Regierung die Klagemauer der Verwaltung der Waqf-Behörde und erklärte sie zum staatlichen Eigentum.[2] Nicht-Muslimen ist (Stand 2003) der Aufenthalt in der al-Aqsa-Moschee nur mit Sondergenehmigung der Waqf-Behörde gestattet – generell ist er unerwünscht.[3] Der Zugang zum Tempelberg ist für Muslime über acht Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich.[4] Alle Tore werden von israelischen Polizisten und Angestellten des Waqf überwacht. Andersgläubigen ist der Zutritt nur über die Mughrabi-Brücke und das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten und nur von Samstag bis Donnerstag möglich.[5]

Religiöse Fanatiker werden in diesem Areal immer wieder gewalttätig,[6] und es kommt dann häufig zu Auseinandersetzungen mit der israelischen Polizei. Regelmäßig gibt es dabei Tote und Verletzte. Bei Umbauten in diesem Areal könnte der Felsendom nachhaltig beschädigt werden, sodass im Einzelfall ein Gericht entscheiden muss.[7][8]

2 Lösungsvorschlag

Eine Lösung, um hier dauerhaft Frieden zu schaffen, wäre eine Versetzung der al-Aqsa-Moschee z.B. in den Gazastreifen oder einen anderen Teil der Palästinensischen Autonomiegebiete. Dann könnten die Muslime dort ungestört durch "ungläubige Kufar" ihrem Allah und seinem Propheten Mohammed huldigen. Die Muslime/Palästinenser hätten dann keinen Grund mehr zu jammern und keinen Vorwand mehr für ihre permanenten gewalttätigen Ausschreitungen rund um Tempelberg und al-Aqsa-Moschee.

Das hätte für sie den großen Vorteil, dass sie in unmittelbarer Nähe einer prächtigen Moschee wohnend jeden Tag ohne lange Anreise zum Gebet in die al-Aqsa-Moschee gehen könnten. Außerdem würden wenn die al-Aqsa-Moschee nicht mehr in Israel sondern einem muslimischen Land steht jedes Jahr sicher Millionen von muslimischen Pilgern die Moschee besuchen. Die dorthin umgesiedelten Muslime könnten mit Souvenirverkauf, Gastronomie und Pensionen bzw. Hotels viel Geld verdienen.

Ein weitere Vorteil wäre, dass die Juden - falls sie das möchten - an der neuen unbebauten Stelle auf dem Tempelberg wieder den von den Römern zerstörten Tempel errichten könnten. Bisher gibt es jedoch hierfür keine konkreten Pläne. Ein Vorschlag ist - wie auf dem Bild zu erkennen - die Nutzung eines anderen Platzes, doch scheint sich bisher nur eine kleine Minderheit dafür auszusprechen; ein 2004 gegründeter israelischer Sanhedrin hatte 2016 einen solche Idee vorgestellt.[9] Anderen Plänen zufolge müsste der Jerusalemer Felsendom abgerissen werden.[10].

3 Technische und politische Umsetzung

Dass solche Projekte technisch machbar sind zeigte bereits in den 1960er-Jahren die Versetzung der weltbekannten Tempelanlage von Abu Simbel in Ägypten, die wegen dem Bau des Assuan-Staudamms von der Überflutung bedroht war. Mittels Spenden aus über 50 Ländern und einer Rettungsaktion der UNESCO wurde der Tempel mit Sägen in 1.036 Blöcke zerteilt, und die Blöcke wurden an einer anderen Stelle wieder originalgetreu zusammen gesetzt.

Ab 1977 wurde die auf einer Insel im Nil gelegene, ägyptische Tempelanlage Philae mitsamt Insel versetzt, um sie ebenfalls vor der Überstauung durch den Assuan-Staudamm zu bewahren.

Auch die al-Aqsa-Moschee könnte man in dieser Weise abbauen und woanders wieder aufbauen. Die EU, Israel und die UNO könnten dafür das Geld bereitstellen und westliche und israelische Fachleute könnten die Versetzung der Moschee durchführen.

4 Apell des Autors an die Weltgemeinschaft

Der Autor fragt die Weltgemeinschaft, die deutsche Bundesregierung, die EU, US-Präsident Joe Biden, Präsident Vladimir Putin, den Zentralrat der Muslime in Deutschland, die muslimischen Länder des Nahen Ostens, Israel, die UNO und UNESCO also:

5 Weblinks

6 Literatur

7 Audio und Video

8 Siehe auch

9 Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Christoph Gerhard: Marco Polo Reiseführer Jerusalem. Verlag Mairdumont, Ostfildern 2001, ISBN 3-89525-928-4, S. 31, 32.
  2. Rivka Gonen: Contested Holiness, Jersey City 2003, S. 150.
  3. Tense times at Jerusalem holy site, Martin Asser, BBC News, 1. September 2003
  4. Yuval Jobani, Nahshon Perez: Governing the Sacred: Political Toleration in Five Contested Sacred Sites, Oxford 2020, S. 144.
  5. https://de.wikipedia.org/wiki/Tempelberg#Zutritt_und_Zutrittsbeschr%C3%A4nkungen
  6. Max Küchler: Jerusalem. Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt, Göttingen 2007, S. 164.
  7. Yitzhak Reiter: Jewish–Muslim Modus Vivendi at the Temple Mount / Haram al-Sharif Since 1967. In: Marshall J. Breger, Ora Ahimeir (Hrsg.): Jerusalem: A City and Its Future. Jerusalem Institute of Israel Studies, Syracuse University Press, New York 2002, S. 269ff., hier S. 281. Vgl. HCJ 193/86 (Temple Mount Faithful v. the State of Israel) und HCJ 4185/90 (Temple Mount Faithful et al. v. the Attorney General)
  8. Yitzhak Reiter: Contested Holy Places in Israel–Palestine: Sharing and Conflict Resolution. Routledge, London / New York 2017, S. 28.
  9. Quelle: Putin und Trump sollen den dritten Tempel bauen, Meldung auf www.obrist-impulse.net vom 31. Januar 2017, abgerufen am 12. Juni 2017
  10. privates Video auf YouTube (spätestens seit August 2020 offline)

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