Sind Muslime die neuen Juden?

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Juden mussten im Nationalsozialismus zwecks Erleichterung von Ausgrenzung und Diskriminierung einen gelben Judenstern tragen - Eine vergleichbare diskriminierende und ausgrenzende Kennzeichnungspflicht für Muslime existierte dagegen niemals
Mit der plakativen Behauptung "Muslime sind die neuen Juden!" [1] wird seit einigen Jahren eine Ähnlichkeit oder gar eine Gleichsetzung von Antisemitismus und der Ablehnung des Islam und/oder von Muslimen vorgenommen. Etliche Wissenschaftler und Publizisten widersprechen dem Vergleich und der Gleichsetzung von Islamkritik und Antisemitismus und sehen darin sogar eine Verharmlosung des Antisemitismus und der an Juden verübten Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus.

1 Ausgangsfrage[Bearbeiten]

  • Dass die Juden in Deutschland und ganz Europa seit Jahrhunderten starker gruppenspezifischer Diskriminierung ausgesetzt waren, ist unbestreitbarer historischer Fakt.
  • Ob Muslime in Deutschland und Europa auf starke gruppenspezifische Feindschaft und Ablehnung stoßen oder nicht, wird unter dem Begriff "Islamophobie" kontrovers diskutiert.
  • Die Entwicklung der Debatte beschreibt das Buch Islamophobie und Antisemitismus - Ein umstrittener Vergleich dabei folgendermaßen:
"Die Vorstellung von einem geschlossenen Feindbild gegen Muslime und einer damit korrespondierenden politischen Bewegung hat während der letzten Jahre dazu angeregt, "Islamophobie" mit Antisemitismus vergleichen zu wollen. Zunächst waren derartige Vergleiche nicht durch wissenschaftliche Erkenntnisinteressen motiviert, sondern fanden sich im Feuilleton führender Printmedien. Erst von dort aus nahm der Vergleich seinen Weg in die sozialwissenschaftliche Sphäre. Früh sind kritische Einwände vorgebracht worden, und so kehrte der Streit zunächst ins Feuilleton zurück, wobei sich skeptiker und Befürworter des Vergleichs nun immer heftiger zu Wort meldeten." [2]

2 Muslime sind die neuen Juden![Bearbeiten]

  • Der Historiker Wolfgang Benz veranstaltete im Jahr 2008 im Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin eine Tagung über das Verhältnis von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Dabei konstatierte er mit folgenden Worten starke Ähnlichkeiten zwischen Islamfeindschaft und Antisemitismus:
    Die vereinzelte Ablehnung auf die der Bau von Moscheen in Deutschland stößt wird von Angelika Königseder mit der antisemtischen Gegenwehr gegen den Bau von Synagogen im 19. Jahrhundert gleichgesetzt
"Die Parallelen zu Antisemitismus und Judenfeindschaft sind unverkennbar: Mit Stereotypen und Konstrukten, die als Instrumentarium des Antisemitismus geläufig sind, wird Stimmung gegen Muslime erzeugt. (...) Die Verabredung einer Mehrheit gegen das Kollektiv der Minderheit, das ausgegrenzt wird (einst und immer noch ,die Juden', jetzt zusätzlich ,die Muslime'), ist gefährlich, wie das Paradigma der Judenfeindschaft durch seine Umsetzung im Völkermord lehrt. Aufgabe der Antisemitismusforschung, die sich als Vorurteilsforschung begreift und Judenfeindschaft als erkenntnisleitendes Paradigma versteht, ist es, beide Phänomene in den Blick zu nehmen: Hass gegen die Juden und den Judenstaat, wie er von Muslimen artikuliert wird, und Hass gegen die Muslime, der sich der gleichen Methoden bedient, die vom christlichen Antijudaismus wie vom rassistischen Antisemitismus entwickelt werden." [3]
  • Armin Langer sieht die Muslime als die neuen Juden, und meint u.a.:
"Doch nicht wir Juden müssen im Jahr 2014 Angst haben. Egal wie allgegenwärtig Antisemitismus in Deutschland ist, wir Juden sind nicht mehr die Hauptzielgruppe von Diskriminierung und Hass: Nach der Shoah, einem prägenden Ereignis in der jüdischen Psyche, wurden wir endlich Teil des Mainstreams in Deutschland, in Europa. Der Jude" ist nicht mehr schwach. Die neuen Juden sind die Muslime. In den meisten Bundesländern ist es Muslimen nicht erlaubt, ihre Toten islamischen Ritualen gemäß zu beerdigen. Der Muezzin darf die Gläubigen nicht zum Freitagsgebet rufen. Muslimische Gemeinden sind vom Privileg der Kirchensteuer ausgeschlossen." [4]
  • Angelika Königseder, Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung, meinte, dass Bürgerinitiativen gegen im Stadtbild sichtbare Moscheebauten an antismeitische Proteste gegen den Bau von Synagogen im 19. Jahrhundert erinnerten. [5]
  • Zustimmung zur Gleichsetzung von Antisemitismus und Islamfeindschaft kam von Micha Brumlik. Er meinte in einem Interview dazu u.a.:
"Ich finde, dass Wolfgang Benz, was die sozialpsychologische Sache angeht, mit seinem Vergleich der heutigen Islamfeindlichkeit und der Judenfeindschaft des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts völlig recht hat. Es geht hier zunächst einmal nicht darum, wie sich Juden und Muslime tatsächlich verhalten, sondern welche Wahnvorstellungen sich bei den Antisemiten und bei den heutigen Muslimfeinden vorfinden lassen." [6]
  • Die britischen Forscher Nasar Meer und Theseen Noorani sehen einen Vergleich von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit - ohne beide gleichzusetzen - als Möglichkeit, neue Einsichten über Antisemitismus und Islamfeindlichkeit zu gewinnen. [7]
  • Auch die britische Journalistin India Knight bezeichnete im Jahr 2006 Muslime als die neuen Juden. In der Sunday Times schrieb sie am 15. Oktober 2006 einen Artikel mit dem Titel "Muslims are the new Jews". Die britische Journalistin Yasmin Alibhai-Brown meinte im Jahr 2006 ebenfalls "Today the new Jews of Europe are Muslims". [8]
  • Rana Kabbani chrakterisierte während des Bosnienkrieges die Muslime u.a. als "the new Palestinians of Europe". [9]
  • Der britische Labour-Politiker, Parlamentsabgeordnete und Minister Shahid Malik verglich die Lage der Muslime heute mit folgenden Worten mit denen der Juden im Dritten Reich:
"In the way that it was and still is in some parts, almost legitimate to target Jews, many Muslims would say we feel the exact same way - that somehow there is a message out there that it is OK to target people as long as they are Muslims." [10]

3 Muslime sind nicht die neuen Juden![Bearbeiten]

"Sehr in Mode sind derzeit Arbeiten über "Antisemitismus und Islamophobie", deren Verfasser aufrichtig versichern, sie würden das eine mit dem anderen nicht gleichsetzen, sondern nur vergleichen. Und Vergleiche anzustellen sei eine wissenschaftlich bewährte und zulässige Methode. Das stimmt. Grundsätzlich kann man alles mit allem vergleichen. Die Wehrmacht mit der Heilsarmee, einen Bikini mit einer Burka und die GEZ mit der Camorra. Und deswegen kann man auch – theoretisch – den Antisemitismus mit der Islamophobie vergleichen, auch wenn das eine Phänomen mindestens 2000 Jahre alt ist und das andere ein Kampfbegriff, der von Ayatollah Khomeini vor 30 Jahren kreiert wurde. Praktisch läuft der Vergleich – ausgesprochen oder insinuiert – darauf hinaus, dass die Muslime die Juden von heute sind und die sogenannte Islamophobie "strukturell" dem Antisemitismus verwandt ist. Was auch nicht ganz falsch ist, wenn man bedenkt, dass ein Nilpferd mit einem Menschen einiges gemeinsam hat: Es isst, schläft, verdaut und pflanzt sich heterosexuell fort." [12]
  • Broder beschreibt die wesentlichen Unterschiede zwischen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit u.a. mit folgenden Worten:
"Basiert der Antisemitismus also auf hysterischen Ängsten, Erfindungen, Projektionen und Neidgefühlen, hat die "Islamophobie" eine reale Basis. Es sind die Terroranschläge islamischer Terroristen, die sich auf ihren Glauben berufen, es sind die in der Tradition verwurzelten Ehrenmorde, die mit den üblichen "Familiendramen" nicht zu vergleichen sind, es ist das Wüten der Taliban in Afghanistan, es sind die von Muslimen begangenen Anschläge in Pakistan und im Irak, denen vor allem Muslime zum Opfer fallen, es sind die Kinderehen, die in Saudi-Arabien geschlossen werden, und die "Ehen auf Zeit", die im Iran die Prostitution ersetzen; es sind die Steinigungen von Ehebrecherinnen, und es ist das Aufhängen von Homosexuellen; es ist das Beharren darauf, dass Islam "Frieden" bedeutet, entgegen allem Augenschein."
Im Gegensatz zur Separierung der Juden (hier Juden im Warschauer Getto) wurde eine Separierung von Muslimen in Gettos von nicht einmal von ausländerfeindlicher Seite angedacht
  • Der Politologe Matthias Küntzel sah in einer Gleichsetzung von Antisemitismus und Islamfeindschaft eine "Trivialisierung des Holocaust".
  • Clemens Heni hält einen Vergleich von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit für wissenschaftlichen Unsinn, und schreibt dazu u.a.:
"Kein einziges der genannten Beispiele aus dem schier unerschöpflichen Arsenal des Judenhasses gibt es bezüglich der Muslime. Kein einziges. Rassismus hingegen, Diskriminierung im weiteren Sinne, auch gegenüber muslimischen und nicht-muslimischen Türken sowie anderen Muslimen in Deutschland gibt es. Das würde niemand leugnen. Doch es ist an Absurdität, Infamie, Unwissenschaftlichkeit schwer zu überbieten, diese Form der Ausgrenzung mit Antisemitismus gleich zu setzen. (...) Nun so zu tun, also ob "die Muslime" einer Gefahr ausgesetzt seien wie die Juden vor Auschwitz, oder auch nur vor 1933, oder auch nur davor – das ist wissenschaftlich nicht haltbar. (...) Damit wird von einem staatlich sehr gut ausgestatteten Zentrum ganz offensiv die Relativierung des Holocaust vorangetrieben und Antisemitismus völlig unspezifisch mit Rassismus gleichgesetzt." [13]
  • Folgende Punkte sprechen gegen eine Gleichsetzung von Islamfeindschaft und Antisemitismus:
  1. Antisemitismus und Islamophobie zu vergleichen übersieht, dass der Antisemitismus im Unterschied zur Islamophobie im Holocaust zu einem in der Geschichte einmaligen Verbrechen geführt hat und der Judenhass damit seinem Wesen nach eine sehr viel destruktivere Einstellung darstellt als einfache Vorurteile gegen Muslime. Beides miteinander zu vergleichen führt somit zu einer beinahe leugnenden Verharmlosung des Antisemitismus und seiner Folgen.
  2. Im Gegensatz zur Judenverfolgung im Dritten Reich gibt es in Deutschland keinerlei staatliche bzw. instritutionelle Diskriminierung von Muslimen. Es gibt keinerlei Berufsverbote gegen Muslime, keine Beschränkung ihrer Religionsausübung, keine Kennzeichnungspflicht wie mit dem Judenstern, keinen zwangsweisen Transport in Gettos und keine Rassegesetze wie damals gegen die Juden. Der Staat bietet dagegen Integrationsmassnahmen für Muslime an und tritt in Dialog mit Vertretern des Islam.
  3. Antisemitismus und Islamfeindschaft lassn sich nicht miteinander vergleichen, weil es die zweite Vergleichsgröße, d.h. die Islamophobie, überhaupt nicht als wissenschaftlichen Begriff gibt. Der Begriff "Islamophobie" ist nur ein Kontrukt einer geschickten Strategie um teils berechtigte Kritik an der Religion des Islam selbst bzw. an vielen Muslimen zu delegitimieren. Die Bundeszentrale für politische Bildung lehnt eine Gleichsetzung von Islamfeindschaft und Antisemitismus ebenfalls ab. Sie schreibt dazu u.a.: "In Deutschland sind es dabei meist islamistische Organisationen und Websites aus dem Spektrum des sehr rigiden und sich eng am Wortlaut der religiösen Quellen orientierenden salafitischen Islam[7] , die den Antisemitismus heranziehen, um auf "Islamophobie" hinzuweisen: Ganz gezielt betreiben diese – etwa im Zusammenhang mit dem islamfeindlich motivierten Mord an Marwa El-Sherbini im Sommer 2009 in Dresden – über den Vergleich mit dem Antisemitismus eine Dramatisierung der Bedrohung von deutschen Muslimen. Auf den Internetseiten im Umfeld des vor allem bei sehr religiösen jungen Muslimen und Konvertiten populären Predigers Pierre Vogel (z.B. muslimegegenrechts.de) wird dazu vor einem "Holocaust gegen Muslime" gewarnt. Schließlich gleiche die heutige Hetze gegen Muslime jenen "Propagandamethoden von Adolf Hitler", die die Menschen bereit für den Massenmord gemacht hätten. Gegen die Islamophobie, so die Propaganda der Salafiten, müssten sich die Muslime um den "wahren Islam" zusammenschließen. Hier dient der Vergleich von "Islamophobie" und Antisemitismus ganz offensichtlich dem Ziel, unter jungen Muslimen Anhänger für den salafitischen Islam zu werben." [14]
  4. Eine Gleichsetzung von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ist zutiefst ahistorisch, weil sie die vielen historischen Unterschiede zwischen beiden Phänomenen ignoriert.
  5. Die Idee der Vernichtung der Gruppe der Juden ist für den modernen Antisemitismus Ende des 19. Jahrhunderts typisch. Eine solche negative Antifigur stellen die Muslime im Kontext von Islamfeindlichkeit nicht dar. Der moderne Antisemitismus beruht auf Fantasien einer jüdischen Weltverschwörung gegen die Menschheit. Dagegen tauchen in der Islamfeindlichkeit/Islamophobie verschwörungstheoretische Ideen nur in Einzelfällen auf.
  6. Der moderne Antisemitismus ist antimodern. Islamophobie bzw. die Islamfeindlichkeit beruft sich hingegen in der Regel ausdrücklich auf die Tradition der Aufklärung und gibt sich als anti-traditionalistisch.
  7. Der Antisemitismus ist eine "Weltanschauung", die auch ohne Juden funktioniert. Unabhängig vom realem Verhalten der Juden beruht er allein auf der Fiktion von den Juden als Verschwörern. Dagegen liegen der Islamfeindlichkeit konkrete gesellschaftliche Probleme der Integration, des Terrorismus und andere Phänomene und Fragen zugrunde, die im Unterschied zu den gesellschaftlichen Ursachen des Antisemitismus, durchaus mit dem Islam und der Existenz von muslimischen Minderheiten zu tun haben.
  • Klaus Faber lehnt eine Gleichsetzung von Antisemitismus und Islamfeindschaft folgendermaßen ab:
"Es gibt überdies keinen Islamhass, keine "Islamophobie", die dahin geht, Muslime in aller Welt zu verfolgen und sie in all ihren Heimatländern unter den Verdacht einer Weltverschwörung zu setzen und sie schließlich anzugreifen und auszurotten. Einen solchen Hass gibt es nur gegenüber der jüdischen Gemeinschaft und dem Staat Israel. Wer diese Art von Sonderbehandlung Israels nicht als Unrecht erkennt, dafür aber in der "Islamophobie" eine Hauptgefahr wahrnimmt, die in ihrer abstrakten Dimension dem Antisemitismus gleichzustellen sei, der bedient, zurückhaltend formuliert, Vorurteile in der Problemwahrnehmung." [15]
  • Auch von jüdischer Seite verwahrt man sich, speziell angesichts des Holocaust, gegen eine simple Gleichsetzung von Islamophobie und Antisemitismus. Der israelische Journalist Benjamin Weinthal schreibt dazu u.a.:
"It is now a commonplace in Europe to regard antisemitism and the more recent phenomenon, `Islamophobia`, as much of a muchness. Yet there are important historical distinctions between the hatred of Jews and anti-Muslim prejudice. While European Muslims are without question subject of discrimination and violence, no reasonable observer could claim that they face the prospect of a Final Solution-style extermination plan." [16]
  • Die Welt meint zum Vergleich von Islamophobie und Antisemitismus u.a.:
"Antisemitismus und Islamfeindschaft oder "Islamophobie" kann man nicht gleichsetzen. Niemand will Muslime in allen Ländern angreifen und ausrotten oder ein muslimisches Land auslöschen. Niemand macht Muslime und den Islam für alle möglichen globalen Übel verantwortlich. Wenn man wahrnimmt, was dazu demgegenüber in vielen Medien islamischer Länder über Israel und die Juden tagtäglich geschrieben und auf andere Weise verbreitet wird, erkennt man den fundamentalen Unterschied." [17]
"Der Vorwurf, dass Muslime eine ähnliche Erfahrung machen, wie es der Holocaust für das europäische Judentum war, ist natürlich absurd. Es gibt kein Verbot für Eheschließungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen wie es die Nürnberger Rassengesetze für Juden und Nichtjuden waren. Geschweige denn gibt es Todeslager für Anhänger des islamischen Glaubens." [18]

4 Links und Quellen[Bearbeiten]

4.1 Siehe auch[Bearbeiten]

4.2 Weblinks[Bearbeiten]

4.2.1 Bilder / Fotos[Bearbeiten]

4.2.2 Videos[Bearbeiten]

4.3 Literatur[Bearbeiten]

  • Gideon Botsch, Olaf Glöckner und Christoph Kopke: Islamophobie und Antisemitismus - Ein umstrittener Vergleich, De Gruyter, 2012
  • John Bunzl und Alexandra Senfft: Zwischen Antisemitismus und Islamophobie - Vorurteile und Projektionen in Europa und Nahost, VSA-Verlag, 2008

4.4 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Armin Langer: Rassismus und Antisemitismus in Deutschland - "Muslime sind die neuen Juden"
  2. Gideon Botsch, Olaf Glöckner und Christoph Kopke: Islamophobie und Antisemitismus - Ein umstrittener Vergleich, De Gruyter, 2012, S. 2
  3. Antisemitismus und Islamfeindlichkeit - Vergleichen heißt nicht gleichsetzen
  4. Armin Langer: Rassismus und Antisemitismus in Deutschland - "Muslime sind die neuen Juden"
  5. Amory Burchard: Antisemitismus und Islamfeindlichkeit - Historiker Wolfgang Benz verteidigt seine Thesen
  6. Neue Feindschaft, alte Muster - Micha Brumlik zum Vergleich von Islamophobie und Antisemitismus / Ein Versuch, die "Benz-Broder-Debatte" zu versachlichen
  7. Julian Wetzel: Parallelen zwischen Antisemitismus und Islamfeindschaft heute; in Gideon Botsch, Olaf Glöckner und Christoph Kopke: Islamophobie und Antisemitismus - Ein umstrittener Vergleich, De Gruyter, 2012, S. 91
  8. Humayun Ansari und Farid Hafez: From the Far Right to the Mainstream - Islamophobia in Party Politics and the Media, Campus Verlag GmbH, Frankfurt a. M., 2012, S. 21
  9. Fußnote in Kate E. Tunstall: Displacement, Asylum, Migration - The Oxford Amnesty Lectures 2004, Oxford University Press, 2006
  10. 'We Muslims are the new Jews' says MP who has been victim of a hit-and-run and a firebomb attack
  11. Islamfeindlichkeit und Antisemitismus - ein schwieriger Vergleich / Ein Versuch, die "Benz-Broder-Debatte" zu versachlichen
  12. Henryk M. Broder: Islamkritik ist nicht vergleichbar mit Judenhass
  13. Clemens Heni: Antisemitismus ist eine Gefahr – „Islamophobie“ ein Phantasma
  14. bpb: Die Islamophobie und was sie vom Antisemitismus unterscheidet - Anmerkungen zu einem Vergleich
  15. „Islamischer Antisemitismus“ und „Islamophobie“ / Zwei unterschiedliche Begriffe – ein Phänomen der Diskriminierung?
  16. Benjamin Weinthal: Dangers of ignoring, in The Jewish Chronicle, 13.01.2011
  17. Klaus Faber: Ein schiefer Vergleich
  18. Islamophobie und Antisemitismus - Die neuen alten Juden