Kloster

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Das Kloster Allerheiligen (Schwarzwald) wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Es ist heute nur noch eine Ruine

Das Kloster (von lateinisch claustrum = „verschlossen“) ist ein Gebäude, in dem sich Mönche oder Nonnen auf die Ausübung ihres Glaubens konzentrieren. Für das Gemeinschaftsleben werden Regeln aufgestellt, die ständigen Bewohner eines Klosters gehören meist einer Ordensgemeinschaft an. Je nach Ordensgemeinschaft steht ein Kloster auch für die Öffentlichkeit zur Verfügung. In den meisten Klöstern leben Mönche und Nonnen streng getrennt.

Die ersten christlichen Klöster entstanden im 4. Jahrhundert in Ägypten und Palästina. Im Buddhismus sind Klöster schon seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. bekannt.

Zu einem Kloster gehören außer dem Wohngebäude oft noch weitere bauliche Anlagen, wie Wirtschaftsgebäude und ein Garten zur Selbstversorgung sowie eine Kirche. Im Mittelalter gab es auch ein Schule im Kloster, die der übrigen Bevölkerung offenstand. Bekannt wurden vor allem die Klöster der Benediktiner und Zisterzienser. Einige Ordensgemeinschaften haben sich dagegen weitgehend gegenüber der Welt abgeschlossen. Zu den sehr verschlossenen Klöstern gehören die Jungfrauen der ewigen Anbetung.[1] Seit der Reformation haben die Klöster in Europa ihren Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und damit auch ihre Bedeutung verloren. Heute spielen sie nur noch in der römisch-katholischen Kirche und in den asiatischen Religionen eine Rolle.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ordensgemeinschaften.at/orden/frauenorden/160-kapuzinerinnen-von-der-ewigen-anbetung-kloster-st-maria-loreto