Xenon

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Xenon
Atomsymbol Xe
Ordnungszahl 58
Relative Atommasse 131,293
Schmelzpunkt −111,7 °C (161,4 K)
Siedepunkt −108 °C (165,0 K)
Dichte (gasförmig) 0,0059 g/cm^3
Dichte (flüssig) 3,06 g/cm^3
Dichte (kritisch) 1,105 g/cm^3
Krit. Temperatur 289,78 K
Krit. Druck 58,8 bar
1. Ionisierungspotential 12,129 eV

Xenon (von griechisch ξένος xénos = „fremd“) ist ein chemisches Element und gehört wie Helium, Neon, Argon und Krypton zu den Edelgasen. Es ist das seltenste nichtradioaktive Element auf der Erde.


1 Entdecker

WILLIAM RAMSAY und M. W. TRAVERS 1898.

2 Eigenschaften

Die rel. Atommasse ist 131,30; es gibt 9 stabile Xe-Isotope, die drei häufigsten sind: 132Xe 129Xe und 131Xe. Von den 23 instabilen Xe-lsotopen hat 145Xe mit 0,9 s die kürzeste Halbwertszeit, 127Xe mit 36,4 d die längste. Die Elektronenkonfiguration ist [Kr] (4d)10 (5s)2 (5p)6.

3 Nachweis

Erfolgt mit Hilfe der "Spektroskopischen Methoden".

4 Vorkommen

Xenon ist eines der seltensten Elemente der Erde. Luft enthält nur 0,08 ml pro m^3. Gesamtvorkommen: 1,5•10^13 mol.

5 Gewinnung

Als Nebenprodukt in Sauerstoffanlagen aus dem Krypton-Xenon-Konzentrat.

6 Verwendung

Füllgas für Lampen, in geringen Mengen auch als Flüssigkeit für Xe-Blasenkammern. Wegen des sehr hohen Einfangquerschnitts für thermische Neutronen (σ = 2,65•10^6 barn) ist [135Xe] Xenon ein Reaktorgift.

7 Verbindung

Als erste echte Edelgasverbindung wurde XePtF6 synthetisiert, es folgten XeF2, XeF4 und XeF6.

8 Beispiel

XeF6 wird direkt aus den Elementen Xe und F2 im Mischungsverhältnis 1 : 20 unter 60 bar Überdruck bei 300°C in Nickelgefässen hergestellt. Die thermische Energie dient der Spaltung des F2, da nur atomare F mit Xe reagieren. Weiterhin hebt die Energie die Elektronen aus den abgeschlossenen s, p-Unterschalen des Xe in die d-Unterschale. Diese promovierten Elektronen bilden mit den Elektronen des F ein Elektronenpaar (sp3d3-Hybrid). Es entstehen farblose Kristalle. Inzwischen sind auch Sauerstoff- und stickstoffhaltige Xe-Verbindungen bekannt.

9 Quelle

dtv-Atlas, „Chemie – Allgemeine & Organische Chemie“, Bd.1, S.77, ISBN: 3-423-03217-0

10 Andere Lexika

http://www.chemie.de/lexikon/Xenon.html

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