WeserStrom

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Die Interessengemeinschaft WeserStrom ist ein Zusammenschluss von Personen aus der Stadt Bremen und Investoren aus ganz Europa im Bereich der Erneuerbaren Energien. Sie wurde zunächst als Genossenschaft konzipiert und betätigt sich seit dem Jahr 2010 auch als Aktionärsvereinigung. Sie vertritt Interessen von Kapitalanlegern sowohl bei Aktiengesellschaften als auch bei anderen Kapitalgesellschaften. Rechtlich hat sie den Status einer GbR. Im Unterschied zu anderen Organisationen in diesem Bereich unterstützt sie keine Vorhaben im Bereich Biomasse, sondern setzt ausschließlich auf Sonnenenergie (vor allem Photovoltaik), Wasserkraft, Windkraft und Speichertechnologien.

1 Geschichte

Anlass für die Gründung war der Aufbau einer Bürgerbeteiligung am neuen Weserkraftwerk in Bremen, das als Ersatz für ein älteres Wasserkraftwerk errichtet werden sollte. Die Gründungsversammlung fand am 7. März 2002 in Bremen statt. Geworben wurde in öffentlichen Anzeigen mit einer Beteiligung ab 50 bzw. 100 Euro. Zu den Gründern gehörten neben den Initiatoren des Weserkraftwerkes auch Bremer Persönlichkeiten wie der Atomkraftgegner Wolfgang Knigge, Inhaber des Bremer Cafés Knigge in dritter Generation, und der Elektroingenieur Heinz B. Maass, der vor allem als Hobbyforscher auf den Spuren von Barry Fell bekannt geworden war. An der Gründungsversammlung nahm Robert Werner als Vertreter des Stromversorgers Greenpeace energy eG teil. Zum Vorstand gehört seit der Gründung der Bremer Umweltwissenschaftler Frank M. Rauch, ein bekanntes Aufsichtsratsmitglied war Klaus Prietzel, Betriebsleiter der Recycling-Höfe in Bremen und Vorsitzender des BUND-Landesverbandes Bremen.

Die Idee eines Bürgerkraftwerks, für das mindestens neun Millionen Euro aufgebracht werden sollten, weckte besondere Aufmerksamkeit. Nach Auskunft von Greenpeace energy eG gab es im Jahre 2003 über 1000 Interessenten an der Bürgerbeteiligung. Die Bremer Landesbank gab sogar eine Zusage für die Fremdfinanzierung über eine Laufzeit von 30 Jahren, falls durch die Bürgerbeteiligung nicht genügend Kapital zusammenkommen würde. Da sich der Bau des Weserkraftwerks über die Jahre verzögerte, wurde von der geplanten Bürgerbeteiligung Abstand genommen, zumal inzwischen die swb als Rechtsnachfolger der Stadtwerke Bremen und der Turbinenhersteller Enercon als Hauptkapitalgeber eingestiegen waren. Informationen zu der Interessengemeinschaft waren nach der Löschung bei Wikipedia im UnternehmensWiki zu finden. Der Auftritt im World Wide Web beschränkt sich seit Oktober 2021 auf eine Facebookseite.

Das angesammelte Kapital der WeserStrom Interessengemeinschaft ist überwiegend in Aktien von Unternehmen angelegt, die z.B. auch im ÖkoDAX zu finden waren. Im Jahr 2012 wurde der Öko-Strom-Index als Börsenbarometer entwickelt. Zudem war die Gründung eines Vereins geplant.

2 Weblinks

  • Internetauftritt: www.weserstrom-genossenschaft.de, offline
  • Website bei Facebook

3 Andere Lexika

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