Michael Kühntopf

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Profil.png Profil: Kühntopf, Michael
Beruf Deutsch-schweizerischer Kulturwissenschaftler, Publizist und Autor
Persönliche Daten
11. August 1957
Düsseldorf


Michael Kühntopf (von 1987 bis 2006: Michael Kühntopf-Gentz; * 1957 in Düsseldorf) ist ein deutsch-schweizerischer Kultur- und Religionswissenschaftler, Publizist und Autor, der vor allem auf dem Gebiet Judentum und Jüdische Geschichte arbeitet; nach seiner Übersiedlung in die Schweiz hatte er sich zudem einige Jahre dem Thema Kulturunterschiede Schweiz / Deutschland gewidmet.

Seit März 2011 betreibt er die Internetplattform "Jewiki", eine Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Er ist Mitglied der Schriftstellervereinigung Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS).

Bis 2011 arbeitete er in der deutschen Wikipedia im Themenfeld Judentum mit. Im November 2011 wurde sein Account dann unbegrenzt gesperrt.

Für das Buch Alles über Wikipedia und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt hat er im Jahr 2011 einen Text mit dem Titel Wikipedia: Ein persönlich gefärbter (was sonst?) Erfahrungsbericht geschrieben. Darin meint er über Mobbing und Stalking in der Wikipedia u.a.:

"Wo aber Menschen und ihre verschiedenen Ansichten aufeinanderstoßen, geht es nicht ohne Konflikte, ohne Rempeleien und Schlimmeres ab. Wie im wirklichen Leben gibt es Schmähungen, Stalking und Mobbing. (...) Die hartnäckigsten Feinde halte ich rundheraus für böswillige und häufig unfähige Zeitgenossen, die ich nicht ernst nehmen kann." [1]

1 Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Schweiz-Lexikon. Sach- und Sprachlexikon zur Schweiz, Norderstedt 2008 (4. Auflage)
  • Juden, Juden, Juden. Jüdische Chronik, 3 Bände, Norderstedt 2008
  • Rabbiner und Rabbinerinnen - von den ältesten Zeiten bis in die Gegenwart, Norderstedt 2009
  • Alltag in der Schweiz: Leben und Arbeiten in der Eidgenossenschaft, Meerbusch 2010
  • Lesefrüchte. Gesammelte Rezensionen aus den Jahren 2008-2011, Norderstedt 2011
  • Gedanken eines nicht mehr ganz jungen Mannes bei Betrachtung der Brüchigkeit dieser Welt sowie der Fragwürdigkeit der eigenen Existenz, Norderstedt 2012

2 Weblinks (Auswahl)[Bearbeiten]

3 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wikimedia Deutschland e. V. (Hrsg.): Alles über Wikipedia und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt, Hoffmann und Campe, 1. Aufl., Hamburg, 201, S. 143 ff.