Lena Meyer-Landrut

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Lena Meyer-Landrut in Oslo auf dem Weg zu einem Empfang, 23. Mai 2010

Lena Meyer-Landrut (* 23. Mai 1991 in Hannover-Misburg[1]) ist eine deutsche Sängerin, die als Gewinnerin der Castingshow Unser Star für Oslo bekannt wurde.

1 Werdegang[Bearbeiten]

Am 2. Februar 2010 trug sie ihre Fassung von My Same der britischen Soulsängerin Adele vor, wurde dafür zunächst vom Studiopublikum gefeiert, danach von der Jury freudig gelobt und schließlich auch vom zahlenden Publikum in die nächste Runde gewählt. Am 16. Februar wählte sie für ihren zweiten Auftritt den wenig bekannten Jazz-Titel Diamond Dave von "The Bird and The Bee". Sie war etwas benachteiltigt, da sie zuvor an 4 Tagen Klausuren bestehen musste und deshalb kaum üben konnte, aber nach eigenen Selbstverständnis geht die Schule vor. Die Zuschauer wählten sie in die Runde der letzen acht. Am 23. Februar trug sie Foundations von Kate Nash vor und begeisterte wieder einmal Jury und Publikum. Man freut sich einfach Dich zu sehen lautete eine Kritik, Stefan Raab meinte kurz bezaubernd. Foundations ist ein Song mit einem sehr langen Text, den Lena-Meyer-Landrut, als es darauf ankam, live tadellos beherrschte, obwohl sie damit während der Proben noch Probleme gehabt haben soll.

Am 2. März 2010 interpretierte "My Shoes" des eher weniger bekannten Paolo Nutini. Der Song war an ihre Stimmlage angepasst worden. Lena Meyer-Landrut wurde in die Runde der letzten fünf gewählt, das Album von Paolo Nutini landete daraufhin über Nacht bei Amazon aus dem nichts bereits auf Platz 67 der Albumcharts.

Das Viertelfinale wie auch das Halbfinale am 9. März überstand sie als Favoritin jeweils sicher. Am 12. März machten sie und Jennifer Braun, die beiden jüngsten Teilnehmerinnen des Wettbewerbs, das Finale unter sich aus. Jede hatte drei neue Songs vorzustellen. Zum Ende der Sendung ging es um die entscheidende Frage: Wird Jennifer Braun mit I Care For You oder Lena Meyer-Landrut mit Satellite Deutschland beim Eurovision Song Contest 2010 in Oslo vertreten? Die Zuschauer entschieden sich mehrheitlich für Lena Meyer-Landrut.

Am 15. März war Lena Meyer-Landrut zu Gast bei TV Total. Am 27.März folgte ein Auftritt bei der Wetten, dass...?“-Ausgabe in Salzburg [2]

Ihre drei Songs aus USFO wurden große Verkaufserfolge und belegten zeitweise gemeinsam die ersten drei Plätze der Download-und Singlehitparaden. Am 7. Mai 2010 ließ sie ihr erstes Album My Cassette Player erscheinen, das zur Hälfte aus selbst getexteten Songs besteht. In Oslo schließlich gewann sie deutlich mit 246 Punkten vor der Band maNga aus der Türkei mit We Could Be the Same (170 Punkte) und Paula Seling & Ovi aus Rumänien mit Playing With Fire (162 Punkte). Danach stürmte ihr Satellite auch die Hitparaden in Nordeuropa.

2 Zitat[Bearbeiten]

3 Sonstiges[Bearbeiten]

Erst am 13. März 2010 bekam Lena Meyer-Landrut einen eigenen Wikipedia-Artikel. Vorige Versuche wurden bislang wegen mangelnder Relevanz stets gelöscht.[3]

Während der Final-Show gewährte Lena Meyer-Landrut beim Jubeln Einblicke auf ihren Po. Sie trug zu diesem Zeitpunkt zwar Strumpfhosen und wahrscheinlich auch Unterwäsche, doch ihr Hinterteil war für einen kurzen Moment deutlich zu sehen. Die wenigen Photoaufnahmen sind zur Zeit ein Renner bei Celeb-Seiten und werden als sogenanntes Oops bezeichnet.[4][5] Es kursiert zur Zeit auf den Celeb-Seiten ebenso ein Homevideo, auf dem sie bauchfrei zu Hip-Hop tanzt. Ein anderes Video zeigt Lena und ihre Freunde, wie sie das Märchen Hänsel und Gretel der Gebrüder Grimm nachspielen. Sämtliche Videos von Lena Meyer-Landrut werden derzeit auf Youtube und diversen Foren (angeblich von Brainpool) gelöscht. Scheinbar fürchtet sich das Unternehmen vor schlechter Publicity. [6] [7]

La Toya Jackson ist laut Bild.de begeistert von dem Song „Satellite“.[8]

Auf der Website von Lena Meyer-Landrut sollen im Gästebuch einige Besucher primitive Beleidigungen hinterlassen und Nacktaufnahmen ihrer Füße gefordert haben. Die betreffenden Kommentare habe man mittlerweile aus dem Gästebuch gelöscht.[9]

In einer Folge der RTL-Dokusoap Helfen Sie mir! ist Lena Meyer-Landrut nackt zu sehen.[10]

LMR gewann den Eurovision Song Contest 2010 mit dem Song "Satellite". Noch am Abend ihres Sieges regte ihr Mentor Stefan Raab an, sie zum ESC 2011 als "Titelverteidigerin" in Düsseldorf antreten zu lassen. Für sie wurde das Album "Good News" produziert, das 12 neue Songs enthielt. Diese Songs wurden in einer deutschen Vorentscheidung in 3 Shows vorgestellt, die Zuschauer wählten "Taken By a Stranger" aus. Mit diesem Song kam sie im Mai 2011 auf Platz 10. Eine dritte Teilnahme am nächsten ESC in Aserbaidschan ist nicht geplant.

3.1 Nacktbilder[Bearbeiten]

Auf einer bestimmten Seite wurden von einem inzwischen gesperrten User namens lenasview mehrere geleakte Nacktbilder von Lena Meyer-Landrut geposted.

Auch sind auf der Website 4chan unter Adult request zumindest Teile davon aufgetaucht. Der Täter, mit dem der Betreiber eines gewissen Kanals angeblich in Verbindung steht, hat angekündigt auch die übrigen Nacktbilder zu posten, sobald ihm insgesamt 5.000 Euro gespendet würden. Der Betreiber des Kanals behauptet, vom Täter unveröffentlichtes Beweismaterial erhalten zu haben, und fordert stellvertretend zum Spenden auf.

Vor zwei Jahren hatten Unbekannte das Auto von Lenas Freund geknackt und dessen Laptop mit den sensiblen Dateien geklaut.[11][12]

4 Auftritte[Bearbeiten]

5 Diskografie[Bearbeiten]

5.1 Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[14] Anmerkungen
DE AT CH
2010 My Cassette Player 1
(43 Wo.)
1
(18 Wo.)
3
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2010
Verkäufe: 500.000+ (Stand 2/2011)
2011 Good News 1
(… Wo.)
7
(8 Wo.)
15
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2011
Verkäufe: 200.000+ (Stand 5/2011)

5.2 Lieder mit Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[15] Anmerkungen
DE AT CH UK
2010 Satellite
My Cassette Player
1
(40 Wo.)
2
(24 Wo.)
1
(24 Wo.)
30
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. März 2010
Verkäufe: 640.000+ (Deutschland und Schweiz. Stand 9/2010)
Bee
My Cassette Player
3
(13 Wo.)
26
(6 Wo.)
27
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. März 2010, nur Download
Love Me
My Cassette Player
4
(12 Wo.)
28
(8 Wo.)
39
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. März 2010, nur Download
Touch a New Day
My Cassette Player
13
(11 Wo.)
26
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. August 2010
2011 Taken by a Stranger
Good News
2
(… Wo.)
32
(5 Wo.)
45
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2011
Push Forward
Good News
15
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2011, nur Download
Maybe
Good News
53
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2011, nur Download
A Million and One
Good News
55
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2011, nur Download
Mama Told Me
Good News
58
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2011, nur Download

6 Weblinks[Bearbeiten]

7 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Auf Spurensuche in ihrer Heimatstadt Hannover: Wie heil ist Lenas Welt? bei Bild.de
  2. Sie sang ihren Hit „Satellite“ bei Thomas Gottschalk: Wetten, dass Lena auch in Oslo so gut ist? bei Bild.de
  3. Lena Meyer-Landrut bekommt eigenen Wikipedia-Artikel bei hannover-zeitung.net
  4. Lena ist der Star für Po-slo! bei Blick.ch
  5. blynder.de: Lena Meyer-Landrut zeigt “nackte” Tatsachen
  6. Lena Meyer-Landrut Hänsel und Gretel Video auf YouTube
  7. Lena Meyer-Landrut Videos von Brainpool gelöscht bei WikiBay
  8. Oslo-Star Lena Meyer-Landrut: Dickes Lob von La Toya Jackson bei Bild.de
  9. Fans des Oslo-Stars entsetzt: Schmuddel-Einträge in Lena Meyer-Landruts Gästebuch bei Bild.de
  10. Lena Meyer-Landrut fast nackt im TV bz-berlin.de
  11. http://www.focus.de/kultur/musik/lena-meyer-landrut-pikante-bilder-im-netz-saengerin-lena-wird-opfer-von-erpressern_id_6637415.html (offline)
  12. http://www.bento.de/today/lena-meyer-landrut-nacktfotos-und-die-peinlichen-reaktionen-1188720
  13. Herbert Grönemeyer, Alfred Biolek - ARD, 9. Mai 2011
  14. Chartquellen Alben: DE AT CH
  15. Chartquellen Singles: DE AT CH UK

8 Init-Quelle[Bearbeiten]

  • Quelle: WikiBay
  • Autor: Mutter Erde
  • Lizenz: GFDL, oder CC BY-SA 3.0

9 Andere Lexika[Bearbeiten]