Stefan Raab

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Stefan Konrad Raab (* 20. Oktober 1966 in Köln) ist ein deutscher Showmaster, Entertainer, Musiker, Musikproduzent. Es war eigentlich vorgesehen, dass er die elterliche Metzgerei übernehmen würde. Deshalb ist er auch gelernter Metzger.

Als Produzent von Werbespots kam er 1993 zum Fernsehen, zunächst als Moderator bei VIVA, später bei ProSieben. Hier hat er etliche Formate erfunden, seine langlebigste Sendung ist TV total (seit 1999). Abfallprodukte dieser Kuriositätensammlung wurden mehrfach zu Grundlagen seiner Kompositionen, mit teilweise überraschendem kommerziellen Erfolg. Im Gegensatz zu seinem Lieblingsfeind Dieter Bohlen interessiert ihn nicht nur der geldeswerte Erfolg, sondern auch das Wagnis, etwas Neues auszuprobieren und dabei auch scheitern zu können. So ließ er sich auf einen Boxkampf mit der Weltmeisterin Regina Halmich ein - unter der klaren Bedingung, dass niemand geschont werden sollte - und wurde prompt verdroschen.

Als Moderator, Komponist und einmal auch als Kandidat beobachtet er aufmerksam den Eurovision Song Contest, der ihn zu der Variante Bundes Vision Contest in mehreren Folgen inspirierte. Seine Erfahrungen in beiden Shows führten dazu, dass erstmals ARD und ProSieben zusammenarbeiten, um Deutschland 2010 erfolgreicher als bisher vertreten zu können. Hierfür wurde die Castingshow Unser Star für Oslo auf den Weg gebracht.

Wurde Stefan Raab als junger Wilder oft kritisiert und auch zu Geldstrafen verurteilt, weil er rüde Scherze auf Kosten Schwächerer machte, z. B. im Fall Lisa Loch [1][2][3], so sind seine Kritiken junger Talente heute ein Musterbeispiel an Höflichkeit.

1 Promikrieg Raab gegen Bohlen[Bearbeiten]

Ein uralter Streit zwischen Raab (ProSieben) und Dieter Bohlen (RTL und quasi Hausautor bei BILD) wurde jahrelang über diverse Medien ausgetragen. Raab machte sich regelmäßig über Bohlens Superstars lustig, begründete auch die DSDS-Anspielung SSDSGPS. Etliche Wunderlichkeiten aus diesem Streit haben sich bei YouTube erhalten. Raab hatte auch ein Hörbuch von Dieter Bohlen in hunderte Schnipsel zerlegt und rief als angeblicher Dieter Bohlen bei seinen diversen Geschäftspartnern, aber auch bei der Dresdner Bank oder einem Pizza-Service etc. an. Ein RTL-Visagist gab bei so einer Gelegenheit dem scheinbaren Bohlen den guten Rat: Dieter, hör doch auf mit den Drogen. Raab benützte dieses Missverständnis als Runing Gag in seinen Sendungen.

Das Verhältnis der beiden ist zerrüttet. Das trifft auch die BILD-Zeitung, die gern beim Erfolg um Lena Meyer-Landrut beteiligt gewesen wäre. Aber Raab schirmte sie ab. Der Bild-Zeitung fiel zwar noch eine kleine Geschichte um Lenas Blähungen ein, gab aber letztlich Ruhe.

Wie dem auch sei, junge Talente sollten sich vorher sehr gut überlegen, ob sie über Bohlen oder über Raab Karriere machen wollen.

2 Preise[Bearbeiten]

Am 10. Oktober 2010 räumte Raab gleich zweimal den Deutschen Fernsehpreis ab. Als Entertainer des Jahres und für die Umgestaltung des bis dahin nur teuren ESC-Vorentscheids zum nationalen Event. Mit seiner Entdeckung Lena Meyer-Landrut wurde Unser Star für Oslo als beste Unterhaltungssendung des Jahres gefeiert.

3 Weblinks[Bearbeiten]

4 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Spiegel vom 4. Februar 2004: Fall „Lisa Loch“ – Raab zu 70.000 Euro Schadenersatz verurteilt
  2. Raab muss endgültig 70.000 Euro an Lisa Loch zahlen – BGH weist Fall wegen mangelnder Bedeutung zurück
  3. tz: Lisa Loch: „Ich ging durch die Hölle“


5 Init[Bearbeiten]

Mutter Erde, wikibay

6 Init-Quelle[Bearbeiten]

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7 Andere Lexika[Bearbeiten]