Historie Zitat des Tages 2012 04

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30.04.2012 "Für mich ist die Spirale Symbol des Lebens. Ich glaube, die Spirale ist dort, wo die Materie aufhört zu sein und beginnt, etwas Lebendiges zu werden."
Friedensreich Hunderwasser (1928-2000), östereichischer Künstler

29.04.2012 "Kraut und Rüben haben mich vertrieben: Hätt' meine Mutter Fleisch gekocht, so wär' ich bei ihr blieben."
Volksweisheit

28.04.2012 "Arbeit ist das Fleisch des Lebens, das Vergnügen das Desert" / "Work is the meat of life, pleasure the dessert."
B. C. Forbes (1880-1954) schottisch-amerikanischer Journalist, Autor und Gründer des Forbes Magazine

27.04.2012 "Der virtuelle Mensch, bewegungslos vor seinem Computer, macht Liebe per Bildschirm und hält seine Vorlesungen per Telefonkonferenz. Er wird ein Bewegungsbehinderter, und zweifellos auch ein geistig Behinderter."
Jean Baudrillard (* 1929), französischer Philosoph und Soziologe

26.04.2012 "Brasilianische Musik ist eine sehr fröhliche, romantische Musik und sicher hat das auch mit der Sonne und dem Strand zu tun. (...) Melancholie ja. Aber es gibt in dieser Musik keine Wut, es gibt in der brasilianischen Musik keinen Zorn, wie im Rock’n’Roll oder im Rap. "
Sergio Mendes (* 1941), brasilianischer Pianist, Komponist und Arrangeur.

25.04.2012 "Was ist das Leben? Es ist das Aufblizen eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet." ("What is life? It is the flash of a firefly in the night. It is the breath of a buffalo in the wintertime. It is the little shadow which runs across the grass and loses itself in the sunset.")
Blackfoot (1839-1890), nordamerikanischer Indianerhäuptling

24.04.2012 "Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge, gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und hat in ihm die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert."
Johannes Kepler (1571-1630), deutscher Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und Theologe in Harmonices Mundi im Jahr 1619

23.04.2012 "Früher hat man von zynischen Politikern gesagt, sie betrachteten ihre Wähler nur als Stimmvieh. Heute muß man von gewissen Journalisten sagen, die betrachten ihre Leser nur als Skandalvieh. Das ist ein sehr gefährlicher, antidemokratischer Modus von Öffentlichkeit, eine merkwürdige Synthese aus Liberalismus und Totalitarismus."
Peter Sloterdijk (* 1949), deutscher Philosoph und Kulturwissenschaftler

22.04.2012 "Da schau nur einer den April, der weiß gewiss nicht was er will. Gerade wolln wir auf die Straße laufen, da fängt er mächtig an zu schnaufen und schleudert uns der Bösewicht, den kalten Regen ins Gesicht."
Der deutsche Ingenieur und Schriftsteller Heinrich Seidel (1842-1906) in einem Frühlingsgedicht für Kinder

21.04.2012 "Der Armselige, Übelgesinnte / hohnlacht über alles. / Und weiß doch selbst nicht was er wissen sollte, / daß er nicht fehlerfrei ist." (Simrock-Übersetzung von "Vesall maðr / ok illa skapi / hlær at hvívetna; / hittki hann veit, / er hann vita þyrfti, / at hann er-a vamma vanr.")
Aus der isländischen Edda Hávamál (13. Jahrhundert)

20.04.2012 "Wenn wir politische Freiheit gestalten wollen, gibt es nicht allzu viele Varianten. Ich jedenfalls kenne keine, die den Grundsätzen dieser westlichen Variante von Eigenverantwortung vorzuziehen wäre."
Joachim Gauck (geb. 1940), evangelischer Theologe und deutscher Bundespräsident

19.04.2012 "Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und den Menschen von allen Seiten." (Anm. Eine Variante des Zitats vom russischen Schriftsteller Anton Tschechow lautet: "Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten.")
Sprichwort

18.04.2012 "Die Natur des Auges ist es, die Farben zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mögen alle fünf Farben vor Augen sein, und man sieht sie nicht."
Lü Buwei (geb. um 300 v. Chr.; gest. 236 oder 235 v. Chr.), chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph

17.04.2012 "Treffen sich zwei Säue am Trog. Fragt die eine: Was gibt es heute zum Mittag? Sagt die andere: Ach – schon wieder Perlen!"
Eckart von Hirschhausen (* 1967), deutscher Arzt, Kabarettist und Schriftsteller

16.04.2012 "Da ist Vergißmeinnicht, das ist zum Andenken: ich bitte euch, liebes Herz, gedenkt meiner! Und da ist Rosmarin, das ist für die Treue. (There's rosemary, that's for remembrance; pray, Love, remember: and there is pansies. that's for thoughts.)"
Ophelia in der Tragödie Hamlet des englischen Dramatikers und Lyrikers William Shakespeare (1564-1616)

15.04.2012 "Wenn man schöne Beine haben will, muss man sie von den Blicken der Männer massieren lassen."
Marlene Dietrich (1901-1992), deutsche Schauspielerin und Sängerin

14.04.2012 "Wenn ein Unglück geschieht, kommen sämtliche Beteiligten auf ihre Rechnung: Die Täter schreiben ihre Memoiren, die Opfer werden von einem Kabarett engagiert und die Zuschauer werden kinematographisch aufgenommen. "
Robert Scheu (1873-1964), österreichischer Schriftsteller, Essayist und Kulturpolitiker, im Jahr 1913 in der Wochenzeitschrift Simplicissimus zum Untergang der Titanic

13.04.2012 "Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst, ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen." ("Happiness is a perfume you cannot pour on others without getting some on yourself.")
Ralph Waldo Emerson (1803-1882),US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller

12.04.2012 "Ich zôch mir einen valken mêre danne ein jâr / dô ich in gezamete, als ich in wolte hân / und ich im sîn gevidere mit golde wol bewant / er huop sich ûf vil hôhe und vlouc in ándèriu lant"
Der von Kürenberg (12. Jahrhundert), mittelhochdeutscher Dichter von Minneliedern

11.04.2012 "Es geht im 21. Jahrhundert um die Selbstbehauptung der europäischen Zivilisation."
Helmut Schmidt (geb. 1918), SPD-Politiker und Ex-Bundeskanzler

10.04.2012 "Sie werden ihre Heimat nicht aufgeben. Und sie machen keinen Deal. Wofür auch? Alkoholfreies Bier? Und Jeans? Es gibt nichts, was sie von uns haben wollen. Alles, weswegen man mich hergeschickt hat, war Zeitverschwendung. Sie verlassen den Heimatbaum nie."
Jake Sully über das Volk der Na'vi im Kinofilm Avatar von James Cameron

09.04.2012 "Aber wir stellen uns eben die Zukunft wie einen in einen leeren Raum projizierten Reflex der Gegenwart vor, während sie oft das bereits ganz nahe Ergebnis von Ursachen ist, die uns zum größten Teil entgehen." ("Mais nous nous représentons l’avenir comme un reflet du présent projeté dans un espace vide, tandis qu’il est le résultat, souvent tout prochain, de causes qui nous échappent pour la plupart.")
Marcel Proust (1871-1922), französischer Schriftsteller in seinem Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

08.04.2012 "Geht hinaus in die Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft. Denn wer glaubt und getauft ist, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden."
Jesus von Nazareth am Sonntagmorgen nach der Kreuzigung zu seinen elf Jüngern (Markus 16, 15-16)

07.04.2012 "Ostern ist diese herrlich ovale Zeit, in der sich selbst Weicheier der Eier bewusst werden."
Detlef Ziehm, deutscher Aphoristiker

06.04.2012 „Ihr alle, die ihr vorübergeht, sehet, ob ein Schmerz gleich meinem Schmerze sei .“
Klagelieder 1,12

05.04.2012 "Was nützt es mir heute, wenn ich Morgen zwei davon bekomme?"
aus The Big Bang Theory

04.04.2012 "Wenn man sein seelisches Wohlbefinden von jemand anders abhängig macht, dann ist das so, als würde man unaufhörlich Achterbahn fahren."
Unbekannter Verfasser

03.04.2012 "Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität."
Alfred Hitchcock (1899-1980), britischer Filmregisseur.

02.04.2012 "Genießt die Minute, solange sie glüht! Der Frühling verwelkt und die Liebe verblüht."
Emanuel Geibel (1815-84), dt. Dichter

01.04.2010 „Unkraut wächst in zwei Monaten, eine rote Rose braucht dafür ein ganzes Jahr.“
Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (1207-1273), persischer Mystiker und Dichter