Börse

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Die Börse in Wien wurde 1771 gegründet

Die Börse ist ein organisierter Markt für Wirtschaftsgüter und Finanzierungsinstrumente. Dazu gehören Rohstoffe (Beispiele: Erdöl, Gold) oder landwirtschaftliche Produkte (Beispiele: Weizen, Soja), aber auch Aktien und andere Wertpapiere. Zu den Finanzinstrumenten können alle Arten von Zahlungsmitteln sowie Bezugsrechte und Derivate gehören. In den meisten Ländern gibt es Gesetze, welche mehr oder weniger strenge Regeln für eine Börse enthalten. Dies gilt insbesondere für Wertpapier- und Finanzbörsen. Viele Börsen haben sich spezialisiert, so dass es zum Beispiel reine Wertpapierbörsen gibt. Die Festlegung und insbesondere die Veröffentlichung von Börsenkursen kann das Marktgeschehen stark beeinflussen.

Die erste Börse wurde 1409 in Brügge gegründet. Im Laufe der Zeit wurden in vielen Ländern eigene Gebäude für die großen Börsen errichtet. Durch die Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung (siehe Computer) werden inzwischen einige dieser Gebäude nicht mehr für den ursprünglichen Zweck genutzt. So gibt es in Deutschland seit 2007 für Aktien nur noch die sechs Börsenstandorte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart.

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