Atombombe

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Die Atombombe (auch Atomwaffe oder Nuklearwaffe genannt) ist ein Sprengsatz, der die Kernenergie als Waffe benutzt. Am 16. Juli 1945 wurde die erste Atombombe in der Nähe von Alamogordo im US-Bundesstaat New Mexico gezündet. Die ersten beiden und bisher einzigen Atombomben, die in einem Krieg eingesetzt wurden, waren Anfang August 1945 die Uranbombe in Hiroshima und die Plutoniumbombe in Nagasaki. Im Zuge des Wettrüstens nach dem Zweiten Weltkrieg haben viele Staaten Atombomben als mögliche Einsatzwaffen bereitgestellt. Die Zahl der insgesamt weltweit vorhanden Atombomben beruhen auf Schätzungen. Das wahrscheinlich größte Atomwaffenarsenal hat Russland. Die Federation of American Scientists gab folgende Zahlen bekannt:[1]

Diese fünf Staaten haben im Atomwaffensperrvertrag vereinbart, die Technologie nicht an andere Länder weiterzugeben. Dennoch haben inzwischen auch Pakistan, Indien und Israel entsprechende Waffen. Weltweit wurde 1985 ein Höchststand von 70.000 nuklearen Sprengsätzen ermittelt. Während USA und Russland die Zahl der aktiven bzw. einsatzbereiten Sprengsätze erheblich verringert haben, hat China die Zahl seiner Atombomben erhöht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans M. Kristensen, Robert S. Norris: Status of World Nuclear Forces. Abgerufen am 14. März 2017