Kernfusion

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Kernfusion
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Das Prinzip der Kernfusion - vereinfacht

Die Kernfusion ist ein Vorgang, bei dem Atomkerne zu einem neuen Atom verschmelzen. Dabei entstehen neue chemische Elemente. Solche Kernverschmelzungsprozesse spielen sich zum Beispiel in der Sonne und in jedem Stern ab. Die Kernenergie, die dabei frei wird, sehen wir teilweise als Licht. Ausgangsmaterial ist Wasserstoff. Wasserstoffatome bestehen im Kern nur aus einem Proton. Das nächsthöhere Element heißt Helium und besteht im Kern aus zwei Protonen und zwei Neutronen. Insgesamt sind - vereinfacht ausgedrückt - vier Wasserstoffatome nötig, um ein Heliumatom zu bilden, wobei sich zwei Protonen in zwei Neutronen umwandeln.

Die Kernfusion wird seit hundert Jahren erforscht. Sie wurde von Ernest Rutherford 1917 entdeckt, jedoch ist auf der Erde im Gegensatz zur Kernspaltung noch keine technische Lösung für den wirtschaftlichen Betrieb eines Kernreaktors gefunden worden, der Atomkerne verschmelzen kann.

Neben der technischen sowie ökonomischen Kritik ist eines der Hauptprobleme bei einer Erzeugung von Strom aus der Kernfusion, dass ein Fusionskraftwerk mit den bisher entwickelten Funktionsprinzipien in seiner Leistung nicht geregelt werden kann. Das bedeutet, dass ein Kernfusionskraft nur mit konstanter Leistung für den Grundlastbetrieb geeignet wäre.[1]

1 Weblinks

2 Einzelnachweise

  1. Fusionsforschung [1], abgerufen am 18. März 2017