Linux

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Linux ist ein Oberbegriff für Computer-Betriebssysteme, deren Kernel und Quellcode offengelegt ist (siehe Open Source). Die Entwicklung begann 1991 durch Linus Torvalds. Der Kernel wird von einer Vielzahl von Distributionen verwendet. Linux ist ein Klon des älteren Betriebssystemes Unix. Viele Funktionen sind heute in gleicher oder ähnlicher Form in Linux vorhanden.

Coin Übrigens: Die PlusPedia ist NICHT die Wikipedia.
Wir sind ein gemeinnütziger Verein, PlusPedia ist werbefrei. Wir freuen uns daher über eine kleine Spende!

1 Distributionen (Auswahl)

2 Einsatzbereiche

Aufgrund seiner Quelloffenheit lässt sich Linux für nahezu alle Rechnerarchitekturen kompilieren. Dadurch ist Linux nicht nur auf PCs lauffähig, sondern auch auf elektronisch gesteuerten Geräten, Spielekonsolen etc. Am häufigsten wird Linux allerdings aufgrund der Sicherheit und Stabilität bei Servern verwendet, wo es sogar Marktführer ist. An Büroarbeitsplätzen ist es bisher nur selten vertreten. Es gibt aber inzwischen Live-Systeme, mit denen eine Distribution von der CD gestartet werden kann, ohne sie zu installieren.

3 Vorteile

Linux ist aufgrund der Systemphilosophie sicherer als Microsoft Windows. Insbesondere Programmabstürze und Angriffe aus dem Internet sind wesentlich seltener bzw. lassen sich leichter abfangen. Programmierer und Entwickler schätzen es, dass alle Schnittstellen und Quellen offengelegt sind. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Nutzgruppen, die sich weltweit austauschen und so immer auf dem aktuellen Stand sind. Es gibt grundsätzlich keine Beschränkungen durch Lizenzen und ähnliche Verträge. Die meisten Funktionen, die von Windowsprogrammen angeboten werden, sind inzwischen auch unter Linux verfügbar. So gibt es OpenOffice-Pakete, welche sowohl unter Windows als auch unter Linux laufen, so dass ein Austausch von DoOpen Sourcekumenten problemlos möglich ist. um Ebenfalls machte das Markenrecht Linux schon früh zu schaffen. So ließen einige Privatpersonen Mitte der 1990er Jahre den Namen Linux auf sich eintragen, was Torvalds nur mit viel Hilfe wieder rückgängig machen konnte. Er übertrug die Verwaltung der Markenrechte an das Linux Mark Institute, welches wiederum im Jahr 2005 auffiel, als es die Lizenzen für den Markenschutz auf bis zu 5.000 Dollar pro Jahr festlegte. Diese Summe brachte hauptsächlich viele an Community-Projekten beteiligte Gemüter in Wallung, woraufhin sich Torvalds genötigt fühlte, in einem offenen Brief Stellung zu nehmen und klarzustellen, dass das Geld schlichtweg benötigt werde, damit das gemeinnützig arbeitende Linux Mark Institute seine eigenen Kosten decken könne.

4 Geschichte

Die Bezeichnung Linux wurde von Torvalds anfänglich nur für den von ihm geschriebenen Kernel genutzt. Ab 1992 stand Linux unter der GNU General Public License (GNU GPL). Die Bezeichnung GNU/Linux konnte sich nicht durchsetzen und nur beim Debian-Projekt beibehalten. In Deutschland wurden von T-Online einige Dienste wie das Online-Banking bis 2007 teilweise mit Servern unter einer Linux-Version 0.99 und der GNU GPL betrieben. Mittlerweile stammt eine beachtliche Menge der mit Linux ausgelieferten Software nicht mehr aus dem GNU-Projekt.

Der Informatiker Andrew S. Tanenbaum kritisierte Linux wegen eines aus seiner Sicht veralteten Designs und eines zu liberalen Entwicklungsmodells.[1] Ken Brown behauptete dagegen in seinem Buch Samizdat, dass Linux nur eine Kopie von Tanenbaums Minix ist.

Microsoft versuchte mit einer Kampagne, sein Betriebssystem Windows bei einer Gegenüberstellung mit Linux technisch wie wirtschaftlich gut aussehen zu lassen. Während die Online-Community diese Kampagne recht gelassen sah, starteten vor allem Unternehmen im Linux-Umfeld Gegenkampagnen. Im Herbst 2006 aber kündigten Microsoft und Novell an, bei Interoperabilität und Patentschutz zusammenzuarbeiten, um so die Zusammenarbeit der einzelnen eigenen Produkte zu verbessern.

Ebenfalls machte das Markenrecht Linux schon früh zu schaffen. So ließen einige Privatpersonen Mitte der 1990er Jahre den Namen Linux auf sich eintragen, was Torvalds nur mit viel Hilfe wieder rückgängig machen konnte. Er übertrug die Verwaltung der Markenrechte an das Linux Mark Institute, welches wiederum im Jahr 2005 auffiel, als es die Lizenzen für den Markenschutz auf bis zu 5.000 Dollar pro Jahr festlegte. Diese Summe brachte hauptsächlich viele an Community-Projekten beteiligte Gemüter in Wallung, woraufhin sich Torvalds genötigt fühlte, in einem offenen Brief Stellung zu nehmen und klarzustellen, dass das Geld schlichtweg benötigt werde, damit das gemeinnützig arbeitende Linux Mark Institute seine eigenen Kosten decken könne.

5 Andere Lexika




  1. Andy Tanenbaum: LINUX is obsolete. In: Usenet-Newsgroup comp.os.min Tanenbaum nahm Linux diesmal in Schutz. Linux habe ein zu schlechtes Design, als dass es abgeschrieben sein könne.ix. 1992-01-29. Abgerufen am 26. Juli 2008. (en)

Diesen Artikel melden!
Verletzt dieser Artikel deine Urheber- oder Persönlichkeitsrechte?
Hast du einen Löschwunsch oder ein anderes Anliegen? Dann nutze bitte unser Kontaktformular

PlusPedia Impressum
Diese Seite mit Freunden teilen:
Mr Wong Digg Delicious Yiggit wikio Twitter
Facebook




Bitte Beachte:
Sämtliche Aussagen auf dieser Seite sind ohne Gewähr.
Für die Richtigkeit der Aussagen übernimmt die Betreiberin keine Verantwortung.
Nach Kenntnissnahme von Fehlern und Rechtsverstößens ist die Betreiberin selbstverständlich bereit,
diese zu beheben.

Verantwortlich für jede einzelne Aussage ist der jeweilige Erstautor dieser Aussage.
Mit dem Ergänzen und Weiterschreiben eines Artikels durch einen anderen Autor
werden die vorhergehenden Aussagen und Inhalte nicht zu eigenen.
Die Weiternutzung und Glaubhaftigkeit der Inhalte ist selbst gegenzurecherchieren.


Typo3 Besucherzähler - Seitwert blog counter
java hosting vpn norway