Limestor Dalkingen

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Limestor Dalkingen
Limes ORL Wp 12/81 (RLK)
Strecke (RLK) Rätischer Limes,
Strecke 12
Datierung (Belegung) um 160 n. Chr. bis um 233/34 n. Chr. (Nutzungsdauer)
Typ Triumphalmonument/Grenzübergang
Größe a) 13,3 m × 14,5 m, Holzbauphase
b) 12,6 m × 9,3 m, Steinbauphase
Bauweise a) Holz
b) Stein
Erhaltungszustand Mauerwerk konserviert und restauriert
Ort Dalkingen
Höhe 465 m ü. NHN
Vorhergehend Kastell Rainau-Buch (südwestlich)
Anschließend Kastell Halheim (nordöstlich)
Das Limestor in seinem historischen Umfeld.

Das Limestor Dalkingen ist ein einzigartiges römisches Triumphalmonument am Obergermanisch-Rätischen Limes und zählt zu dessen eindrucksvollsten Ruinen.[1] Seit 2005 gehört der unter Kaiser Caracalla zur Triumphpforte ausgebaute antike Grenzdurchgang zusammen mit den gesamten römischen Limesanlagen in Deutschland zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist Teil des 1972 eingerichteten Freilichtmuseums am rätischen Limes, zu dem auch das nahe Kastell Rainau-Buch[2] und dessen Zivilsiedlung gehören. Das 2006 zum Kulturdenkmal ernannte Tor liegt heute zwischen den Dörfern Schwabsberg und Dalkingen im Ostalbkreis, Baden-Württemberg.

1 Lage

In der Antike muss das Tor schon von weitem sichtbar gewesen sein, da es in exponierter Lage auf einer Hügelkuppe errichtet wurde. Nördlich dieses einstigen Grenzübergangs führt heute der Feld- und Wanderweg von Schwabsberg nach Dalkingen vorbei, der dem Verlauf des Limes folgt. Die eigentliche Schaufassade des Torhauses befand sich im Süden. Von dort kamen die Reisenden, die das Gebiet des Römischen Reiches verlassen wollten, um in den freien, unbesetzten Teil Germaniens (Magna Germania) zu gelangen. Für viele von ihnen war sicher das rund zwei Kilometer südwestlich gelegene Kastell Rainau-Buch mit seiner Zivilsiedlung (Vicus) die letzte Station vor beziehungsweise erste nach der Grenze. Wie das dortige reichhaltige und vielfach auch wertvolle Fundgut zeigt, dürften es die Bewohner von Rainau-Buch durch den Grenzhandel zu einigem Wohlstand gebracht haben.[3]

2 Forschungsgeschichte

Wie der Flurname „Mäuerlesbüsche“ zeigt, hat sich das Wissen um ein altes Bauwerk bei Dalkingen sehr lange erhalten. Offensichtlich sind die Überreste des Tores noch lange Zeit sichtbar gewesen.[4] Im frühen 19. Jahrhundert fand die erste bekannte Freilegung dieser Fundstelle statt.[5] 1873[6] besuchte der Archäologe Ernst von Herzog (1834–1911) im Rahmen seiner Vermessungsarbeit zum römischen Grenzverlauf den Platz. Die damals geborgenen Fundstücke gelten bis heute als verschollen. Neben Keramik fand er das bronzene Bruchstücke einer weiblichen Statuette. In seinem 1880 veröffentlichten Bericht ist zudem dokumentiert, dass damals die „Reste eines Thurmes“ ausgegraben worden waren und noch „massenhaft“ Schutt herumliegen würde. Er berichtete auch von einer 1873 entwendeten Platte aus dem Schutthügel, die nun als Eingangsstufe zum Dalkinger Kirchhof sekundär Verwendung finden würde.[7] Im Zuge seiner Arbeiten am Limestor gelang es dem Archäologen Dieter Planck 1974, diese Kalksteinplatte wiederaufzufinden.[5] Nach einer 1962 vorgenommenen Asphaltierung der Kirchstraße wurde das 1,23 × 1,21 Meter große Werkstück durch eine Waschbetonplatte ersetzt und hinter dem Friedhof abgelegt. Das erst ab 2010 genauer untersuchte Stück besitzt auf einer Seite ein Wolfsloch. Möglicherweise diente es als Postamentsockel für eine Kaiserstatue, die im Inneren des triumphbogenartigen Limestors aufgestellt war.[7]

Im Frühjahr 1885 fanden erneut Ausgrabungen unter dem Landeskonservator Eduard Paulus dem Jüngeren (1837–1907) am Limestor statt, bei denen der antikenbegeisterte ehemalige Generalstabschef des württembergischen Heeres, Eduard von Kallée (1818–1888), die Bilddokumentation übernahm. 1886 folgte ein Bericht des Archäologiepioniers Karl August von Cohausen (1812–1894), der auch eine erste Rekonstruktion für das Limestor vorlegte. In der Folge fanden keine wissenschaftlichen Untersuchungen mehr statt. Der Archäologe Oscar Paret (1889–1972), der 1934 die Aufarbeitung des bisherigen Forschungsstandes für die Publikation des Limeswerks vornahm, hat sich aus heute unerklärlichen Gründen nicht auf die Befunde von Paulus und die Veröffentlichung von Cohausen gestützt, sondern ohne eigene Grabungen einen abweichenden Plan der Anlage angefertigt. Im Ergebnis wurde das Limestor in seiner Vorstellung zu einer Feldwache – einem Kleinkastell, das baulich den angrenzenden Anlagen entsprach. Planck nahm an, dass Paret die älteren Forschungsergebnisse nicht nachvollziehen konnte.[5] Die Folge dieser Eintragung im Limeswerk war, dass über Jahrzehnte publiziert wurde, 1885/86 wäre die Funktion und Bedeutung des Bauwerks nicht richtig erkannt worden.[8]

Erst im Zuge der Flurbereinigung wurde vom 25. September bis 23. November 1973 sowie vom 1. Juni bis 30. Juli 1974 unter der Leitung von Dieter Planck erneut eine flächendeckende Untersuchung durch das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg durchgeführt. Es bestand damals die Gefahr, dass die noch als zwei Meter hoher Schutthügel sichtbare Anlage im Zuge von Straßenarbeiten einplaniert werden würde.[9] Mit Hilfe moderner Arbeitsmethoden konnte damals eindeutig als mehrfach umgebautes Limestor mit angeschlossenen Räumen für eine Grenzwache gedeutet werden.

1975 wurde die restaurierte Anlage im Zuge des Europäischen Denkmalschutzjahres dem Publikum zugänglich gemacht.[10] Da das Limestor Dalkingen das einzige Bauwerk am Obergermanisch-Rätischen Limes ist, das zu einem Monument mit einer triumphbogenartigen Fassade[11] ausgebaut wurde und in seiner letzten Gestaltung offenbar im Kontext mit einem datierbaren Besuch des Kaisers Caracalla zu sehen ist, hat es schon sehr früh einen besonderen Stellenwert unter den antiken Hinterlassenschaften im unmittelbaren römischen Grenzgebiet erhalten. Nach einer fragmentarisch erhaltenen inschriftlichen Quelle, den Acta Fratrum Arvalium,[12] überschritt der Kaiser am 11. August 213 die rätische Grenze im Kampf gegen die Germanen. In der Forschung des In- und Auslandes wurde der Ort dieses Grenzüberganges mit dem Limestor mehrfach in Verbindung gebracht.[13][14]

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Der im Jahr 2010 errichtete Schutzbau.

Als im Jahr 2000 eine umfangreiche Generalsanierung abgeschlossen war, wurde das Tor in Anwesenheit von Dieter Planck erneut der Öffentlichkeit übergeben. Im Januar 2003 stimmte der Schul- und Kulturausschuss des Ostalbkreises dem Erhalt der Anlage unter einem Schutzbau zu. 2005 erfolgte zusammen mit dem gesamten Obergermanisch-Rätischen Limes die Erhebung zum Weltkulturerbe und 2006 erklärte das Regierungspräsidium Stuttgart das Limestor zum besonders geschützten Kulturdenkmal.[15] Die Kosten für einen Schutzbau in Höhe von 1.870.000 Euro, der das Limestor aus seinem landschaftlich-historischen Kontext heraus isoliert, kamen aus Fördermitteln der Europäischen Union, der damaligen Landesstiftung Baden-Württemberg, des Landesamts für Denkmalpflege, der Denkmalstiftung Baden-Württemberg sowie des Schul- und Kulturausschuss des Ostalbkreises.[16] Die 16 Meter hohe Glas-Stahl-Konstruktion, die den ältesten hölzernen Vorgängerbau des Limestores durchschneidet, ummantelt Teile des antike Baubefundes auf einer Fläche von 23 × 21 Metern. Die im Sommer 2010 durchgeführte Baumaßnahme schützt nicht nur die übermantelte antike Substanz, sondern senkt auch die bisher notwendigen Sanierungskosten.[17] Die Höhe des zu festgelegen Öffnungszeiten betretbaren Schutzbaus, der den bisher einsam gelegenen Ort durch eine eigenwillige architektonische Gestaltung dominiert, ergibt sich aus der vermuteten Höhe des einstigen Limestors. Dessen mögliches antikes Aussehen wird im Inneren der Konstruktion mit bedruckten Stoffbahnen angedeutet, die in Originalgröße über den erhaltenen steinernen Stümpfen des Tores hängen.

3 Baugeschichte

Phase 1
Phase 2
Phase 3
Phase 4
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Phase 5
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Phase 6

Insgesamt konnten die Archäologen sechs aufeinanderfolgende Bauphasen[18] an den noch ungewöhnlich gut erhaltenen Gebäuderesten feststellen, wobei auch die verschiedenen Ausbauperioden der Rätischen Mauer deutlich wurden. Die Wachmannschaft für das Torhaus, bzw. die Mannschaften, welche die Wachtürme am gleichen Platz besetzt hielten, wurden mit Sicherheit vom nahen Kastell Rainau-Buch gestellt.

3.1 Phase 1

Möglicherweise um 160 n. Chr. wurde das römische Militär an diesem Platz erstmals aktiv. Das dendrochronologisch auswertbare Material aus dem rund 2,1 Kilometer entfernten Lagerdorf (Vicus) von Rainau-Buch könnte diese Überlegung stützen.[18] Neben Planck unterstützte auch der Archäologe Sebastian Sommer diesen Datierungsansatz in Bezug auf die Anlage des gesamte rätischen und „Vorderen Limes“.[5] Als früheste absolute Datierung ist aus dem Rainau-Bucher Lagerdorf ein Befund bekannt, der spätestens vom Mai/Juni 161 n. Chr. stammt.[19] Wie die festgestellten einzelstehenden Pfostengruben nahelegen, errichtete ein römischer Bautrupp zunächst entlang der vorgesehenen Grenzlinie einen einfachen Flechtwerkzaun als Annäherungshindernis.[5] Dieser Zaun lag im Bereich des später errichteten Tores, allerdings rund zwei bis fünf Meter tiefer im Barbaricum als die jüngere Rätische Mauer. Unmittelbar westlich der Fundamente des Limestores fand sich ein im Karree angelegter tiefer Pfostengraben, der möglicherweise als Überrest eines rund 5,5 × 5,5 Meter großen, hölzernen Limeswachturms zu deuten ist. Die bereits zerstörte Nordhälfte dieses Turmes konnte archäologisch nicht mehr erfasst werden.[4] Vor der nordwestlichen und südöstlichen Flanke dieses Turmes setzte der Flechtwerkzaun möglicherweise aus, wobei Planck in seinen neueren Überlegungen davon ausging, dass es zwischen der Südostflanke und dem dortigen Ende des Zaunes eine schmale Schlupfpforte gegeben haben könnte. Die entlang der Südwestseite des Turmes festgestellten Pfostensetzungen hätten somit den Blick auf die Pforte von Süden her verdeckt[18] und könnte als zusätzliche Sicherungsmaßnahme angesprochen werden.

3.2 Phase 2

1969 konnten am Südrand von Schwabsberg im Bereich der seit der Antike sumpfigen Jagstniederung halbrunde gespaltene Eichenstämme als Teile der hölzernen Limespalisade geborgen werden, die 1975 in vier Proben durch den Dendrochronologen Ernst Hollstein untersucht wurden.[20] Alle Proben stammten aus dem „Spätjahr 165, möglicherweise Frühjahr 166 n. Chr.“[21] 1974 wurde die Palisade in diesem Bereich erneut archäologisch angeschnitten. Im Anschluss kamen sieben Proben zur Untersuchung an den Dendrochronologen Bernd Becker, der diese 1976 auf das Jahr 165 n. Chr. datierte.[22] Dazu passende zeitlich Aussagen lieferte Holz aus dem Rotenbachtal bei Schwäbisch Gmünd, das sich dort, an der Grenze zur Provinz Germania superior, auf einen wohl noch im Jahr 164 n. Chr. errichteten Verbau bezieht (siehe Kleinkastell Kleindeinbach).[23] Die aufgedeckten Pfostengruben im Bereich des Limestores gehören ebenfalls diese Zeitstellung an. Sie markieren – nur wenige Jahre nach der Errichtung des Flechtwerkzauns – eine neue Ausbauphase.[18]

Der Zaun wurde entfernt; rund drei Meter nördlicher entstand eine dicht an dicht stehende Holzpalisade aus Eichenstämmen, für die ein schmaler Graben ausgehoben werden musste. In regelmäßigen Abständen fanden die Ausgräber halbrunde Ausbuchtungen auf der Innenseite des Grabens. Diese rühren von einer mit der Palisade entstandenen rückseitigen Verstärkung her.[20] In neueren Überlegungen nahm Planck an, dass nun auch die Schlupfporte zu einem regulären Grenzübergang umgebaut wurde. Der von Südosten kommende Palisadengraben fluchtete ungefähr auf die Ostecke des Holzturmes. Letztendlich ließ er aber – ähnlich wie der ältere Flechtwerkzaun – einen Durchgang zwischen seinem Ende und der Turmecke offen. Der Palisadengraben knickte rund dreieinhalb Meter vor der Südostflanke des Turmes rechtwinklig nach Südwesten ab und umging den Turm im selben Abstand auch an dessen Südwestseite um dann, in paralleler Flucht zur nordwestlichen Turmflanke, wieder nach Nordosten zu führen und an die westliche Turmecke anzuschließen. Um den Turm war nun an zwei Seiten ein offener Hof entstanden, der sich möglicherweise schon für reguläre Grenzkontrollen eignete.[24]

3.3 Phase 3

In einer weiteren Ausbauphase – zeitversetzt zum Bau der Palisade – wurde ein erster eigenständiger hölzerner Torbau südöstlich des Turms errichtet. In der untersten Füllung seiner Pfostengräben, die mit bis zu 1,1 Metern ungewöhnlich tief gründeten, fanden sich neben einigen Keramikscherben ein gut erhaltener Sesterz aus der Regierungszeit des Kaisers Antoninus Pius (138–161). Die nicht sonderlich abgenutzte Münze war zwischen 140 und 144 n. Chr. in Rom geprägt worden. Auch die datierbare Terra Sigillata wurde in der Vergangenheit ebenfalls eher der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts zugeordnet.[20]

Das 13,3 × 14,5 Meter[25] große, symmetrisch angelegte Holzgebäude mit weitgehend rechteckigem Grundriss gründete in bis zu 1,1 Meter tiefen Pfostengruben. Die hölzerne Anlage besaß bereits einen von Süden nach Norden führenden Durchlass.[26] Links und rechts des mittleren Ganges waren im Nordwesten drei, im Südosten vier Räume auszumachen. Hier kann man sich ein Wachlokal, Stuben sowie den Verwaltungsbereich für den Grenzverkehr vorstellen. Wie der Befund an den Pfostengräben vermuten lässt, war der hölzerne Limesturm wohl in die neue Anlage eingebettet worden und stand weiterhin in Gebrauch. Die Forschung hat gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem Limestor und den kleinen Meilenkastellen am nordenglischen Hadrianswall festgestellt.[27] Auch dort gab es kontrollierte Durchlässe in den nichtbesetzten Teil. Während der Ausgrabung machten die tiefen Pfostengräben den Eindruck, als seien die Holzstämme vor der Errichtung des Steinbaus in Phase 5 ausgegraben worden.[24]

Es wird angenommen, dass eine vom Kastell Aalen über das Kastell Rainau-Buch ins Barbaricum führende Straße der Anlass zum Bau des Limestores gewesen ist. Planck nannte diese Straße eine Hauptverbindung zum Aalener Militärplatz.[28] Während sich der Verlauf dieses Heer- und Handelsweges im Bereich des ehemaligen römischen Reichsgebietes eingrenzen lässt, sind seine Spuren im unbesetzten Teil Germaniens nicht mehr nachweisbar.[25]

3.4 Phase 4

Möglicherweise kurz vor der Wende zum 3. Jahrhundert war der Holzturm offensichtlich baufällig geworden. Als Ersatz entstand nun rund sieben Meter hinter der Limespalisade an der südöstlichen Flanke des Limestores ein 5 × 4,8 Meter großes Steinfundament, das von Planck noch in einem gut erhaltenen Zustand angetroffen wurde.[26] Die aufgehende Konstruktion dieses Turms kann entweder als vollständiger Steinturm oder als Holzturm mit Steinfundament rekonstruiert werden. Der hölzerne Torbau blieb in dieser Phase unverändert.[24]

3.5 Phase 5

Der Ausbau der Limesmauer in Stein wurde während der Regierungszeit des Kaisers Septimius Severus (193–211) durchgeführt, darauf weisen unter anderem dendrochronologisch untersuchte Hölzer aus dem Unterbau der Mauer bei Kastell Dambach hin. Sie waren im Winter 206/207 n. Chr. gefällt worden.[29] Für den Mauerbau wurde sowohl der hölzerne Durchlass als auch der aus Phase 4 stammende Turm bis auf das Fundament abgebrochen. Unmittelbar über seine Nordflanke verlief nun die von Südosten kommende Limesmauer, bevor sie mitten durch die abgetragenen hölzerne Toranlage schnitt und noch auf deren Areal nach Westen abknickte. Zeitgleich[24] entstand etwas nach Südosten verschoben über dem Holzbau ein 12,6 × 9,3 Meter großes Steingebäude, das erneut die Schleusenfunktion des Vorgängerbaus übernahm und mit seiner Nordfront unmittelbar an die Rätische Mauer anschloss. In der Mitte dieser Front konnten die Forscher am Boden in Laufrichtung der Limesmauer den Abdruck eines massiven Schwellsteins ausmachen, der die Funktion als Durchgang deutlich macht.[30] Als Ersatz für den abgetragenen Turm mit dem Steinfundament könnte im Umfeld des Durchgangs ein neuer Turm errichtet worden sein, dessen Standort bisher jedoch unbekannt ist.[24]

3.6 Phase 6

Wahrscheinlich 213 n. Chr., im Zusammenhang mit dem Germanenfeldzug Caracallas, wurde die Südmauer des Limesdurchgangs wieder vollständig abgetragen. An ihre Stelle trat eine bis zu 3,4 Meter breite reich gegliederte, vollkommen symmetrische Prunkfassade, die auch eine wesentlich tiefere Fundamentierung aufwies als die übrigen Gebäudeteile.[11] Damit konnte sie alle übrigen Bauten überragen.[24] Die östlichen und westlichen Flächen der Fassade wurden mit Kalktuff verblendet. Die Südseite der sorgfältig gearbeiteten Fassade besitzt auf jeder Seite der einspurigen, rund 2,1 Meter breiten Durchfahrt zwei vorspringende rechteckige Pilaster, zwischen denen, in einem vertieften Rahmen, aufwendiges Netzmauerwerk (opus reticulatum) aus Kalksintersteinen eingesetzt worden ist.[11][31] Der triumphbogenartige Charakter des vorgesetzten Lagenmauerwerks wird durch diese Details deutlich verstärkt. Für die Besonderheit der Anlage sprechen auch viele auffallende Kleinfunde. Bemerkenswert sind hier vor allem rund 50 bronzene Fragmente einer überlebensgroßen Panzerstatue von hervorragender Qualität, die größtenteils an der Schauseite vor der Südwestfront des einstigen Torbogens aufgelesen wurden. Der mit einem Adlerkopf geschmückte Schwertknauf der Statue und andere Stilelemente verweisen ins frühe 3. Jahrhundert.[32] Nach Untersuchungen des Altertumswissenschaftlers András Alföldi (1895–1981) geht die Forschung davon aus, dass es sich bei ihr um ein Kaiserstandbild gehandelt haben muss.[33]

Planck sah das Limestor als eine mögliche Übergangstelle der römischen Heeres während des Germanenfeldzugs 213 n. Chr. Dafür könnte unter anderem sprechen, dass das wichtigste Kastell am rätischen Limes, das Reiterkastell Aalen mit seiner 1000 Mann starken Stammbesatzung, nur wenige Kilometer südwestlich des Limestores lag und mit dieser Garnison eine direkte Straßenverbindung zum Limestor bestand.[11] Als möglicher Gegner Roms könnten in diesem Zusammenhang die Alamannen stehen.

3.7 Untergang

Wie die Befunde am Torhaus, das höchstwahrscheinlich auch von der Wachmannschaft bewohnt wurde, zeigen, brannte die Anlage ab und ist danach nicht mehr wiedererrichtet worden. In der Vergangenheit wurde das Ende von Dalkingen mit den Alamanneneinfällen 233/234 n. Chr. in Verbindung gebracht.[33] Ein Denar gilt als Schlussmünze am Limestor. Er stammt aus den Regierungsjahren des Kaisers Severus Alexander (222 bis 235 n. Chr.) und wurde zwischen 231 und 235 n. Chr. geprägt.[34] Da es im nahen Vicus des Kastells Rainau-Buch jedoch keine Belege für einen Alamannenangriff zwischen 233 und 234 gibt, könnte der germanische Überfall auch erst im Frühsommer 254 n. Chr. stattgefunden haben. Damals ging das Rainau-Bucher Dorf in einer Brandkatastrophe unter.[35] Inwieweit die rätische Grenzlinie im Dalkinger Raum bis zum endgültigen Limesfall in den Jahren 259/260 noch intakt geblieben ist, entzieht sich bis heute der Kenntnis.

4 Weitere Funde

4.1 Militaria

Neben den Bruchstücken der Bronzestatue wurden acht bronzene Fibeln in Bügel-, Hakenkreuz-, Band- und S-Form aus dem späten 2. und frühen 3. Jahrhundert geborgen. Daneben ist auch noch das Bruchstück eines Maskenhelms erwähnenswert,[36] ein typischer Ausrüstungsgegenstand der Reitertruppen. Dazu passen die ebenfalls aufgefundenen Pferdegeschirrfragmente aus bronzenen, teilweise verzinnten Fibeln und Zierknöpfe.[37] Zu den erhaltenen Angriffswaffen zählen sieben Lanzenspitzen.[38] Vier von ihnen könnten in Zusammenhang mit einer kultischen Handlung stehen. Man fand sie in den ungestörten Boden eingerammt. Zwei vor der Südwestfront – links und rechts der Zugangsstraße zum Limestor — und je eine an der Ost- und Westseite des Limesdurchgangs. Als weitere militärische Fundobjekte kamen unter anderem das Bruchstück einer Dolchscheide sowie ein bronzenes Ortband aus dem Boden.[36] Die Verzierung dieses Ortbandes mit herzförmigen Ausschnitten ist typisch für die Ausrüstung des römischen Militärs ab dem Ende des 2. Jahrhunderts, als die Spatha zur Hauptwaffe im Nahkampf geworden war. Die Anwesenheit von Fernwaffen am Limestor wird durch Geschossbolzen verdeutlicht, die von schnellfeuernden Torsionsgeschützen abgeschossen wurden.

4.2 Bauwerkzeug, weitere Eisenfunde, Knochen

Zum weiteren Fundgut gehören verschiedene Werkzeuge. Dazu zählen Hammer, ein eiserner Pfriem, ein Löffelbohrer, ein Schabeisen für die Holzverarbeitung, eine Axt, Fragmente von mindestens zwei eisernen Gusslöffeln und eine Gusspfanne. Außerdem wurden eiserne Messer, Schlüssel sowie die Reste einer Schere entdeckt. Außerdem fanden sich Tierknochen, die deutliche Hackspuren zeigten, die beim Zerteilen des Fleisches entstanden.[36] Zusammen mit den Militaria verdeutlichen diese Funde und Befunde eine kontinuierliche Belegung des Limesdurchgangs durch das römische Militär.

4.3 Keramik und steinerne Werkstücke

Am Tor konnte eine große Zahl von Keramikscherben katalogisiert werden,[39] wobei späte Terra Sigillata aus Rheinzabern (Tabernae) sowie Töpfe mit herz- und sichelförmigem Profilen vollständig fehlen.[38] Bemerkenswert ist zudem der fast lebensgroße Kopf eines bärtigen Mannes mit Lorbeerkranz aus Sandstein, der ebenfalls vom Tor stammt. Auch hier ist wohl von einem Kaiserporträt auszugehen.[31]

4.4 Münzen

Während der Grabungen 1973 bis 1974 wurden 15 Münzen geborgen, die heute im Landesmuseum Württemberg sowie im Limesmuseum Aalen aufbewahrt werden. Die Reihe beginnt mit zwei Prägungen Hadrians, gefolgt von zwei Münzen des Antoninus Pius. Ein weiterer Fund, die Münze Nr. 7, ein Sesterz des Mark Aurel, stammt nicht aus der damaligen Untersuchung.[20][34][40]

Prägung Nominalwert Datierung Prägestätte Erhaltungszustand
Hadrianus Dupondius 119–121 Rom stark abgerieben
Hadrianus As 134–138 Rom abgenutzt
Antoninus Pius Sestertius 140–144 Rom schön
Antoninus Pius As 145–161 Rom sehr schön
Gedenkmünze für Faustina I Sestertius 141–161 Rom etwas korrodiert
Gedenkmünze für Faustina I As oder Dupondius 141–161 Rom stark abgenutzt
Marcus Aurelius Sestertius Dez. 163 – Aug. 164 Rom stark abgenutzt
Lucilla As 161–169 Rom abgenutzt
Lucilla As 161–169 Rom schön
Commodus Sestertius 183–186 Rom abgenutzt
Commodus Sestertius 186–187 Rom abgenutzt
Septimius Severus Denarius 200–201 Rom vorzüglich
Elagabal Denarius 218–222 Rom korrodiert
Severus Alexander Denarius 226 Rom schön
Severus Alexander Denarius 227 Rom sehr schön
Severus Alexander Denarius 231–235 Rom sehr schön

5 Denkmalschutz

Das Limestor Dalkingen und die erwähnten Bodendenkmale sind als Abschnitt des Obergermanisch-Rätischen Limes seit 2005 Teil des UNESCO-Welterbes. Außerdem sind die Anlagen Kulturdenkmale nach dem Denkmalschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg (DSchG). Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig. Zufallsfunde sind an die Denkmalbehörden zu melden.

6 Siehe auch

7 Literatur

  • Dietwulf Baatz: Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. 4. Auflage. Gebr. Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0, S. 263ff.
  • Stephan Bender: Der Postamentsockel vom Wp 12/81 bei Rainau-Dalkingen. In: Peter Henrich (Hrsg.): Der Limes vom Niederrhein bis an die Donau. 6. Kolloquium der Deutschen Limeskommission (= Beiträge zum Welterbe Limes. 6). Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2466-5, S. 109–121.
  • Richard Kamm: Das Limes-Tor bei Dalkingen und sein Vermächtnis. In: Geschichts- und Altertumsverein Ellwangen (Hrsg.): Ellwanger Jahrbuch. Band 41, 2006/07, S. 463–479.
  • Wolfram Kleiss: Bemerkungen zum Limestor bei Dalkingen. In: Germania. Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts. Zabern, Mainz 1988, ISSN 0016-8874

, S. 176–182.

  • Dieter Planck: Zum Limestor von Dalkingen, Gemeinde Rainau, Ostalbkreis. In: Peter Henrich (Hrsg.): Der Limes vom Niederrhein bis an die Donau. 6. Kolloquium der Deutschen Limeskommission (= Beiträge zum Welterbe Limes. 6). Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2466-5, S. 99–107
  • Dieter Planck: Das Limestor bei Dalkingen. Pforte zur zivilisierten Welt. Mit einem Beitrag von Meinrad Filgis. In: Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau. Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Esslingen 2005, ISBN 3-8062-1945-1, S. 130–133.
  • Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2., völlig neubearbeitete Auflage. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 142–146.
  • Dieter Planck: Das Freilichtmuseum am Rätischen Limes im Ostalbkreis. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0223-0.
  • Dieter Planck: Rainau-Dalkingen. Limestor. In: Walter Sölter (Hrsg.): Das römische Germanien aus der Luft. 2. Auflage, Lübbe, Bergisch Gladbach 1983, ISBN 3-7857-0298-1, S. 57–58.
  • Dieter Planck: Neue Untersuchungen am rätischen Limes bei Dalkingen, Ostalbkreis (Baden-Württemberg). In: Studien zu den Militärgrenzen Roms II. Habelt, Bonn 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 231–234.
  • Dieter Planck: Neue Ausgrabungen am Limes (= Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands [= Schriften des Limesmuseums Aalen]. 12). Gentner, Stuttgart 1975, S. 13ff.

8 Elektronische Medien

  • Barbara Filtzinger: Das Limestor bei Dalkingen. Universitätsbibliothek Tübingen, Tübingen 2003, Video/DVD.

9 Weblinks

Commons Commons: Limestor Dalkingen – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

10 Anmerkungen

  1. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2., völlig neubearbeitete Auflage. Konrad Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 146; Gabriele Seitz: Rainau Buch I. Steinbauten im römischen Kastellvicus von Rainau-Buch (Ostalbkreis). Theiss, Stuttgart 1999, ISBN 3-8062-1433-6, S. 5.
  2. Kastell Rainau-Buch bei 48° 54′ 34,98″ N, 10° 8′ 42,56″ O7.
  3. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2., völlig neubearbeitete Auflage. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 140.
  4. 4,0 4,1 Dieter Planck: Neue Ausgrabungen am Limes (= Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands. Nr. 12). Gentner, Stuttgart 1975, S. 13.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 Dieter Planck: Zum Limestor von Dalkingen, Gemeinde Rainau, Ostalbkreis. In: Peter Henrich (Hrsg.): Der Limes vom Niederrhein bis an die Donau. 6. Kolloquium der Deutschen Limeskommission (= Beiträge zum Welterbe Limes. 6). Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2466-5, S. 99–107; hier: S. 100. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Planck_Limeskommission_100“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Planck_Limeskommission_100“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  6. Dieter Planck: Der Obergermanische und Rätische Limes. In: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt. Band 2, 5, 1. de Gruyter, Berlin 1976, ISBN 3-11-006690-4, S. 432.
  7. 7,0 7,1 Stephan Bender: Der Postamentsockel vom Wp 12/81 bei Rainau-Dalkingen. In: Peter Henrich (Hrsg.): Der Limes vom Niederrhein bis an die Donau. 6. Kolloquium der Deutschen Limeskommission (= Beiträge zum Welterbe Limes. 6). Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2466-5, S. 109–121; hier: S. 110. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Bender_Limeskommission_110“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  8. Beispielsweise: Dieter Planck: Der Obergermanische und Rätische Limes. In: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt. Band 2, 5, 1. de Gruyter, Berlin 1976, ISBN 3-11-006690-4, S. 432.
  9. Dieter Planck: Zum Limestor von Dalkingen, Gemeinde Rainau, Ostalbkreis. In: Peter Henrich (Hrsg.): Der Limes vom Niederrhein bis an die Donau. 6. Kolloquium der Deutschen Limeskommission (= Beiträge zum Welterbe Limes. 6). Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2466-5, S. 99–107; hier: S. 101.
  10. Dieter Planck: Restaurierung und Rekonstruktion römischer Bauten in Baden-Württemberg. In: Günter Ulbert, Gerhard Weber (Hrsg.): Konservierte Geschichte? Antike Bauten und ihre Erhaltung. Konrad Theiss, Stuttgart 1985, ISBN 3-8062-0450-0, S. 140.
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2., völlig neubearbeitete Auflage. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 145.
  12. CIL 6, 2086 = Hermann Dessau, Inscriptiones Latinae selectae, Nr. 451: per limitem Raetiae ad hostes extirpandos barbarorum terram introiturus est.
  13. Dieter Planck (Hrsg.): Archäologie in Württemberg. Ergebnisse und Perspektiven archäologischer Forschung von der Altsteinzeit bis zur Neuzeit. Theiss, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0542-6, S. 275.
  14. Walter Drack, Rudolf Fellmann: Die Römer in der Schweiz. Theiss, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0420-9, S. 71.
  15. Archäologie Online, 9. März 2007. Link am 28. März 2013 tot
  16. Dieter Planck: Zum Limestor von Dalkingen, Gemeinde Rainau, Ostalbkreis. In: Peter Henrich (Hrsg.): Der Limes vom Niederrhein bis an die Donau. 6. Kolloquium der Deutschen Limeskommission (= Beiträge zum Welterbe Limes. 6). Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2466-5, S. 99–107; hier: S. 105.
  17. [1] Beschluss des Schul- und Kulturausschusses des Ostalbkreises. Abgerufen am 21. Juli 2010, Link am 28. März 2013 tot; [2] Marbacher Zeitung, 15. Juni 2010: Pleidelsheimer Firma schützt Weltkulturerbe. Abgerufen auf den ehemaligen Seiten der Marbacher Zeitung am 21. Juli 2010; unter neuer Adresse bei der Stuttgarter Zeitung am 22. September 2012. Link am 28. März 2013 tot.
  18. 18,0 18,1 18,2 18,3 Dieter Planck: Zum Limestor von Dalkingen, Gemeinde Rainau, Ostalbkreis. In: Peter Henrich (Hrsg.): Der Limes vom Niederrhein bis an die Donau. 6. Kolloquium der Deutschen Limeskommission (= Beiträge zum Welterbe Limes. 6). Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2466-5, S. 99–107; hier: S. 102. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „Planck_Limeskommission_102“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  19. Bernhard Albert Greiner: Der Kastellvicus von Rainau-Buch: Siedlungsgeschichte und Korrektur der dendrochronologischen Daten. In: Ludwig Wamser, Bernd Steidl: Neue Forschungen zur römischen Besiedlung zwischen Oberrhein und Enns. Bernhard Albert Greiner, Remshalden-Grunbach 2002, ISBN 3-935383-09-6, S. 83.
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 Dieter Planck: Der Obergermanische und Rätische Limes. In: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt. Band 2, 5, 1. de Gruyter, Berlin 1976, ISBN 3-11-006690-4, S. 435.
  21. Ernst Hollstein: Mitteleuropäische Eichenchronologie. von Zabern, Mainz 1980, ISBN 3805300964, S. 115.
  22. Philipp Filtzinger (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. 3. Auflage. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0287-7, S. 488.
  23. Bernd Becker: Fällungsdaten Römischer Bauhölzer anhand einer 2350jährigen Süddeutschen Eichen-Jahrringchronologie. In Fundberichte aus Baden Württemberg. Band 6. Konrad Theiss, Stuttgart 1981, ISBN 3-8062-1252-X, S. 369–386.
  24. 24,0 24,1 24,2 24,3 24,4 24,5 Dieter Planck: Zum Limestor von Dalkingen, Gemeinde Rainau, Ostalbkreis. In: Peter Henrich (Hrsg.): Der Limes vom Niederrhein bis an die Donau. 6. Kolloquium der Deutschen Limeskommission (= Beiträge zum Welterbe Limes. 6). Theiss, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8062-2466-5, S. 99–107; hier: S. 103.
  25. 25,0 25,1 Dieter Planck: Rainau-Dalkingen – Limestor. In: Walter Sölter (Hrsg.): Das römische Germanien aus der Luft. 2. Auflage. Lübbe, Bergisch Gladbach 1983, ISBN 3-7857-0298-1, S. 58.
  26. 26,0 26,1 Dieter Planck: Neue Ausgrabungen am Limes (= Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands. Nr. 12). Gentner, Stuttgart 1975, S. 14.
  27. Dieter Planck: Der Obergermanische und Rätische Limes. In: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt. Band 2, 5, 1. de Gruyter, Berlin 1976, ISBN 3-11-006690-4, S. 433.
  28. Hans-Peter Stika: Römerzeitliche Pflanzenreste aus Baden-Württemberg. Beiträge zu Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt in den römischen Provinzen Obergermanien und Rätien (= Materialhefte zur Archäologie in Baden-Württemberg. Band 36). Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1285-6, S. 57.
  29. Wolfgang Czysz, Franz Herzig: Der Pfahlrost im Kreutweiher beim Limeskastell Dambach. Erste dendrochronologische Ergebnisse. In: Bericht der bayerischen Bodendenkmalpflege, 49, 2008, S. 221–227.
  30. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2., völlig neubearbeitete Auflage, Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 144–145.
  31. 31,0 31,1 Philipp Filtzinger (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. 3. Auflage. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0287-7, S. 489.
  32. Martin Kemkes: Das Bild des Kaisers an der Grenze – Ein neues Großbronzenfragment vom Raetischen Limes. In: Andreas Thiel (Hrsg.): Forschungen zur Funktion des Limes. Band 2. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-2117-6, S. 144.
  33. 33,0 33,1 Dieter Planck: Der Obergermanische und Rätische Limes. In: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt. Band 2, 5, 1, de Gruyter, Berlin 1976, ISBN 3-11-006690-4, S. 440.
  34. 34,0 34,1 Dieter Planck: Neue Untersuchungen am rätischen Limes bei Dalkingen, Ostalbkreis (Baden-Württemberg). In: Studien zu den Militärgrenzen Roms. Vorträge des 10. Internationalen Limeskongresses in der Germania inferior. Rheinland-Verlag, Pulheim 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S. 232.
  35. Bernhard Albert Greiner: Der Kastellvicus von Rainau-Buch: Siedlungsgeschichte und Korrektur der dendrochronologischen Daten. In: Ludwig Wamser, Bernd Steidl: Neue Forschungen zur römischen Besiedlung zwischen Oberrhein und Enns. Bernhard Albert Greiner, Remshalden-Grunbach 2002, ISBN 3-935383-09-6, S. 85 und 88.
  36. 36,0 36,1 36,2 Dieter Planck: Das Freilichtmuseum am Rätischen Limes im Ostalbkreis. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0223-0, S. 87.
  37. Dieter Planck: Das Freilichtmuseum am Rätischen Limes im Ostalbkreis. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0223-0, S. 86.
  38. 38,0 38,1 Dieter Planck: Das Freilichtmuseum am Rätischen Limes im Ostalbkreis. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0223-0, S. 85.
  39. Dieter Planck: Neue Ausgrabungen am Limes (= Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands. Nr. 12). Gentner, Stuttgart 1975, S. 15.
  40. Karlhorst Stribrny (bearb.): Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland. Abteilung II. Baden-Württemberg. Band 4: Nordwürttemberg. Nachtrag 1. Mann, Berlin 1993, ISBN 3-7861-1716-0, S. 23; Dieter Planck: Das Freilichtmuseum am Rätischen Limes im Ostalbkreis. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0223-0, S. 77.
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