Germanen

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Germanen ist ursprünglich der Sammelbegriff für Völker und Volksstämme zwischen Rhein, Donau und Weichsel. Sie werden u.a. von Cäsar und von Tacitus beschrieben. Der Begriffs fand sich zuerst um 80 v. Chr. bei Poseidonios von Apameia[1] und bezog sich zunächst nur auf eine kleine Stammesgruppe im heutigen belgisch-niederrheinischen Bereich.

Später wird unterschieden zwischen Nord-Germanen (den heutigen Skandinaviern), West-Germanen (Stämme vor allem der Franken, Sachsen, Alemannen, Bayern, Thüringer) und Ost-Germanen (Goten, Burgunder, Vandalen).

Im 3. Jahrhundert n. Chr. drangen Germanenstämme in das Römische Reich ein. Sprachlich werden die Germanen von den romanischen Völkern abgegrenzt.

1 Quelle

Knaurs Lexikon - Das Wissen unserer Zeit

2 Einzelnachweise

  1. Poseidonios von Apameia, Historien, Buch 30