Germanen

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Bilder von Walhall werden oft mit den Germanen in Verbindung gebracht

Germanen ist ursprünglich der Sammelbegriff für zwischen Rhein, Donau und Weichsel ansässige Völker und Volksstämme. Sie wurden u.a. von Cäsar und von Tacitus beschrieben. Der Begriff fand sich zuerst um 80 v. Chr. bei Poseidonios[1] und bezog sich zunächst nur auf eine kleine Stammesgruppe, die auf dem Gebiet des heutigen Belgien im niederrheinischen Bereich lebte. Als Kimbern und Teutonen, die den Rhein überschritten, wurden sie zuvor von den Römern bezeichnet. Sie zogen durch das Rhonetal und schlugen die römischen Heere in der Schlacht von Noreia 113 v. Chr. und der Schlacht bei Arausio 105 v. Chr.. Erst in der Schlacht bei Vercellae 101 v. Chr. und bei Aquae Sextia 102 v. Chr. wurden sie besiegt.

Später wurde unterschieden zwischen Nord-Germanen (im heutigen Skandinavien), West-Germanen (Stämme vor allem der Franken, Sachsen, Alemannen, Bayern, Thüringer) und Ost-Germanen (Ostgoten, Burgunder, Vandalen).

Im 3. Jahrhundert n. Chr. drangen Germanenstämme in das Römische Reich ein. In der Sprachwissenschaft werden die germanischen Sprachen von den romanischen Sprachen abgegrenzt. Die Charakterisierung als Barbaren seitens der Römer (siehe auch Barbaricum) prägte das Bild der Germanen bis in die Neuzeit.

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1 Trivia

Die Germanen tranken angeblich gerne Met und faulenzten auf ihren Bärenfellen. Felix Dahn sammelte diese und weitere „volkstümliche Darstellungen“ und Vorstellungen in einem Buch, das 1905 unter dem Titel Die Germanen erschien.

2 Siehe auch

3 Literatur

  • August Nitschke: Frühe christliche Reich; in Golo Mann und August Nitschke: Propyläen Weltgeschichte - Band V (Islam - Die Entstehung Europas), Propyläen Verlag, Berlin / Frankfurt / Berlin, 1963, Seite 275 ff.
  • Gerhard Mildenberger: Sozial- und Kulturgeschichte der Germanen, Urban-Taschenbuch 149, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1972

4 Einzelnachweise

  1. Poseidonios von Apameia: Fortsetzung der Historien des Polybios, Buch 30

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