Konstantinopel

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Konstantinopel
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Bild zum Thema Landkarte mit dem traditionellen Stadtnamen Konstantinopel

Konstantinopel ist der historische Name von Istanbul. Benannt wurde die Stadt nach dem römischen Kaiser Konstantin I. (Konstantin der Große). Konstantinopel wird durch die Meeresenge Bosporus (Verbindung von Schwarzem Meer und und Mittelmeer) in zwei Teile getrennt und befindet sich genau auf der historisch definierten Grenze zwischen Europa und Asien. Bis 1923 war Konstantinopel Hauptstadt der Türkei bzw. des Vorgängerstaates Osmanisches Reich. Danach ging diese Funktion an Ankara über.

1 Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde um 660 v. Chr. unter dem Namen Byzantion gegründet. 330 n. Chr. machte der römische Kaiser Konstantin der Große sie zu seiner Hauptresidenz, baute sie großzügig aus und benannte sie offiziell in Nova Roma (lateinisch für Neues Rom) um.

Bis zu seiner Eroberung durch die islamischen Türken im Jahr 1453 war Konstantinopel Hauptstadt des christlichen Oströmischen Reiches (auch Byzantinische Reich oder kurz Byzanz genannt). In Skandinavien hieß die Stadt Miklagard. Der Name Konstantinopel war bis in die 1940er Jahre weit verbreitet und praktisch auf der ganzen Welt gebräuchlich. Ab etwa 1930 setzte sich der Name Istanbul, der bereits im Osmanischen Reich gebräuchlich war, allmählich auch international durch.

2 Andere Lexika[Bearbeiten]