Geschichte der Juden in Eichstetten

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Die Synagoge von Eichstetten wurde im Jahr 1938 von SS- und SA-Horden angezündet
Die Geschichte der Juden in Eichstetten reicht vom 18. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert.

1 Details

  • Eine jüdische Gemeinde in Eichstetten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald geht bis auf den Anfang des 18. Jahrhunderts zurück.
  • Die ersten jüdischen Familien wurden nach 1716 aufgenommen.
  • Die Gottesdienste wurden seit den 1760er Jahren in einem aus zwei nebeneinanderliegenden Zimmern bestehenden Betsaal in einem Privathaus abgehalten.
  • Im Jahr 1829 wurde dann auf dem heutigen Grundstück Altweg 10 eine Synagoge errichtet. Die Synagoge wurde nach Plänen des Architekten Christoph Arnold errichtet. Dort war auch ein rituelles Bad vorhanden.
  • Im Jahr 1840 wurde auch ein jüdisches Schulhaus erbaut, das noch heute erhalten ist.
  • Bis zum Jahr 1809 wurden jüdische Personen in Emmendingen beerdigt. Danach verfügte der Ort über einen eigenen jüdischen Friedhof am südlichen Ortsrand mit einer Größe von 22.73 a.
  • Um das Jahr 1870 war mit 420 jüdischen Einwohnern der historische Höchststand der jüdischen Bevölkerung erreicht.
  • Im Ersten Weltkrieg fielen fünf jüdische Männer.
  • In der NS-Zeit kamen mindestens 37 jüdische Einwohner des Ortes ums Leben.
  • Im Jahr 1938 wurde die Synagoge von auswärtigen Mitgliedern der SA und SS zerstört und danach abgetragen. [1] Etliche jüdische Einwohner wurden in das KZ in Gurs deportiert, wo viele umkamen.
  • Im Jahr 2003 wurden im Ort auch Stolpersteine zur Erinnerung an ermordete jüdische Mitbürger angelegt. [2]

2 Weblinks

2.1 Bilder / Fotos

2.2 Videos

2.3 Quellen

2.4 Literatur