Geschichte der Juden in Waiblingen

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Die Geschichte der Juden in Waiblingen reicht vom 14. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert.

1 Details

  • Schon im Mittelalter bestand in Waiblingen eine jüdische Gemeinde. Eine erste Nennung dieser Gemeinde ist für das Jahr 1342 nachweisbar.
  • Die Gemeinde verfügte über eine Synagoge (Judenschule), die im Jahr 1350 genannt wird. Ihr Standort ist unbekannt. Im selben Jahr wird auch ein Judenacker genannt.
  • Im Jahr 1349 kam es im Ort zu Judenverfolgungen.
  • Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließen sich dann wieder einige wenige jüdischen Menschen im Ort nieder.
  • Zwischen 1880 und 1933 bestanden im Ort drei jüdische Viehhandlungen.
    • Die Viehhandlung Ferdinand Levi (später Adolf Kahn) am Stadtgraben 26, die von 1880 bis 1933 bestand.
    • Die Viehhandlung Benjamin Löb (Adresse unbekannt), die von 1881 bis 1890 existierte.
    • Die Viehhandlung Ludwig Kahn, die von 1911 bis 1930 in der Stuttgarter Straße 13 ansässig war.
  • Während der NS-Zeit kam nachweislich eine jüdische Person ums Leben. [1]
  • Aufsehen erregte im Jahr 2008 die Geschichte des jüdischen SS-Mitglieds Walter Müller, der in Waiblingen als Arzt prakltizierte und sich, nachdem seine jüdische Abstammung bekannt wurde, im Jahr 1933 erschoß. [2]

2 Weblinks

2.1 Bilder / Fotos

2.2 Videos

2.3 Quellen

2.4 Literatur