Geschichte der Juden in Biberach an der Riß

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Die Geschichte der Juden in Biberach an der Riß reicht vom 13. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert.

1 Details[Bearbeiten]

  • Die Geschichte der Juden in Biberach an der Riß beginnt im 13. Jahrhundert.
  • Eine erstmalige urkundliche Erwähnung fällt auf das Jahr 1298.
  • Auch für das Jahr 1427 werden Juden im Ort erwähnt.
  • Im Jahr 1589 wurden die Juden des Ortes verwiesen.
  • Später siedelten sich wieder einzelne Juden an.
  • Zur Bildung einer eigenen Gemeinde mit entsprechenden Einrichtungen ist es in Biberach an der Riß nie gekommen.
  • Für das 19. und 20 Jahrhundert sind folgende jüdische Handelsbetriebe am Ort belegt:
    • Von 1913 bis 1936 das Textilwarengeschäft Dahlberg & Bergmann in Besitz von Bernhard Bergmann am Marktplatz 33.
    • Von 1930 bis 1936 das Kaufhaus Kronenladen im Besitz von Max Michaelis in der Hindenburgstraße 15.
    • Von 1890 bis 1913 das Manufaktur- und Textilgeschäft L. G. Wallersteiner am Marktplatz 16.
  • Von 1933 bis 1945 kamen mindestens zwei jüdische Einwohner ums Leben. [1]
  • Auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei an der Birkenhardter Straße wurden im November 1944 fast 150 Juden aus Tripolis eingesperrt. Im Januar 1945 kamen dann 133, meist holländische Juden aus dem KZ Bergen-Berlsen dazu. [2]

2 Weblinks[Bearbeiten]

2.1 Bilder / Fotos[Bearbeiten]

2.2 Videos[Bearbeiten]

2.3 Quellen[Bearbeiten]

2.4 Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Rak: Biberacher Juden im und nach dem Nationalsozialismus, Städtische Archive Biberach, 1. Aufl., 2013, ISBN 9783980681889