Zypern

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Zypern
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Geographie von Zypern

Zypern ist die drittgrößte Mittelmeerinsel nach Sizilien und Sardinien. In Zypern waren im Laufe der Geschichte unter anderem die Römer, Araber, Italiener, Griechen, Türken und Briten ansässig. Architektonische Sehenswürdigkeiten belegen das.

Die Insel liegt im Osten des Mittelmeeres und ist jeweils nur rund 100 km von Syrien und der Türkei entfernt. Bis 1960 war Zypern eine britische Kolonie. Nach der Unabhängigkeit entstand ein Konflikt zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen, die sich durch Sprache (griechisch und türkisch) sowie die Religion unterscheiden. Die türkischsprachige Bevölkerung im Norden besteht zu etwa 99 % aus sunnitischen Muslimen,[1] die Menschen im Süden sind zu 95 % Christen. Nachdem 1974 zunächst Griechenland den Anschluss erzwingen wollte, besetzten türkische Streitkräfte den nördlichen Teil der Insel und errichteten die Türkische Republik Nordzypern. Völkerrechtlich anerkannt ist nur die Republik Zypern. Die Hauptstadt Nikosia wurde geteilt.

Als Sprachen sind hauptsächlich Griechisch, aber im nördlichen Teil eher Türkisch verbreitet. Auf der Insel wohnen insgesamt rund 1,12 Millionen Menschen (Stand 2011). Die Fläche: beträgt 9.251 km². Als Religion ist mit 78% das Christentum am stärksten verbreitet. 21% sind Muslime und wohnen fast überwiegend in den nördlichen Regionen. Der Nordteil, der nach wie vor von der Türkei besetzt ist, umfasst etwa ein Drittel des Landes und hat rund 300.000 Einwohner.

1 Einzelnachweise

  1. Boyle, Juliet; Sheen (1997), Freedom of religion and belief: a world report, Routledge, ISBN 0-415-15978-4

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