Recht

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Das Recht regelt die Beziehungen der Menschen einer Gesellschaft, soweit diese zu nicht einvernehmlich lösbaren Konflikten führen könnten. Dazu erlässt der Staat Regelungen (Gesetze, Verordnungen usw.), deren Einhaltung nötigenfalls vor Gericht erstritten werden kann.

Das grundlegende Gesetz eines Staates, auf dem alle anderen gesetzlichen Erlasse beruhen, ist die Verfassung (zum Beispiel Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland). Zu unterscheiden sind das Privatrecht, das die Beziehungen einzelner Personen untereinander regelt, und das öffentliche Recht, welches die Beziehungen zwischen den einzelnen Personen und dem Staat regelt. Ferner gibt es zwingendes Recht, das vom Staat auf eigene Initiative durchgesetzt wird - das Strafrecht mit dem Ankläger (Staatsanwalt) ist hier ein typisches Beispiel - sowie dispositives Recht, worin ein Gericht nur aktiv wird auf Klage eines Geschädigten selber. Im Unterschied zu einem Polizeistaat, wie es etwa die DDR war, darf in einem demokratischen Rechtsstaat der Staat nicht willkürlich ins Leben seiner Bürger/innen eingreifen, sondern es muss jeder behördliche Rechtsakt eine gesetzliche Grundlage haben.

Die hauptsächlichen Rechtsgebiete des Staates sind (nur Auswahl):

Spezielle Rechtsgebiete sind:

Einige Rechtsgebiete bestehen aus einer Vielzahl von Gesetzen, die sich vor allem seit den Industrialisierung entwickelt haben. Dazu gehören das Umweltrecht und das Wirtschaftsrecht.

Zum internationalen Recht gehört hauptsächlich das Völkerrecht.

Darüber hinaus gibt es spezielle Rechtsgebiete anderer Institutionen als der Staaten, etwa das Kirchenrecht.