Bundeswehr

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Bundeswehr
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Die Bundeswehr ist die heutige deutsche Armee. Sie wurde 1955 gegründet. Wolf von Baudissin (1907-1993) war maßgeblich am Aufbau der Bundeswehr und der Entwicklung ihrer Strukturen beteiligt.

Ihr Vorgänger war bis 1946 die Wehrmacht, welche im Jahr 1935 aus der in der Weimarer Republik gegründeteten Reichswehr hervorgegangen war. Nach dem Beitritt der von 1945 bis 1989 kommunistisch besetzten mitteldeutschen Länder (DDR, siehe Deutsche Wiedervereinigung) ging die dortige Nationale Volksarmee in der Bundeswehr auf.

1 Streitkraft

Die Bundeswehr besteht aus den Teilstreitkräften:

  • Heer
  • Luftwaffe
  • Marine

2 Meilensteine

  • Im Mai 1955 erhielt Westdeutschland in den Pariser Verträgen von den Westalliierten die Erlaubnis, die Bundeswehr mit max. 500.000 Mann in 12 Heeresdivisionen sowie mit Luft- und Seestreitkräften zu gründen. Wesentlicher Antrieb dazu war der Kalte Krieg gegen den Ostblock.
  • Bereits im gleichen Jahr wurde mit der Ausrüstung begonnen; erste Jet-Kampfpiloten z.B. erhielten in den USA ihre Ausbildung und wurden 1956 mit eigenen Schulflugzeugen beliefert. Kurz darauf wurde der erste Kampfjet beschafft, das damals einzige Überschall-Flugzeug Super Sabre.
  • Danach setzte eine lange andauernde Periode der Aufrüstung ein, in der unter vielem anderem auch der Starfighter in großer Zahl beschafft wurde. Allerdings wurde diese Beschaffung getrübt durch die Starfighter-Affäre.
  • Das Ende des Kalten Krieges und die Wiedervereinigung von 1990 führte auch in der Rüstungspolitik zu einer Wende: Für Jahrzehnte war nun Abrüstung angesagt. Erst seit einiger Zeit wird Russland wieder als eine mögliche Bedrohung angesehen.

3 Quelle

  • M. Geyer: Deutsche Rüstungspolitik 1860 bis 1980

4 Siehe auch