Brennelement

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Als Brennelemente werden die wesentlichen Teile eines Kernreaktors bezeichnet, in denen die Kernenergie entsteht. Sie bilden zusammen mit weiteren Bauteilen den Reaktorkern. Im Laufe der Technikgeschichte haben sich Brennstäbe als vorteilhafter und praktischer gegenüber anderen Formen (z.B. Kugeln, siehe auch Kugelhaufenreaktor) erwiesen, sie sind allerdings aufgrund der Länge oft störanfälliger.

Frische Brennelemente bestehen - je nach Reaktortyp - aus unterschiedlichen Radionukliden:

  • Natururan
  • angereichertes Uran
  • metallisches Uran
  • Mischoxide

Die meisten Kernkraftwerke sind so konstruiert, dass sie nur bestimmte Arten von Brennelementen verarbeiten können. Der Begriff Brennelement ist eigentlich irreführend, da nichts im eigentlichen Sinne verbrannt wird. Vielmehr erfolgen Umwandlungen der Atomkerne, wobei sich die Masse der Brennelemente - im Unterschied zu fossilen Kraftwerken - kaum verändert (mit Ausnahme des Massendefektes). Aus betriebswirtschaftlichen Gründen und wegen der sich entwickelnden Radioaktivität müssen die Brennelemente nach einiger Zeit ausgewechselt werden. Dies führt zu einer vorübergehenden Abschaltung des Reaktors.

Andere Lexika[Bearbeiten]





http://www.grs.de/begriff-der-woche-brennelement