Baschar al-Assad

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Anti-Assad-Demo im August 2011 in Washington D.C.

Baschar Hafiz al-Assad (* 11. September 1965 in Damaskus) ist seit dem Jahre 2000 Präsident und Regierungschef von Syrien.

1 Leben

Baschar al-Assad ist der Sohn und Nachfolger des Putschisten und langjährigen Diktators Hafiz al-Assad, nach dessen Tod im Jahre 2000 das Parlament entsprechend seinem Wunsch das Mindestalter eines syrischen Präsidenten von 40 auf 34 Jahre senkte, damit sein Sohn dieses Amt antreten konnte. Baschar hat zunächst in Damaskus und später in London Medizin studiert und galt anfänglich als Freund des Westens.

Baschar al-Assad ist mit Asma al-Assad, einer Finanzanalystin aus England, verheiratet. Sie stammt von syrischen Immigranten ab, die es im Vereinigten Königreich zu beträchtlichem Wohlstand brachten.

2 Die aktuelle Lage

Der Fall Assad ist etwas komplizierter als der seiner mittlerweile vertriebenen Kollegen. Als Alawit gilt er bei den Alawiten, Christen und Juden als Garant für deren Bürgerrechte. Sollte ihn die muslimische Opposition eines Tages vertreiben, wird befürchtet, dass sich das Leben der Genannten in Syrien verschlechtern könnte.

Nach einem weiteren "blutigen Freitag" mit mindestens 40 getöteten Demonstranten, drohte Assad am 30. Oktober 2011 dem "Westen", sich nicht einzumischen. Die Quittung könnte "ein zweites Afghanistan" werden, wenn es die alte Ordnung nicht mehr gebe.[1]Nach Angaben von Regimegegnern seien seit Beginn der Anti-Assad-Demonstrationen 3000 Demonstranten getötet worden.

3 Weblinks

 Commons: Baschar al-Assad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

4 Einzelnachweise

  1. http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-10/syrien-assad-drohung